Rückkehr zur Schülerbeförderungsregelung im Landkreis Freudenstadt

Das Problem

Wir sind betroffene Familien im Landkreis Freudenstadt und schreiben diese Petition, weil die jüngsten Entscheidungen bezüglich der Schülerbeförderung eine immense Belastung für unsere Familien und viele andere in unserer Region darstellen. Der Kreistag hat beschlossen, den Zuschuss zur Schülerbeförderung von 25% zu streichen. Das bedeutet, dass Eltern nun komplett selbst für die Schulbeförderungskosten ihrer Kinder aufkommen müssen. Was noch schwerer wiegt, ist der Wegfall der 3.-Kind-Regelung, was bedeutet, dass das dritte und alle weiteren Kinder nun den vollen Fahrpreis bezahlen. 

Diese Entscheidung trifft vor allem Familien mit vielen Kindern hart, da sie nun mit einer erheblichen finanziellen Mehrbelastung konfrontiert sind. Wie viele andere Familien wohnen wir im ländlichen Raum, wo wir ohnehin schon ständig Fahrdienste leisten müssen. Bereits zuvor geschlossene ÖPNV-Linien, unzuverlässige Rufbusse und die oft nicht funktionierende ÖPNV-Taxi-App (vgfApp) haben dazu geführt, dass unsere existierenden Fahrkarten zu Randzeiten häufig unbrauchbar sind und wir die Kinder selbst befördern müssen. Die neuen zusätzlichen Kosten verschärfen diese ohnehin schon angespannte Situation und sind für uns nicht tragbar.

Es ist hier die Rede von einer Leistung, die keine freiwillige Zusatzleistung darstellt, sondern die Grundlage für den regelmäßigen Schulbesuch und damit für Bildungsgerechtigkeit ist. Das Land fordert eine Schulpflicht, also muss der Weg dahin auch frei sein.

Die Argumentation des Kreistages, dass die neue Regelung „nicht so schlimm“ sei, geht komplett an der Realität der Betroffenen vorbei. Familien mit mehreren Kindern, insbesondere im ländlichen Raum, stehen ohnehin unter besonderem finanziellem Druck. Eine Erhöhung der Kosten für Schülerbeförderung setzt einen weiteren negativen Anreiz, im ländlichen Raum zu wohnen.

Deshalb fordern wir den Kreistag auf, den Beschluss umgehend zu überdenken und bessere Lösungen für Familien zu finden. Wir fordern eine 4.-Kind-Regelung oder eine Bezuschussung von 50% ab dem drittem Kind. Außerdem fordern wir eine vertragliche Preisbindung des D-Jugendtickets zur Schülerbeförderung, um weitere Preissteigerungen in der Zukunft zu vermeiden. Diese Petition wird zeigen, dass viele Menschen in unserer Region mit der aktuellen Situation unzufrieden sind und eine Änderung fordern.

Bitte unterschreiben Sie diese Petition, um den Kreistag von Freudenstadt dazu aufzufordern, die Zuschüsse zur Schülerbeförderung zu überdenken und Familien im ländlichen Raum nicht weiter zu belasten.  Nur gemeinsam können wir etwas bewegen!

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Susanne MünchPetitionsstarter*in

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Das Problem

Wir sind betroffene Familien im Landkreis Freudenstadt und schreiben diese Petition, weil die jüngsten Entscheidungen bezüglich der Schülerbeförderung eine immense Belastung für unsere Familien und viele andere in unserer Region darstellen. Der Kreistag hat beschlossen, den Zuschuss zur Schülerbeförderung von 25% zu streichen. Das bedeutet, dass Eltern nun komplett selbst für die Schulbeförderungskosten ihrer Kinder aufkommen müssen. Was noch schwerer wiegt, ist der Wegfall der 3.-Kind-Regelung, was bedeutet, dass das dritte und alle weiteren Kinder nun den vollen Fahrpreis bezahlen. 

Diese Entscheidung trifft vor allem Familien mit vielen Kindern hart, da sie nun mit einer erheblichen finanziellen Mehrbelastung konfrontiert sind. Wie viele andere Familien wohnen wir im ländlichen Raum, wo wir ohnehin schon ständig Fahrdienste leisten müssen. Bereits zuvor geschlossene ÖPNV-Linien, unzuverlässige Rufbusse und die oft nicht funktionierende ÖPNV-Taxi-App (vgfApp) haben dazu geführt, dass unsere existierenden Fahrkarten zu Randzeiten häufig unbrauchbar sind und wir die Kinder selbst befördern müssen. Die neuen zusätzlichen Kosten verschärfen diese ohnehin schon angespannte Situation und sind für uns nicht tragbar.

Es ist hier die Rede von einer Leistung, die keine freiwillige Zusatzleistung darstellt, sondern die Grundlage für den regelmäßigen Schulbesuch und damit für Bildungsgerechtigkeit ist. Das Land fordert eine Schulpflicht, also muss der Weg dahin auch frei sein.

Die Argumentation des Kreistages, dass die neue Regelung „nicht so schlimm“ sei, geht komplett an der Realität der Betroffenen vorbei. Familien mit mehreren Kindern, insbesondere im ländlichen Raum, stehen ohnehin unter besonderem finanziellem Druck. Eine Erhöhung der Kosten für Schülerbeförderung setzt einen weiteren negativen Anreiz, im ländlichen Raum zu wohnen.

Deshalb fordern wir den Kreistag auf, den Beschluss umgehend zu überdenken und bessere Lösungen für Familien zu finden. Wir fordern eine 4.-Kind-Regelung oder eine Bezuschussung von 50% ab dem drittem Kind. Außerdem fordern wir eine vertragliche Preisbindung des D-Jugendtickets zur Schülerbeförderung, um weitere Preissteigerungen in der Zukunft zu vermeiden. Diese Petition wird zeigen, dass viele Menschen in unserer Region mit der aktuellen Situation unzufrieden sind und eine Änderung fordern.

Bitte unterschreiben Sie diese Petition, um den Kreistag von Freudenstadt dazu aufzufordern, die Zuschüsse zur Schülerbeförderung zu überdenken und Familien im ländlichen Raum nicht weiter zu belasten.  Nur gemeinsam können wir etwas bewegen!

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Petition am 25. Februar 2026 erstellt