Rückkehr zur Kinderkrankenpflegeausbildung


Rückkehr zur Kinderkrankenpflegeausbildung
Das Problem
Im Rahmen der versuchten Reform der Krankenpflegeausbildung wurde vor einigen Jahren der Ausbildungszweig Kinderkrankenpflege abgeschafft und durch die generalistische Krankenpflegeausbildung ersetzt, die Kinder-, Erwachsenen- und Altenpflege umfasst. Hiermit sollte erreicht werden, dass es mehr Möglichkeiten des Arbeitens für Krankenpflegerinnen und Pfleger gibt.
Diese Entscheidung entstand aus der leider falschen politischen Meinung, dass Kinder lediglich kleinere Erwachsene sind und deren medizinische Versorgung sich nicht wesentlich von der Erwachsenenkrankenpflege unterscheidet. Dieses Unverständnis hat sich vor Kurzem erneut gezeigt bei dem Vorschlag, Erwachsenenkrankenpfleger und Pflegerinnen einfach in die Kinderheilkunde zu verschieben.
In der Realität ist das Ergebnis, dass sich weniger Pflegende für die Kinderheilkunde entscheiden. Dies war schon in den letzten beiden Jahren spürbar, und das Problem wird sich zukünftig noch weiter verschärfen.
Bei einer Infektwelle, wie sie dieses Jahr vorherrscht, gibt es nun schlichtweg nicht genügend Versorgungskapazitäten. Und bei der aktuellen Entwicklung werden die vorhandenen Krankenhausbetten für Kinder noch weiter abnehmen, nicht einmal wegen Unterfinanzierung, sondern weil Personal fehlt.
Letztlich benötigt man hierfür nicht mal eine besondere Finanzierung, die vorhandenen Ausbildungsressourcen müssen einfach nur wieder umverteilt werden.
Deshalb sollte dringend die Rückkehr zur Kinderkrankenpflegeausbildung erfolgen, um den Besonderheiten dieses wunderschönen Berufszweiges gerecht zu werden. Was eine jahrelange Vernachlässigung der Kindermedizin anrichtet, kann in diesem Winter beobachtet werden.

144.369
Das Problem
Im Rahmen der versuchten Reform der Krankenpflegeausbildung wurde vor einigen Jahren der Ausbildungszweig Kinderkrankenpflege abgeschafft und durch die generalistische Krankenpflegeausbildung ersetzt, die Kinder-, Erwachsenen- und Altenpflege umfasst. Hiermit sollte erreicht werden, dass es mehr Möglichkeiten des Arbeitens für Krankenpflegerinnen und Pfleger gibt.
Diese Entscheidung entstand aus der leider falschen politischen Meinung, dass Kinder lediglich kleinere Erwachsene sind und deren medizinische Versorgung sich nicht wesentlich von der Erwachsenenkrankenpflege unterscheidet. Dieses Unverständnis hat sich vor Kurzem erneut gezeigt bei dem Vorschlag, Erwachsenenkrankenpfleger und Pflegerinnen einfach in die Kinderheilkunde zu verschieben.
In der Realität ist das Ergebnis, dass sich weniger Pflegende für die Kinderheilkunde entscheiden. Dies war schon in den letzten beiden Jahren spürbar, und das Problem wird sich zukünftig noch weiter verschärfen.
Bei einer Infektwelle, wie sie dieses Jahr vorherrscht, gibt es nun schlichtweg nicht genügend Versorgungskapazitäten. Und bei der aktuellen Entwicklung werden die vorhandenen Krankenhausbetten für Kinder noch weiter abnehmen, nicht einmal wegen Unterfinanzierung, sondern weil Personal fehlt.
Letztlich benötigt man hierfür nicht mal eine besondere Finanzierung, die vorhandenen Ausbildungsressourcen müssen einfach nur wieder umverteilt werden.
Deshalb sollte dringend die Rückkehr zur Kinderkrankenpflegeausbildung erfolgen, um den Besonderheiten dieses wunderschönen Berufszweiges gerecht zu werden. Was eine jahrelange Vernachlässigung der Kindermedizin anrichtet, kann in diesem Winter beobachtet werden.

144.369
Die Entscheidungsträger*innen

Kommentare von Unterstützer*innen
Petition am 25. Dezember 2022 erstellt