

Provokative/aufreizende Frauenbekleidung verbieten: Das Gesetz kann es richten.
Das Problem
Kleidung ist ein Stück Kulturgut. Wir leben in einem freien Land und dennoch störe ich mich als Betroffener persönlich und zahlreiche weitere Personen an provokanten Auftritten von Transvestiten und Crossdressern. Unser Strafgesetzbuch regelt präzis, wie sich unsere Gesellschaft zu verhalten hat. Nun habe ich einige wichtige, fehlende Passagen festgestellt. Ich beantrage eine Anpassung der gesetzlichen Grundlagen, so dass sich trans Männer auch in ganz normalen Frauenkleidern in der Öffentlichkeit zeigen dürfen, ohne, dass sie gleich das Aufsehen in Latex auf sich ziehen und so womöglich Menschen verärgern. Anderseits geht mein Thema auch die Antidiskriminierung etwas an.
Ich möchte Ihnen eigene Erfahrungen aufzeigen, auch habe ich eine Umfrage unter Frauen gemacht. Die meisten Frauen stören sich am provokativen Auftreten von Transvestiten. Transvestiten und Crossdresser haben mir selber von Gewaltandrohungen oder Überfällen im Bekanntenkreis erzählt. Bestimmt liessen sich anhand von Recherchen bei der Polizei eindeutige Rückschlüsse ziehen. Leider erleben die meisten trans Menschen irgendwann negative Reaktionen auf ihr Trans-Sein. Beschimpfungen, verbale Attacken, körperliche Angriffe oder sexualisierte Gewalt gegen trans Personen verbietet das Strafgesetzbuch.
Selber nenne ich nachfolgend ein Beispiel, welches mir passiert ist:
Einmal wurde ich von zwei Typen geschlagen, als ich im Latexkleid, Frauenstiefeln, usw. am Wochenende unterwegs war. Da ich angetrunken war, fuhr ich mit dem Bike so wie ich war zur Klinik, um mir ein Klammerpflaster setzen zu lassen. Über einem Auge war eine heftige Wunde. Da bei uns in Salzgitter die Klinik direkt gegenüber der Polizei ist, wollte ich vorher eine Anzeige erstatten. Die beiden Polizisten in der Wache sagten nach meinem Anliegen allerdings, dass ich mich nicht wundern soll, wenn so etwas passiert, wen man in solchen Klamotten öffentlich herumläuft.
Das sah ich Jahre später ein und habe meinen Kleiderstil inzwischen geändert.
Aus präventiven und aus ethischen Gründen gebe ich Empfehlungen ab. Mein Anliegen an die Politik ist eine klare Haltung für eine adäquate Bekleidung von Transvestiten in der Öffentlichkeit. Es geht mir nicht um ein Verhüllungsverbot. Es geht mehr um Anstand und Respekt gegenüber anderen Mitmenschen. Für mich ist dies ein bedeutendes Gesellschaftsthema. Es geht auch um eine Diskriminierung andersdenkender Menschen.
Ich plädiere für ein Verbot bei Transvestiten und Crossdresser, sich aufreizend zu kleiden. Diese Gruppierung soll ihre provokativen Frauenkleider verbannen und soll sich angemessen in der Öffentlichkeit zeigen. Mir ist klar, dass das Thema ziemlich umfangreich ist und es gewisser Erklärungen bedarf. Dazu hole ich mit meinen Ausführungen zum allgemeinen Verständnis etwas aus.
Wenn ein Mann mit Damenbekleidung, aufwendigen Frisuren und Make-up sowie dem typisch weiblichen Habitus auf künstlerische oder unterhaltsame Weise auf die Geschlechterunterschiede im Alltag hinweist, dann erregt das in der Öffentlichkeit ziemlich Aufsehen. Durch das Nachahmen des Verhaltens einer Frau gibt es oft provokative Reaktionen. Das lässt sich verhindern. Wie oben erklärt, spreche ich aus eigenen gemachten Erfahrungen.
Als Transvestit gehöre ich einer Personengruppe an, die mit vielen Vorurteilen zu kämpfen hat. Leider werden diese dadurch verstärkt, dass sich einige Transvestiten in der Öffentlichkeit äußerst provokativ kleiden: Das Tragen von sehr figurbetonter, aufreizender und nicht alltäglicher Frauenkleidung - aus Latex beispielsweise - durch Transvestiten und Crossdresser sorgt immer wieder für negatives Aufsehen, ja gar negative Schlagzeilen.
Dieses Verhalten zeichnet ein völlig falsches Bild von den meisten Transvestiten und erschwert die Akzeptanz derer in unserer Gesellschaft. Es mag sein, dass man zuerst verstehen muss, was Transvestiten dazu bewegt, sich weiblich figurbetont in der Öffentlichkeit zu zeigen. Es zeichnet ein diffuses Bild unseres Andersseins. Meine Meinung ist, dass niemand aufgrund des Aussehens Bezug nehmen sollte auf die sexuelle Richtung.
Deshalb beantrage ich eine gesetzliche Verankerung, dass sich Transvestiten und Crossdresser nicht aufreizend kleiden dürfen. Fakt ist, dass Transvestiten und Crossdresser ganz normale Menschen mit lediglich individuellen Kleidungsvorlieben sind. Sie werden jedoch durch einzelne Personen aus diesen Reihen in die Rolle einer schrägen Randgruppe gedrängt.
Es mag sein, dass wir Transvestiten und Crossdresser in der Gesellschaft einer Randgruppe angehören. Diese möchte jedoch vor allem Akzeptanz erreichen und angenehm unter Menschen leben. Sie möchte akzeptiert und toleriert werden. Deshalb ist es ein Muss, dieser Randgruppe aufreizende Frauenkleider in der Öffentlichkeit zu verbieten, um die geforderte Toleranz und Akzeptanz zu erhalten, da diese Bekleidung an Transvestiten getragen zu provokativ und störend wirken kann. Es bedeutet aus meiner Sicht, dass die geforderte gesellschaftliche Toleranz erheblich geschädigt ist und es deshalb einige Anpassungen braucht.
Dazu möchte eine intakte und gesunde Gesellschaft sehr wohl zwischen Mann und Frau durch Kleidung unterscheiden können. Natürlich sollen Transvestiten und Crossdresser Frauenkleider tragen dürfen. Diese müssen im Stil einfach normal angepasst sein. Dem ist jedoch entgegenzusetzen, dass eine kleine Randgruppe, welche von der restlichen und viel größeren Gesellschaft zu Recht toleriert und akzeptiert werden möchte mit einigen Einschränkungen leben kann.
Ich rege deshalb an, dass es Transvestiten und Crossdressern umgehend verboten wird, folgende Frauenkleidung in der Öffentlichkeit zu tragen. Ich gebe hier einen kurzen Überblick:
-kniehohe oder oberkniehohe Stiefel zu kurzen Röcken oder Kleidern
-Damen Latexbekleidung/Lackbekleidung, also Röcke und Kleider
-Dirndl Trachtenkleider sowie feminin flatternde Schürzenkleider jedweder Art, z.B. Latex Maid Kleider
-halterlose Nylons sichtbar bis zur Spitze getragen, also beispielsweise zu kurzen Röcken oder Kleidern
-superkurze Sommerkleider oder Sommerröcke, welche das Gesäss nur knapp bedecken
-hochglänzende Polyester Satin oder Latex Frauen Halstücher, mit feminin flatternden Tuchzipfeln
-Hochglanz-Satin-Blusenkleider und Hochglanz Satin-Longblusen
-Lackleggings / Latexleggings
-Damen Rundschals / Damen Loopschals mit eindeutigen Damen-Prints, wie Blumen, Schmetterlingen, -Punkten, Herzen, usw.
-Satin/ Latex Hijabs (islamische Satin / Latex Kopftücher)
Dies alles fordere, weil ich selber seit vielen Jahren als Transvestit lebe. In meiner früheren Unerfahrenheit habe ich am eigenen Leibe erleben müssen, welche negativen Reaktionen das Tragen aufreizender Frauenkleidung in der Öffentlichkeit auslösen kann.
In diesem Zusammenhang soll auch erwähnt werden, dass es unzählige Stimmen von Mädchen, Damen und Frauen aus sozialen Netzwerken gibt, welche diese Liste an reinen Frauensachen ebenfalls an Transvestiten und Crossdressern unverzüglich verboten sehen möchte.
Wenn ich die genannten Kleidungsstücke getragen habe, waren empörte Blicke von Müttern mit Kindern, Tuscheln hinter meinem Rücken und Beleidigungen noch das Harmloseste. Gelegentlich wurde ich auch von fremden Menschen wie oben beschrieben in Lokalitäten bespuckt, geschlagen und getreten. Einmal machte eine Kindergartengruppe einen großen Bogen um mich, als ich auf einer Parkbank saß (im Latex-Minikleid, halterlosen Nylons, kniehohen Frauenstiefeln und einem stark glänzenden Satin-Frauen-Halstuch). Die empörten Kindergärtnerinnen machten Bemerkungen wie „schrecklich“ und „irgendwann ist mal gut, mit Toleranz. Das sollte für die Öffentlichkeit verboten werden“.
Die Vorfälle aus der Vergangenheit öffneten mir schließlich die Augen, da mir beim Tragen alltäglicher Frauenkleidung nie etwas derartiges passierte.
Rückblickend hätte ich mir allerdings gewünscht, dass mich ein entsprechendes Verbot von vornherein vor diesen unschönen Erfahrungen geschützt hätte. Ich denke, das macht in jungen Jahren wie in allen Altersgruppen Sinn. Da ich als Transvestit in entsprechenden sozialen Netzwerken wie Travesta, u.ä. angemeldet bin, weiß ich sogar von wirklich schlimmen Übergriffen auf Transvestiten und Crossdressern, welche in oben geschilderten eindeutig zu aufreizenden und Frauenkleidern in der Öffentlichkeit auftraten. Zudem weiß ich von Transvestiten und Crossdressern, welche in oben genannter zu weiblicher Kleidung ganz gezielt öffentlich provozieren/stören wollen und darüber hinaus auch sexuelle Befriedigung dabei verspüren anderen Menschen in solchen reinen Frauenkleidern zu begegnen. Um schlimmes zu verhindern, muss gehandelt werden.
Die vorerwähnten Kleidungsstücke, wie zum Beispiel feminin flatternde Dirndl- Schürzenkleider, auffällig glänzende Leggings aus Lack, Latex oder PU-Stoff oder Latexkleider, sind eindeutig als reine Damenbekleidung identifizierbar, so dass das Tragen solcher durch Transvestiten sehr verstörend auf andere Menschen wirken kann, weshalb nicht nur Latexkleider und Dirndl und Trachtenkleider ausschliesslich von Frauen öffentlich getragen werden sollten. Es gibt sogar weitere Merkmale, auf die gänzlich verzichtet werden sollte.
Es klingt vielleicht etwas unverständlich, aber besonders Halstücher aus feinem hochglänzenden Polyester-Satin mit feminin flatternden Tuchzipfeln oder auch lange, stark glänzende überlange Satinblusen stellen ein hocherotisches Frauen-Accessoire dar. Solche Halstücher mit seitlich oder nach vorn gezupften flatternden Zipfeln und auch Hochglanz-Satin-Longblusen strahlen eine rein feminine Erotik aus, weshalb sie auch nur den Frauen vorbehalten sein sollten. Dies dürfte auch der Grund dafür sein, dass Transvestiten selbst beim Tragen eines solchen Frauen-Tuches aus Polyester-Satin oder einer sehr langen und stark glänzenden Satin-Longbluse massiv attackiert und angegriffen worden sind, weshalb auch Frauen-Halstücher aus PolyesterSatin, sowie Satin Longblusen, islamische Satin-Kopftücher(also Satin Hijabs) und florale Damen Looptücher Transvestiten und Crossdressern für die Öffentlichkeit auf jeden Fall strikt und komplett verboten werden müssen, denn sie stellen für die Mehrheit der Gesellschaft eindeutig ein reines Frauen-Accessoire dar, welches an Transvestiten und Crossdressern getragen, als erhebliche Provokation und als eindeutige Zerstörung dieser Vorstellungen angesehen wird.
Eine Ausnahme gibt es immer. Das sind transsexuelle Personen, welche das Geschlecht der Frau durch eine entsprechende Operation durchmachten und folglich als Frau leben.
Ein entsprechendes Gesetz stellt aus meiner Sicht keine Diskriminierung dar, sondern ist ein wichtiger Baustein zur Vermeidung von Diskriminierungen und Gewaltandrohungen gegenüber der oben genannten Personengruppe. Die Auswahl an schicker, legerer und unproblematischer Frauenbekleidung sollte ausreichend sein, welche von betroffener Personengruppe selbstverständlich getragen werden darf. Die in diesem Schreiben genannten Damensachen und Damen-Accessoires jedoch müssen uns Transvestiten und Crossdressern schnellstmöglich für die Öffentlichkeit strikt und komplett verboten werden.
Deshalb fordere ich:
Mehr Akzeptanz für Transvestiten und Crossdresser. Im Gegenzug passt sich diese Gruppiereung in der Kleidung an.
Eine Sensibilisierung in der Antidiskriminiereungsstelle.
Eine Anpassung und gesetzliche Verankerung im Strafgesetzbuch.
Eine Liste an Verboten für die Bekleidung von Transvestiten und Crossdresser in der Öffentlichkeit.
Information und Umsetzung per dato in der Gesellschaft.

20
Das Problem
Kleidung ist ein Stück Kulturgut. Wir leben in einem freien Land und dennoch störe ich mich als Betroffener persönlich und zahlreiche weitere Personen an provokanten Auftritten von Transvestiten und Crossdressern. Unser Strafgesetzbuch regelt präzis, wie sich unsere Gesellschaft zu verhalten hat. Nun habe ich einige wichtige, fehlende Passagen festgestellt. Ich beantrage eine Anpassung der gesetzlichen Grundlagen, so dass sich trans Männer auch in ganz normalen Frauenkleidern in der Öffentlichkeit zeigen dürfen, ohne, dass sie gleich das Aufsehen in Latex auf sich ziehen und so womöglich Menschen verärgern. Anderseits geht mein Thema auch die Antidiskriminierung etwas an.
Ich möchte Ihnen eigene Erfahrungen aufzeigen, auch habe ich eine Umfrage unter Frauen gemacht. Die meisten Frauen stören sich am provokativen Auftreten von Transvestiten. Transvestiten und Crossdresser haben mir selber von Gewaltandrohungen oder Überfällen im Bekanntenkreis erzählt. Bestimmt liessen sich anhand von Recherchen bei der Polizei eindeutige Rückschlüsse ziehen. Leider erleben die meisten trans Menschen irgendwann negative Reaktionen auf ihr Trans-Sein. Beschimpfungen, verbale Attacken, körperliche Angriffe oder sexualisierte Gewalt gegen trans Personen verbietet das Strafgesetzbuch.
Selber nenne ich nachfolgend ein Beispiel, welches mir passiert ist:
Einmal wurde ich von zwei Typen geschlagen, als ich im Latexkleid, Frauenstiefeln, usw. am Wochenende unterwegs war. Da ich angetrunken war, fuhr ich mit dem Bike so wie ich war zur Klinik, um mir ein Klammerpflaster setzen zu lassen. Über einem Auge war eine heftige Wunde. Da bei uns in Salzgitter die Klinik direkt gegenüber der Polizei ist, wollte ich vorher eine Anzeige erstatten. Die beiden Polizisten in der Wache sagten nach meinem Anliegen allerdings, dass ich mich nicht wundern soll, wenn so etwas passiert, wen man in solchen Klamotten öffentlich herumläuft.
Das sah ich Jahre später ein und habe meinen Kleiderstil inzwischen geändert.
Aus präventiven und aus ethischen Gründen gebe ich Empfehlungen ab. Mein Anliegen an die Politik ist eine klare Haltung für eine adäquate Bekleidung von Transvestiten in der Öffentlichkeit. Es geht mir nicht um ein Verhüllungsverbot. Es geht mehr um Anstand und Respekt gegenüber anderen Mitmenschen. Für mich ist dies ein bedeutendes Gesellschaftsthema. Es geht auch um eine Diskriminierung andersdenkender Menschen.
Ich plädiere für ein Verbot bei Transvestiten und Crossdresser, sich aufreizend zu kleiden. Diese Gruppierung soll ihre provokativen Frauenkleider verbannen und soll sich angemessen in der Öffentlichkeit zeigen. Mir ist klar, dass das Thema ziemlich umfangreich ist und es gewisser Erklärungen bedarf. Dazu hole ich mit meinen Ausführungen zum allgemeinen Verständnis etwas aus.
Wenn ein Mann mit Damenbekleidung, aufwendigen Frisuren und Make-up sowie dem typisch weiblichen Habitus auf künstlerische oder unterhaltsame Weise auf die Geschlechterunterschiede im Alltag hinweist, dann erregt das in der Öffentlichkeit ziemlich Aufsehen. Durch das Nachahmen des Verhaltens einer Frau gibt es oft provokative Reaktionen. Das lässt sich verhindern. Wie oben erklärt, spreche ich aus eigenen gemachten Erfahrungen.
Als Transvestit gehöre ich einer Personengruppe an, die mit vielen Vorurteilen zu kämpfen hat. Leider werden diese dadurch verstärkt, dass sich einige Transvestiten in der Öffentlichkeit äußerst provokativ kleiden: Das Tragen von sehr figurbetonter, aufreizender und nicht alltäglicher Frauenkleidung - aus Latex beispielsweise - durch Transvestiten und Crossdresser sorgt immer wieder für negatives Aufsehen, ja gar negative Schlagzeilen.
Dieses Verhalten zeichnet ein völlig falsches Bild von den meisten Transvestiten und erschwert die Akzeptanz derer in unserer Gesellschaft. Es mag sein, dass man zuerst verstehen muss, was Transvestiten dazu bewegt, sich weiblich figurbetont in der Öffentlichkeit zu zeigen. Es zeichnet ein diffuses Bild unseres Andersseins. Meine Meinung ist, dass niemand aufgrund des Aussehens Bezug nehmen sollte auf die sexuelle Richtung.
Deshalb beantrage ich eine gesetzliche Verankerung, dass sich Transvestiten und Crossdresser nicht aufreizend kleiden dürfen. Fakt ist, dass Transvestiten und Crossdresser ganz normale Menschen mit lediglich individuellen Kleidungsvorlieben sind. Sie werden jedoch durch einzelne Personen aus diesen Reihen in die Rolle einer schrägen Randgruppe gedrängt.
Es mag sein, dass wir Transvestiten und Crossdresser in der Gesellschaft einer Randgruppe angehören. Diese möchte jedoch vor allem Akzeptanz erreichen und angenehm unter Menschen leben. Sie möchte akzeptiert und toleriert werden. Deshalb ist es ein Muss, dieser Randgruppe aufreizende Frauenkleider in der Öffentlichkeit zu verbieten, um die geforderte Toleranz und Akzeptanz zu erhalten, da diese Bekleidung an Transvestiten getragen zu provokativ und störend wirken kann. Es bedeutet aus meiner Sicht, dass die geforderte gesellschaftliche Toleranz erheblich geschädigt ist und es deshalb einige Anpassungen braucht.
Dazu möchte eine intakte und gesunde Gesellschaft sehr wohl zwischen Mann und Frau durch Kleidung unterscheiden können. Natürlich sollen Transvestiten und Crossdresser Frauenkleider tragen dürfen. Diese müssen im Stil einfach normal angepasst sein. Dem ist jedoch entgegenzusetzen, dass eine kleine Randgruppe, welche von der restlichen und viel größeren Gesellschaft zu Recht toleriert und akzeptiert werden möchte mit einigen Einschränkungen leben kann.
Ich rege deshalb an, dass es Transvestiten und Crossdressern umgehend verboten wird, folgende Frauenkleidung in der Öffentlichkeit zu tragen. Ich gebe hier einen kurzen Überblick:
-kniehohe oder oberkniehohe Stiefel zu kurzen Röcken oder Kleidern
-Damen Latexbekleidung/Lackbekleidung, also Röcke und Kleider
-Dirndl Trachtenkleider sowie feminin flatternde Schürzenkleider jedweder Art, z.B. Latex Maid Kleider
-halterlose Nylons sichtbar bis zur Spitze getragen, also beispielsweise zu kurzen Röcken oder Kleidern
-superkurze Sommerkleider oder Sommerröcke, welche das Gesäss nur knapp bedecken
-hochglänzende Polyester Satin oder Latex Frauen Halstücher, mit feminin flatternden Tuchzipfeln
-Hochglanz-Satin-Blusenkleider und Hochglanz Satin-Longblusen
-Lackleggings / Latexleggings
-Damen Rundschals / Damen Loopschals mit eindeutigen Damen-Prints, wie Blumen, Schmetterlingen, -Punkten, Herzen, usw.
-Satin/ Latex Hijabs (islamische Satin / Latex Kopftücher)
Dies alles fordere, weil ich selber seit vielen Jahren als Transvestit lebe. In meiner früheren Unerfahrenheit habe ich am eigenen Leibe erleben müssen, welche negativen Reaktionen das Tragen aufreizender Frauenkleidung in der Öffentlichkeit auslösen kann.
In diesem Zusammenhang soll auch erwähnt werden, dass es unzählige Stimmen von Mädchen, Damen und Frauen aus sozialen Netzwerken gibt, welche diese Liste an reinen Frauensachen ebenfalls an Transvestiten und Crossdressern unverzüglich verboten sehen möchte.
Wenn ich die genannten Kleidungsstücke getragen habe, waren empörte Blicke von Müttern mit Kindern, Tuscheln hinter meinem Rücken und Beleidigungen noch das Harmloseste. Gelegentlich wurde ich auch von fremden Menschen wie oben beschrieben in Lokalitäten bespuckt, geschlagen und getreten. Einmal machte eine Kindergartengruppe einen großen Bogen um mich, als ich auf einer Parkbank saß (im Latex-Minikleid, halterlosen Nylons, kniehohen Frauenstiefeln und einem stark glänzenden Satin-Frauen-Halstuch). Die empörten Kindergärtnerinnen machten Bemerkungen wie „schrecklich“ und „irgendwann ist mal gut, mit Toleranz. Das sollte für die Öffentlichkeit verboten werden“.
Die Vorfälle aus der Vergangenheit öffneten mir schließlich die Augen, da mir beim Tragen alltäglicher Frauenkleidung nie etwas derartiges passierte.
Rückblickend hätte ich mir allerdings gewünscht, dass mich ein entsprechendes Verbot von vornherein vor diesen unschönen Erfahrungen geschützt hätte. Ich denke, das macht in jungen Jahren wie in allen Altersgruppen Sinn. Da ich als Transvestit in entsprechenden sozialen Netzwerken wie Travesta, u.ä. angemeldet bin, weiß ich sogar von wirklich schlimmen Übergriffen auf Transvestiten und Crossdressern, welche in oben geschilderten eindeutig zu aufreizenden und Frauenkleidern in der Öffentlichkeit auftraten. Zudem weiß ich von Transvestiten und Crossdressern, welche in oben genannter zu weiblicher Kleidung ganz gezielt öffentlich provozieren/stören wollen und darüber hinaus auch sexuelle Befriedigung dabei verspüren anderen Menschen in solchen reinen Frauenkleidern zu begegnen. Um schlimmes zu verhindern, muss gehandelt werden.
Die vorerwähnten Kleidungsstücke, wie zum Beispiel feminin flatternde Dirndl- Schürzenkleider, auffällig glänzende Leggings aus Lack, Latex oder PU-Stoff oder Latexkleider, sind eindeutig als reine Damenbekleidung identifizierbar, so dass das Tragen solcher durch Transvestiten sehr verstörend auf andere Menschen wirken kann, weshalb nicht nur Latexkleider und Dirndl und Trachtenkleider ausschliesslich von Frauen öffentlich getragen werden sollten. Es gibt sogar weitere Merkmale, auf die gänzlich verzichtet werden sollte.
Es klingt vielleicht etwas unverständlich, aber besonders Halstücher aus feinem hochglänzenden Polyester-Satin mit feminin flatternden Tuchzipfeln oder auch lange, stark glänzende überlange Satinblusen stellen ein hocherotisches Frauen-Accessoire dar. Solche Halstücher mit seitlich oder nach vorn gezupften flatternden Zipfeln und auch Hochglanz-Satin-Longblusen strahlen eine rein feminine Erotik aus, weshalb sie auch nur den Frauen vorbehalten sein sollten. Dies dürfte auch der Grund dafür sein, dass Transvestiten selbst beim Tragen eines solchen Frauen-Tuches aus Polyester-Satin oder einer sehr langen und stark glänzenden Satin-Longbluse massiv attackiert und angegriffen worden sind, weshalb auch Frauen-Halstücher aus PolyesterSatin, sowie Satin Longblusen, islamische Satin-Kopftücher(also Satin Hijabs) und florale Damen Looptücher Transvestiten und Crossdressern für die Öffentlichkeit auf jeden Fall strikt und komplett verboten werden müssen, denn sie stellen für die Mehrheit der Gesellschaft eindeutig ein reines Frauen-Accessoire dar, welches an Transvestiten und Crossdressern getragen, als erhebliche Provokation und als eindeutige Zerstörung dieser Vorstellungen angesehen wird.
Eine Ausnahme gibt es immer. Das sind transsexuelle Personen, welche das Geschlecht der Frau durch eine entsprechende Operation durchmachten und folglich als Frau leben.
Ein entsprechendes Gesetz stellt aus meiner Sicht keine Diskriminierung dar, sondern ist ein wichtiger Baustein zur Vermeidung von Diskriminierungen und Gewaltandrohungen gegenüber der oben genannten Personengruppe. Die Auswahl an schicker, legerer und unproblematischer Frauenbekleidung sollte ausreichend sein, welche von betroffener Personengruppe selbstverständlich getragen werden darf. Die in diesem Schreiben genannten Damensachen und Damen-Accessoires jedoch müssen uns Transvestiten und Crossdressern schnellstmöglich für die Öffentlichkeit strikt und komplett verboten werden.
Deshalb fordere ich:
Mehr Akzeptanz für Transvestiten und Crossdresser. Im Gegenzug passt sich diese Gruppiereung in der Kleidung an.
Eine Sensibilisierung in der Antidiskriminiereungsstelle.
Eine Anpassung und gesetzliche Verankerung im Strafgesetzbuch.
Eine Liste an Verboten für die Bekleidung von Transvestiten und Crossdresser in der Öffentlichkeit.
Information und Umsetzung per dato in der Gesellschaft.

Die Entscheidungsträger*innen
Kommentare von Unterstützer*innen
Neuigkeiten zur Petition
Diese Petition teilen
Petition am 5. August 2026 erstellt