Projektmehrkostenbremse und Projektsteuerung für Ravensburg


Projektmehrkostenbremse und Projektsteuerung für Ravensburg
Das Problem
Ravensburg, Februar 2020 und Dezember 2025
Des Öfteren schon konnte dargelegt werden, dass die Endkosten für Hoch- und Tiefbaubauprojekte in Ravensburg, sei es, dass es sich um einen Neubau oder die Sanierung eines "Altbaus" handelt, am Ende 25 Prozent mehr und weit darüber hinaus betrugen. Es konnte auch dargelegt werden, dass es sich nicht um Einzelfälle, sondern um Methode handelt. Das ist inakzeptabel und ich verweise auf meine E-Mail vom 10. Februar 2020 *).
Bei einem gut funktionierende Projektmanagement, angelehnt und analog zu den Grundsätzen des Case Management, dass alle am "Case" beteiligten Akteure von Beginn an mit dem entsprechenden begleitenden Monitoring und Evaluation vernetzt muss es gelingen, in dem ursprünglich angesetzten Kostenrahmen plus maximal 7,5 Prozent bleiben zu können. Da dies für die Bürgerschaft beobachtbar in den vergangenen fünf Jahren bei weitem nicht so war und auch wohl in Zukunft nicht sein wird ist zu vermuten, dass bei der Ravensburger Stadtverwaltung eine solche qualifizierte Projektsteuerung nicht vorhanden ist.
Deshalb fordern wir, die Unterzeichner/innen dieser Bürgerpetition Sie auf, sich noch im 1. Halbjahr 2020 [im Jahr 2026] dafür einzusetzen
a) dass die Stadt Ravensburg nachweislich einen qualifizierten und studierten Projektmanager einstellt. Die dafür vorgesehenen Personalkosten werden sich rasch und hundertfach amortisieren,
b) schriftlich in einer Orts-Satzung fixiert wird, dass eventuelle Mehrkosten eines Projektes, die die rote Linie der Toleranz von 7,5 Prozent der ursprünglich veranschlagten Kosten übersteigt, von den an dem Projekt beteiligten Akteuren (vom Planer zum Ausführenden) ausgeglichen werden müssen.
Wir fordern dazu auf dafür Sorge zu tragen, dass dieser Punkt auf die Agenda einer der nächsten Gemeinderatssitzungen kommt.
Als Initiator dieser Petition bitte ich zusätzlich, jede Fraktion, mir den Eingang dieser E-Mail, gemäß Artikel 41 der EU-Charta Bürgerrechte zeitnah zu bestätigen und mir mitzuteilen, wie sie in dieser Angelegenheit gedenkt zu tun. Danke. [Das ist bis Dezember 2025 nicht geschehen.
Auch im Namen der Mitpetent/innen,
Stefan Weinert, Ravensburg
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*)
Stefan Weinert
Gymnasien werden noch einmal zwei Millionen Euro teurer (SZ)
"Kodex der Kostensteigerungsargumente" - Das hat in Ravensburg Methode
Servus!
Wer hätte das gedacht?! Der aufmerksame Leser und "Rathausversteher" schon. Denn das hat Methode. Veranschlagt wird die Höchstgrenze des vor dem Gemeinderat und der Bürgerschaft Vertretbaren und Zustimmungsfähigen. Doch dann, so nach 1/4 oder 2/3 der Bauzeit, wird aus dem "Kodex der Kostensteigerungsargumente" ein Papier herausgezogen auf dem wahlweise steht: "konnte keiner ahnen" - "wurde erst später festgestellt" - "unvorhergesehene Schwierigkeiten" - "ging man von anderen Voraussetzugen aus" etc.
Ich erinnere nur an die Sanierungskosten des Lederhaus' (mein damaliger Leserbrief in der Anlage, lese aufmerksam) - und die Marienplatztiefgarage mit dem angeblich erst später festgestellten Asbestschätzen ... so würde es auch sein - und zwar exorbitant - mit einem vom OB geforderten "Molldietetunnel". Niemand aber profitiert davon - außer die Statistik und die Wirtschaft.
Dies alles ist aus drei Gründen nicht hinnehmbar.
a) Vermutliche Täuschung des Gemeinderates (wegen Zustimmung) und der Bürgerschaft (wegen Proteste)
b) Vermutung, dass vermeidbare Ausgaben von öffentlichen Geldern nicht verhindert werden
c) Aufgrund der Methodik: Vermutung (?) einer fehlenden funktionierenden Projektsteuerung (Vernetzung aller Akteure) im Sinne des Case Management
Soll nun die kommunale Aufsichtsbehörde in Tübingen, die Staatsanwaltschaft oder die Polizei gebeten werden, hier mal nachzubohren und eventuell eine Hausdurchsuchung in den drei Rathäusern in Betracht ziehen? Nee! Das kann man sich sparen, denn die Antworten liegen schon vor. ... "sind wir nicht zuständig, sehen wir keine Handhabe einzugreifen, es ist alles in Ordnung, es gibt für uns keine Hinweise dass, Ihre Forderung können wir nicht nachvollziehen, unsere Tätigkeit wäre nicht vermittelbar ... etc. Oder aber: Es erfolgt gar keine Antwort.
Also bleibt nur, auf den entscheidenden Fehler zu warten, wo keine Ausrede mehr helfen wird (Thüringen).
MfG, Stefan Weinert

Das Problem
Ravensburg, Februar 2020 und Dezember 2025
Des Öfteren schon konnte dargelegt werden, dass die Endkosten für Hoch- und Tiefbaubauprojekte in Ravensburg, sei es, dass es sich um einen Neubau oder die Sanierung eines "Altbaus" handelt, am Ende 25 Prozent mehr und weit darüber hinaus betrugen. Es konnte auch dargelegt werden, dass es sich nicht um Einzelfälle, sondern um Methode handelt. Das ist inakzeptabel und ich verweise auf meine E-Mail vom 10. Februar 2020 *).
Bei einem gut funktionierende Projektmanagement, angelehnt und analog zu den Grundsätzen des Case Management, dass alle am "Case" beteiligten Akteure von Beginn an mit dem entsprechenden begleitenden Monitoring und Evaluation vernetzt muss es gelingen, in dem ursprünglich angesetzten Kostenrahmen plus maximal 7,5 Prozent bleiben zu können. Da dies für die Bürgerschaft beobachtbar in den vergangenen fünf Jahren bei weitem nicht so war und auch wohl in Zukunft nicht sein wird ist zu vermuten, dass bei der Ravensburger Stadtverwaltung eine solche qualifizierte Projektsteuerung nicht vorhanden ist.
Deshalb fordern wir, die Unterzeichner/innen dieser Bürgerpetition Sie auf, sich noch im 1. Halbjahr 2020 [im Jahr 2026] dafür einzusetzen
a) dass die Stadt Ravensburg nachweislich einen qualifizierten und studierten Projektmanager einstellt. Die dafür vorgesehenen Personalkosten werden sich rasch und hundertfach amortisieren,
b) schriftlich in einer Orts-Satzung fixiert wird, dass eventuelle Mehrkosten eines Projektes, die die rote Linie der Toleranz von 7,5 Prozent der ursprünglich veranschlagten Kosten übersteigt, von den an dem Projekt beteiligten Akteuren (vom Planer zum Ausführenden) ausgeglichen werden müssen.
Wir fordern dazu auf dafür Sorge zu tragen, dass dieser Punkt auf die Agenda einer der nächsten Gemeinderatssitzungen kommt.
Als Initiator dieser Petition bitte ich zusätzlich, jede Fraktion, mir den Eingang dieser E-Mail, gemäß Artikel 41 der EU-Charta Bürgerrechte zeitnah zu bestätigen und mir mitzuteilen, wie sie in dieser Angelegenheit gedenkt zu tun. Danke. [Das ist bis Dezember 2025 nicht geschehen.
Auch im Namen der Mitpetent/innen,
Stefan Weinert, Ravensburg
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*)
Stefan Weinert
Gymnasien werden noch einmal zwei Millionen Euro teurer (SZ)
"Kodex der Kostensteigerungsargumente" - Das hat in Ravensburg Methode
Servus!
Wer hätte das gedacht?! Der aufmerksame Leser und "Rathausversteher" schon. Denn das hat Methode. Veranschlagt wird die Höchstgrenze des vor dem Gemeinderat und der Bürgerschaft Vertretbaren und Zustimmungsfähigen. Doch dann, so nach 1/4 oder 2/3 der Bauzeit, wird aus dem "Kodex der Kostensteigerungsargumente" ein Papier herausgezogen auf dem wahlweise steht: "konnte keiner ahnen" - "wurde erst später festgestellt" - "unvorhergesehene Schwierigkeiten" - "ging man von anderen Voraussetzugen aus" etc.
Ich erinnere nur an die Sanierungskosten des Lederhaus' (mein damaliger Leserbrief in der Anlage, lese aufmerksam) - und die Marienplatztiefgarage mit dem angeblich erst später festgestellten Asbestschätzen ... so würde es auch sein - und zwar exorbitant - mit einem vom OB geforderten "Molldietetunnel". Niemand aber profitiert davon - außer die Statistik und die Wirtschaft.
Dies alles ist aus drei Gründen nicht hinnehmbar.
a) Vermutliche Täuschung des Gemeinderates (wegen Zustimmung) und der Bürgerschaft (wegen Proteste)
b) Vermutung, dass vermeidbare Ausgaben von öffentlichen Geldern nicht verhindert werden
c) Aufgrund der Methodik: Vermutung (?) einer fehlenden funktionierenden Projektsteuerung (Vernetzung aller Akteure) im Sinne des Case Management
Soll nun die kommunale Aufsichtsbehörde in Tübingen, die Staatsanwaltschaft oder die Polizei gebeten werden, hier mal nachzubohren und eventuell eine Hausdurchsuchung in den drei Rathäusern in Betracht ziehen? Nee! Das kann man sich sparen, denn die Antworten liegen schon vor. ... "sind wir nicht zuständig, sehen wir keine Handhabe einzugreifen, es ist alles in Ordnung, es gibt für uns keine Hinweise dass, Ihre Forderung können wir nicht nachvollziehen, unsere Tätigkeit wäre nicht vermittelbar ... etc. Oder aber: Es erfolgt gar keine Antwort.
Also bleibt nur, auf den entscheidenden Fehler zu warten, wo keine Ausrede mehr helfen wird (Thüringen).
MfG, Stefan Weinert

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Petition am 10. Februar 2020 erstellt