Petition update

Ministerpräsident Stephan Weil, Staatspreis wegen LIGO Experiment?

Jocelyne Lopez
Germany

Aug 15, 2016 — Das Nobelkomitee hat schon Anfang des Jahres 2016 nach einer Meldung der Südwest Presse (http://www.swp.de/ulm/nachrichten/vermischtes/Kein-Nobelpreis-2016-fuer-Entdeckung-von-Gravitationswellen;art4304,3679997) bekannt gegeben, dass die in den Massenmedien angekündigte Nominierung zum Physik-Nobelpreis 2016 von drei US-amerikanischen Autoren des LIGO-Experiments für die Entdeckung von Gravitationswellen im September 2015 nicht berücksichtigt werden wird. Die Publikation wurde zu spät eingereicht und Entdeckungen werden ohnehin erst nach Jahren oder Jahrzehnten mit dem Nobelpreis gewürdigt. Eine weise Einstellung des Nobelkomitees. Den Auseinandersetzungen mit dem Albert Einstein Institut (http://www.kritik-relativitaetstheorie.de/Anhaenge/Anfrage%20LIGO-Experiment.pdf) ist zu entnehmen: Solange die Daten nur im „Discovery Paper“ beschrieben, jedoch die angekündigte Eichung der LIGO-Messanlage nicht als Publikation vorliegt, gibt es keinen wissenschaftlich dokumentierten, experimentellen Nachweis der Entdeckung von Gravitationswellen.


Dagegen zeigt die Staatskanzlei des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil leider keinen solch sorgfältigen und verantwortungsvollen Umgang mit Entdeckungen und hat nach Empfehlung einer zehnköpfigen Jury unter Leitung von Rechtsanwalt und Notar Friedrich v. Lenthe, Vorstandsvorsitzender der VGH-Stiftung, voreilig entschieden, den niedersächsischen Staatspreis 2016, dotiert mit 35.000 Euro Steuergeld, an drei Direktoren des Albert Einstein Instituts für ihre Leistung zur Entdeckung von Gravitationswellen mit dem LIGO-Experiment am 23.08.2016 zu verleihen, siehe hier im Portal des Ministeriums:

Niedersächsischer Staatspreis 2016 geht an Physiker aus Hannover
http://www.stk.niedersachsen.de/aktuelles/presseinformationen/niedersaechsischer-staatspreis-2016-geht-an-physiker-aus-hannover-144151.html


Interessanterweise hat Prof. Harald Lesch seine bereits angekündigte Bereitschaft, eine Laudatio bei dieser Verleihung zu halten, wegen anderer Verpflichtungen zurückgezogen. Er wurde kurzfristig durch Dr. Thomas Bührke ersetzt.


Ich habe in einem Brief vom 14. Juli 2016 dem Ministerpräsidenten Stephan Weil mein Unverständnis als Bürgerin über diese leichtfertige Verleihung des Staatspreises 2016 ausgedruckt, solange Ungereimtheiten und Unstimmigkeiten über den experimentellen Nachweis der Entdeckung von Gravitationswellen bestehen und vom Albert Einstein Institut nicht ausgeräumt wurden, siehe:

LIGO Experiment: Brief an die Staatskanzlei Niedersachsen wegen Verleihung des Staatspreises 2016
http://www.jocelyne-lopez.de/blog/2016/07/ligo-experiment-brief-an-die-staatskanzlei-niedersachsen-wegen-verleihung-des-staatspreises-2016/


Ich erhielt bis jetzt keine Reaktion vom Ministerpräsidenten Stephan Weil auf meine Bitte um Prüfung dieser bedenklichen Umstände im Interesse der Öffentlichkeit. Dementsprechend habe ich ihn heute als neuen Empfänger dieser Petition eingesetzt, damit er ebenfalls darüber informiert wird, dass eine Klage gegen das Albert Einstein Institut wegen Verstoßes gegen das Informationsfreiheitgesetz eingereicht wird.


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