Rettet die Reitschule „Gestüt Hengstbach“ in Dreieich!


Rettet die Reitschule „Gestüt Hengstbach“ in Dreieich!
Das Problem
Rettet die Reitschule „Gestüt Hengstbach“ in Dreieich!
Unsere idyllisch mit der Natur verbundene, von allen Kindern, Jugendlichen und Eltern heißgeliebte Reitschule samt Ponyhof soll Ende August von der UNB (Untere Naturschutzbehörde) des Kreises Offenbach abgerissen werden. Damit dies nicht passiert, bitten wir Euch um Eure Unterstützung, um eine neue Lösung im Einvernehmen mit den Kommunalpolitikern und der Stadt Dreieich, unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Burlon, sowie der UNB zu finden.
Wir wollen Folgendes erreichen:
- Eine erneute Überprüfung des Standortes am Hengstbach unter Berücksichtigung des Hochwasserschutzgesetzes
- Eine Überprüfung des städtischen Bauplanes H4 aus dem Jahr 2005: Ist er noch relevant und zeitgemäß? Plant die Stadt überhaupt, ihn umzusetzen?
- Einen Aufschub von maximal 3 Jahren bis zur Klärung des Sachverhaltes und um eine langfristige Lösung für die Reitschule zu finden
- Besprechung am runden Tisch mit allen Verantwortlichen der Stadt und des Landkreises, damit eine solche Lösung für und mit allen Beteiligten erarbeitet werden kann.
Helft uns mit Eurer Unterschrift, diesen einmaligen Ort in Dreieich für Kinder vorerst zu erhalten und die Verantwortlichen zu einem Dialog zusammenzuführen, damit wir eine gute langfristige Lösung finden können.
Zur Vorgeschichte:
Der Ponyhof „Gestüt Hengstbach“ existiert seit den 1970er Jahren. Seit 1996 ist er im Besitz von Ingeborg Bopp, die aus dem Gestüt eine familienorientierte Reitschule machte und den landwirtschaftlichen Betrieb weiterführte.
Im Jahr 2005 erließ die Stadt Dreieich einen Bebauungsplan für den Abschnitt des Hengstbaches, in dem das Gestüt und die Reitschule liegen. Obwohl das Land Frau Bopp gehört, sieht der Bebauungsplan H4 vor, den Hengstbach an dieser Stelle zu verlegen und zu renaturieren. Frau Bopp erhob Einspruch gegen diesen Bebauungsplan.
Im Jahr 2016 wurde ein Abräumvertrag mit der UNB (Untere Naturschutzbehörde) unterschrieben, da diese die in den 1980er Jahren illegal gebauten Reitställe nicht länger dulden wollte. Hätte die Besitzerin nicht unterschrieben, hätte ein sofortiges Nutzungsverbot des gesamten Geländes gedroht. Die Existenz aller Pferde/Ponys wäre bedroht gewesen. So sicherte die Besitzerin den Bestand der Reitschule für 5 Jahre. Sie hatte sich zur damaligen Zeit, 2016, gedanklich schon damit abgefunden, dass sie nach den 5 Jahren in Ruhestand gehen und dass der Hof am Hengstbach schließen müsse. Dementsprechend reduzierte sie die Anzahl ihrer Ponys und ihrer Reitschüler.
Trotzdem versuchte sie immer wieder, einen neuen Standort für die Reitschule zu finden – für ihre verbliebenen Reitschüler und Ponys - jedoch vergebens. In den vergangenen Jahren schlossen mehr und mehr Reitbetriebe in Dreieich und Umgebung oder wurden ausschließlich für Reiter mit eigenen Pferden genutzt. Auch die Reitvereine bieten keinen Reitunterricht auf Schulpferden oder -ponys an.
Dann kam die Corona-Pandemie. Dadurch änderte sich VIELES.
Frau Bopp gewährte während dieser Zeit vielen Eltern und deren Kindern die Möglichkeit, sich frei, immer Corona konform, auf ihrem Gelände bewegen zu dürfen.
Reiten ist ein Individualsport und diesem durfte während der Pandemie nachgegangen werden. Immer mehr Eltern riefen an und fragten nach Reitstunden. Der zuvor gedrosselte Reitbetrieb wurde wieder aufgestockt. Kinder fanden ein zweites Zuhause auf dem Hof, auf dem sie sich von Anfang an wohlfühlten. Der Umgang mit den Ponys in der Natur war Balsam für viele Kinderseelen, die durch die Pandemie stark gelitten haben.
Die Reitschule des Gestüts Hengstbach ist etwas ganz Besonderes – und nicht irgendein Ponyhof.
Diese Reitschule bietet Kindern, Jugendlichen und Familien aus allen Bevölkerungsschichten einen erschwinglichen Einstieg in den Reitsport, ohne ein eigenes Pony haben zu müssen:
- Spielerisches Reiten ab 4 Jahren. Väter und Mütter helfen hierbei aktiv mit und haben Freude daran, mit ihren Kindern etwas Gemeinsames machen zu können. Eltern können jederzeit am Reitunterricht anwesend sein und die Fortschritte ihrer Kinder verfolgen.
- Qualitativ sehr guter Reitunterricht, der es den Kindern/Jugendlichen ermöglicht, die Reitabzeichen der deutschen reiterlichen Vereinigung zu absolvieren und bei Wettkämpfen von der Führzügelklasse bis Dressur der Klasse L erfolgreich teilzunehmen.
- Kinder und Familien dürfen jederzeit auf den Hof kommen und unter Anleitung bei den täglichen Stallarbeiten mithelfen. Die Kinder lieben es, die Boxen auszumisten, die Ponys zu putzen und sie in der Reitbahn selbständig zu bewegen. Die Kinder lernen dadurch, Verantwortung für sich selbst, die Tiere und die Natur zu übernehmen. Das Pferdchen spielen in den Reitbahnen ist ebenfalls sehr beliebt.
- Stadtnahe Lage am Rande von Dreieichenhain, die es den Kindern ermöglicht, selbständig mit dem Fahrrad oder dem Bus zur Reitschule zu fahren.
- Durch die Vielfalt an Möglichkeiten und Beschäftigung in der freien Natur, die diese Reitschule anbietet, bewahrt er unsere Kinder vor stundenlangen Spielesitzungen am Handy, Tablet oder PC.
Das Gestüt Hengstbach ist mehr als nur eine Reitschule. Es ist ein Erholungs- und Entspannungsort für Klein und Groß. Hier erleben die Kinder die vier Jahreszeiten hautnah mit. So nah wie hier sind viele von ihnen der Natur nur noch selten: Sie sehen und hören unterschiedliche Vogelarten, sie beobachten Eichhörnchen beim Spielen und Nest bauen, und laut-quakende Frösche begleiten den Reitunterricht. Im Gestüt Hengstbach sind dies alltägliche Erlebnisse, welche die Kinder nie vergessen werden. Selbst der Hengstbach lädt die Kinder dazu ein, stundenlang Blätter beim Weiterschwimmen oder die Entenmamas mit ihren gerade geschlüpften Küken zu beobachten.
Daher wollen wir dieses Kinderparadies retten und einen dreijährigen Aufschub erwirken.
Helft uns mit Eurer Unterschrift, diesen einmaligen Ort in Dreieich für Kinder vorerst zu erhalten und die Verantwortlichen zu einem Dialog zusammenzuführen, damit wir eine gute langfristige Lösung finden können.

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Das Problem
Rettet die Reitschule „Gestüt Hengstbach“ in Dreieich!
Unsere idyllisch mit der Natur verbundene, von allen Kindern, Jugendlichen und Eltern heißgeliebte Reitschule samt Ponyhof soll Ende August von der UNB (Untere Naturschutzbehörde) des Kreises Offenbach abgerissen werden. Damit dies nicht passiert, bitten wir Euch um Eure Unterstützung, um eine neue Lösung im Einvernehmen mit den Kommunalpolitikern und der Stadt Dreieich, unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Burlon, sowie der UNB zu finden.
Wir wollen Folgendes erreichen:
- Eine erneute Überprüfung des Standortes am Hengstbach unter Berücksichtigung des Hochwasserschutzgesetzes
- Eine Überprüfung des städtischen Bauplanes H4 aus dem Jahr 2005: Ist er noch relevant und zeitgemäß? Plant die Stadt überhaupt, ihn umzusetzen?
- Einen Aufschub von maximal 3 Jahren bis zur Klärung des Sachverhaltes und um eine langfristige Lösung für die Reitschule zu finden
- Besprechung am runden Tisch mit allen Verantwortlichen der Stadt und des Landkreises, damit eine solche Lösung für und mit allen Beteiligten erarbeitet werden kann.
Helft uns mit Eurer Unterschrift, diesen einmaligen Ort in Dreieich für Kinder vorerst zu erhalten und die Verantwortlichen zu einem Dialog zusammenzuführen, damit wir eine gute langfristige Lösung finden können.
Zur Vorgeschichte:
Der Ponyhof „Gestüt Hengstbach“ existiert seit den 1970er Jahren. Seit 1996 ist er im Besitz von Ingeborg Bopp, die aus dem Gestüt eine familienorientierte Reitschule machte und den landwirtschaftlichen Betrieb weiterführte.
Im Jahr 2005 erließ die Stadt Dreieich einen Bebauungsplan für den Abschnitt des Hengstbaches, in dem das Gestüt und die Reitschule liegen. Obwohl das Land Frau Bopp gehört, sieht der Bebauungsplan H4 vor, den Hengstbach an dieser Stelle zu verlegen und zu renaturieren. Frau Bopp erhob Einspruch gegen diesen Bebauungsplan.
Im Jahr 2016 wurde ein Abräumvertrag mit der UNB (Untere Naturschutzbehörde) unterschrieben, da diese die in den 1980er Jahren illegal gebauten Reitställe nicht länger dulden wollte. Hätte die Besitzerin nicht unterschrieben, hätte ein sofortiges Nutzungsverbot des gesamten Geländes gedroht. Die Existenz aller Pferde/Ponys wäre bedroht gewesen. So sicherte die Besitzerin den Bestand der Reitschule für 5 Jahre. Sie hatte sich zur damaligen Zeit, 2016, gedanklich schon damit abgefunden, dass sie nach den 5 Jahren in Ruhestand gehen und dass der Hof am Hengstbach schließen müsse. Dementsprechend reduzierte sie die Anzahl ihrer Ponys und ihrer Reitschüler.
Trotzdem versuchte sie immer wieder, einen neuen Standort für die Reitschule zu finden – für ihre verbliebenen Reitschüler und Ponys - jedoch vergebens. In den vergangenen Jahren schlossen mehr und mehr Reitbetriebe in Dreieich und Umgebung oder wurden ausschließlich für Reiter mit eigenen Pferden genutzt. Auch die Reitvereine bieten keinen Reitunterricht auf Schulpferden oder -ponys an.
Dann kam die Corona-Pandemie. Dadurch änderte sich VIELES.
Frau Bopp gewährte während dieser Zeit vielen Eltern und deren Kindern die Möglichkeit, sich frei, immer Corona konform, auf ihrem Gelände bewegen zu dürfen.
Reiten ist ein Individualsport und diesem durfte während der Pandemie nachgegangen werden. Immer mehr Eltern riefen an und fragten nach Reitstunden. Der zuvor gedrosselte Reitbetrieb wurde wieder aufgestockt. Kinder fanden ein zweites Zuhause auf dem Hof, auf dem sie sich von Anfang an wohlfühlten. Der Umgang mit den Ponys in der Natur war Balsam für viele Kinderseelen, die durch die Pandemie stark gelitten haben.
Die Reitschule des Gestüts Hengstbach ist etwas ganz Besonderes – und nicht irgendein Ponyhof.
Diese Reitschule bietet Kindern, Jugendlichen und Familien aus allen Bevölkerungsschichten einen erschwinglichen Einstieg in den Reitsport, ohne ein eigenes Pony haben zu müssen:
- Spielerisches Reiten ab 4 Jahren. Väter und Mütter helfen hierbei aktiv mit und haben Freude daran, mit ihren Kindern etwas Gemeinsames machen zu können. Eltern können jederzeit am Reitunterricht anwesend sein und die Fortschritte ihrer Kinder verfolgen.
- Qualitativ sehr guter Reitunterricht, der es den Kindern/Jugendlichen ermöglicht, die Reitabzeichen der deutschen reiterlichen Vereinigung zu absolvieren und bei Wettkämpfen von der Führzügelklasse bis Dressur der Klasse L erfolgreich teilzunehmen.
- Kinder und Familien dürfen jederzeit auf den Hof kommen und unter Anleitung bei den täglichen Stallarbeiten mithelfen. Die Kinder lieben es, die Boxen auszumisten, die Ponys zu putzen und sie in der Reitbahn selbständig zu bewegen. Die Kinder lernen dadurch, Verantwortung für sich selbst, die Tiere und die Natur zu übernehmen. Das Pferdchen spielen in den Reitbahnen ist ebenfalls sehr beliebt.
- Stadtnahe Lage am Rande von Dreieichenhain, die es den Kindern ermöglicht, selbständig mit dem Fahrrad oder dem Bus zur Reitschule zu fahren.
- Durch die Vielfalt an Möglichkeiten und Beschäftigung in der freien Natur, die diese Reitschule anbietet, bewahrt er unsere Kinder vor stundenlangen Spielesitzungen am Handy, Tablet oder PC.
Das Gestüt Hengstbach ist mehr als nur eine Reitschule. Es ist ein Erholungs- und Entspannungsort für Klein und Groß. Hier erleben die Kinder die vier Jahreszeiten hautnah mit. So nah wie hier sind viele von ihnen der Natur nur noch selten: Sie sehen und hören unterschiedliche Vogelarten, sie beobachten Eichhörnchen beim Spielen und Nest bauen, und laut-quakende Frösche begleiten den Reitunterricht. Im Gestüt Hengstbach sind dies alltägliche Erlebnisse, welche die Kinder nie vergessen werden. Selbst der Hengstbach lädt die Kinder dazu ein, stundenlang Blätter beim Weiterschwimmen oder die Entenmamas mit ihren gerade geschlüpften Küken zu beobachten.
Daher wollen wir dieses Kinderparadies retten und einen dreijährigen Aufschub erwirken.
Helft uns mit Eurer Unterschrift, diesen einmaligen Ort in Dreieich für Kinder vorerst zu erhalten und die Verantwortlichen zu einem Dialog zusammenzuführen, damit wir eine gute langfristige Lösung finden können.

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Petition am 22. Juni 2021 erstellt