Lehnen Sie die Änderung des Landesjagdgesetzes NRW ab!

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Lehnen Sie die Änderung des Landesjagdgesetzes NRW ab!

Diese Petition hat 2.894 Unterschriften erreicht

Partei Mensch Umwelt Tierschutz hat diese Petition an Petitionsausschuss des Landtages NRW gestartet.

Das Verbot von #Totschlagfallen, ein weitestgehendes Verbot der #Baujagd auf Füchse und Dachse, der Verzicht auf bleihaltige #Büchsenmonition, das Verbot des #Katzenabschusses, oder die Möglichkeit, Eigentumsfläche aus ethischen Gründen von der Jagd auszunehmen…


Rund 100 Änderungspunkte wurden im April 2015 mit der #Novellierung des Jagdgesetzes in NRW umgesetzt.


http://www.ljv-nrw.de/media/1437985209_was_jeder_jger_ab_sofort_beachten_muss_von_hans-jgen_thies.pdf


Mitte dieses Jahres zog der NABU seine erste Bilanz.
Der Arten- und Naturschutz sei im vergangenen Jahr deutlich gestärkt worden, hervorgehoben wird hierbei die massive Reduzierung der Liste der jagdbaren Arten von weit über 100 auf 27.


Die „Volksinitiative für ein ideologiefreies, praxisgerechtes Jagdrecht in NRW“ übergab nun jedoch im Oktober knapp 120.000 Unterschriften bei der Landtagspräsidentin.


Der #Landtag muss sich somit nun erneut mit dem „ökologischen“ #Jagdgesetz beschäftigen, mit dessen Novellierung NRW bundesweit zum Vorreiter wurde.
Der Landesjagdverband bezeichnet das neue Gesetz als „ideologisch geprägt und teilweise verfassungswidrig“. Man spricht von Eigentumsschädigung und trauert der angeblich „bewährten“ jagdlichen Praxis hinterher.


Unterstützt wird die Initiative unter anderem von der CDU, die ihre Vorstellung von Jagdpolitik nun in die anstehende, parlamentarische Beratung neu einbringen möchte. Gleichzeitig scheint sie mit Blick auf die anstehenden Landtags- und #Bundestagswahlen mit ihrer #Lobbypolitik bei dem mit rund 65.000 Mitgliedern weitaus größten Jagdverband auf Stimmenfang gehen zu wollen.


Eine Gegeninitiative ist dringend notwendig, um zu verhindern, dass das Landesjagdgesetz NRW durch diese #Volksinitiative wieder gekippt wird.


Es mag eindrucksvoll wirken, dass die Jägerschaft rund 120.000 Unterschriften für ihr Begehren gesammelt hat, doch es dürften wesentlich mehr Menschen in NRW daran interessiert sein, Natur- und Artenschutz gesichert zu wissen, keine Angst um ihre Haustiere haben zu müssen und selbst über ihre Eigentumsflächen befinden zu können. Kaum ein Bürger, welcher der Lust am Töten nicht selber frönt, dürfte sich dafür aussprechen, dass die grausamen Totschlagfallen wieder aufgestellt werden dürfen, oder unsere Gewässer weiterhin mit Blei vergiftet werden.


Direkte #Demokratie bedeutet, nicht nur eine Seite zu hören.
120.000 Unterschriften bei einer Bevölkerung von 17,7 Millionen Einwohnern in NRW sind kein Hexenwerk und nicht aussagekräftig!


Deshalb fordern wir den Landtag NRW auf, die Eingabe des Landesjagdverbandes negativ zu bescheiden und das ökologische Jagdgesetz NRW zu bestätigen, um Natur- und Tierschutz weiter zu stärken und sich nicht einer kleinen Gruppe von Lobbyisten zu beugen!

 

Diese Petition ist unterstützend zu unserer schriftlichen Eingabe an den Landtag NRW erstellt worden!

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