Petition updateTempolimit 130 km/h - sofort !Jetzt hilft nur noch eine breite Bundesratsinitiative!
Dr. Matthias GeckSchwerte, Germany
2 Oct 2022

Liebe Unterstützer*innen,

ebenso wir Ihr begreifen wir nicht, dass Bundesverkehrsminister Dr. Wissing trotz der mittlerweile dramatischen Entwicklung im Energiebereich aufgrund Putins Angriffs gegen die Ukraine (und damit zugleich gegen das westliche Modell einer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaftsordnung) immer noch in der autolobbyhörigen Haltung seines glücklosen Vorgängers verharrt und die Vorteile eines Tempolimits nicht zur Kenntnis nimmt. Wir haben daher die Verkehrsminister*innen der Bundesländer wie folgt um eine breite Bundesratsinitiative gebeten:

„Sehr geehrte Damen und Herren Verkehrsminister*innen, seit Herbst 2019 plädieren wir für Tempolimit 130 km/h auf deutschen Autobahnen. Inzwischen sind wir 140.565 Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, die sich diese Maßnahme stellvertretend für eine breite Mehrheit in unserer Gesellschaft (https://www.rnd.de/politik/tempolimit-jeder-vierte-lehnt-geschwindigkeitsbegrenzung-auf-deutschen-autobahnen-generell-ab-H3FP2X4VUQIGYSEP5NHDOTH2FU.html wünschen. Denn aktuell geht es um folgende Vorteile:

1. Weniger Unfälle, Tote und Verletzte. Weniger Staus und volkswirtschaftliche Folgekosten derselben (einschließlich Rettungsdienstressourcen und Freizeitverlusten ).

2. Weniger Schadstoffausstoß, nicht nur von klimaschädlichem CO2. Das betrifft in besonderer Weise alle höhermotorisierten Fahrzeuge, die ohnehin einen Kraftstoffverbrauch haben jenseits des (zu hohen) Durchschnittsverbrauchs von 7,4 L/100km (https://www.umweltbundesamt.de/daten/verkehr/kraftstoffe

3. Weniger Kraftstoffverbrauch. Wir brauchen knappes Öl dringender für industrielle Zwecke und für noch betriebene Ölheizungen!

4. Minderung der Abhängigkeit von fossilen Importen.

5. Weniger Hektik auf den Autobahnen.

6. Anstoß, die Individualmobilität neu zu denken.  (https://www.cerri.iao.fraunhofer.de/de/projekte/BeendeteProjekte/mobilitaet-neu-denken.html  / https://www.youtube.com/watch?v=y6UAPoF-7r0 )

Der Bundesverkehrsminister hat diese Vorteile bislang noch nicht in seinen Zielkatalog aufgenommen. Dabei dürften diese Vorteile bei gesamtgesellschaftlicher Betrachtung deutlich höher zu gewichten sein als ein Selbstverwirklichungsdrang klima-unbesorgter Bürger (und auch einiger Bürgerinnen). Wir bitten Sie daher: Unterstützen Sie Ihren Bundesverkehrsminister-Kollegen nachhaltig darin, noch mehr Verantwortung für eine schrittweise Mobilitätswende zu übernehmen und den Verkehrssektor mit kluger Umgestaltung klimaadäquater werden zu lassen. Denn mit einem Tempolimit wird der Verkehrssektor ein klein wenig klimagünstiger ohne den Bundeshaushalt zu belasten, was ganz im Sinne des Bundesfinanzministers sein dürfte. Für eine Rückäußerung wären wir und unsere Unterstützer*innen Ihnen sehr dankbar! - Freundliche Grüße“

Thomas und Matthias  

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