
Liebe Unterstützer*innen,
wir haben das Bundeskanzleramt Anfang November erneut angeschrieben und an unsere Eingabe aus Juli 2020 erinnert. Deutschland sollte dringend einlenken und die deutsche Überheblichkeit in Form unlimitierter Geschwindigkeiten auf Autobahnen endlich aufgeben. Wer Solidarität fordert, muss sich auch solidarisch verhalten. Da der amtierende BMVI als Freund großer Poser-Autos schon mit dem bloßen Gedanken an eine Verkehrswende überfordert ist, sollte das Bundeskanzleramt vermittelnd eine harmonisierte europäische Rechtssituation anbahnen.
Die inzwischen über 77.400 Menschen, die sich für sicheres, entspanntes und umweltfreundliches Fahren auf den Autobahnen einsetzen, wollen ferner nicht hinnehmen, dass die CDU/CSU-Bundestagsfraktion seit einem Jahr tatenlos zusieht, wie ihrem Bundesverkehrsminister Verkehrssicherheit und Umwelt komplett egal sind. Unfälle aufgrund überhöhter Geschwindigkeiten und Hektik auf den Autobahnen fordern Tote und Schwerverletzte. Als wäre das nicht genug: Unmengen unfallbedingter Staus verursachen volkswirtschaftliche Schäden. Und der BMVI? Er veruntreut hunderte Millionen Steuergelder mit seinem unverantwortlichen („übereifrigen“) Maut-Management und befasst sich lieber mit eitler Selbstdarstellung.
Daher sollte das Bundeskanzleramt den BMVI vor vollendete Tatsachen setzten und im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft den europäischen Nachbarn eine Zusage geben: Tempolimit 130 km/h auch in Deutschland - sofort!
Das ist ein erster Schritt für die dringend notwendige Verkehrswende!
Lassen wir die Petition weiter wachsen!
Thomas und Matthias