Petition zur weltweiten Abschaffung der Todesstrafe / Petition for the Worldwide Abolition


Petition zur weltweiten Abschaffung der Todesstrafe / Petition for the Worldwide Abolition
Das Problem
English below!
Die Todesstrafe ist eine unmenschliche und irreversible Strafe, die gegen das grundlegendste Menschenrecht verstößt: das Recht auf Leben. In einer modernen, zivilisierten Gesellschaft darf es keinen Platz für staatlich legitimierte Tötungen geben — denn Justizsysteme sind nicht unfehlbar, und ein Fehlurteil kann nicht rückgängig gemacht werden.
Weltweit wurden bereits zahlreiche Fälle dokumentiert, in denen unschuldige Menschen hingerichtet wurden. Jeder dieser Fälle ist eine Tragödie, die zeigt, dass die Todesstrafe niemals eine gerechte Strafe sein kann. Außerdem gibt es keine verlässlichen Beweise dafür, dass die Todesstrafe Verbrechen effektiver abschreckt als lebenslange Haftstrafen. Statt Abschreckung erzeugt sie nur mehr Leid und verstärkt die Spirale der Gewalt.
Die Todesstrafe ist nicht nur grausam, sondern auch diskriminierend: Studien belegen, dass Faktoren wie Hautfarbe, soziale Herkunft oder die Qualität der anwaltlichen Vertretung oft darüber entscheiden, wer zum Tode verurteilt wird. Ein solches System kann niemals fair sein.
Viele Länder haben diesen barbarischen Akt längst abgeschafft — dennoch gibt es immer noch Regionen, in denen Menschen hingerichtet werden. Wir fordern, dass auch diese Staaten Verantwortung übernehmen und sich für Menschenrechte, Gerechtigkeit und eine echte Chance auf Rehabilitation einsetzen.
Unsere Forderungen:
- Die weltweite Abschaffung der Todesstrafe
- Die Umwandlung bestehender Todesurteile in humane Haftstrafen
- Ein internationales Engagement für faire und transparente Justizsysteme
Jeder Mensch verdient eine zweite Chance. Strafen sollten darauf abzielen, Menschen zu rehabilitieren, nicht sie endgültig auszulöschen. Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen für Menschlichkeit, Gerechtigkeit und das Recht auf Leben!
Unterzeichne jetzt und hilf uns, die Todesstrafe ein für alle Mal abzuschaffen!
-----------------------------------------------------------------------------
Laut Amnesty International haben bis Mai 2024 weltweit 144 Länder die Todesstrafe entweder per Gesetz (112 Länder) oder in der Praxis (32 Länder) abgeschafft. Im Dezember 2024 schloss sich Simbabwe dieser Bewegung an und schaffte die Todesstrafe vollständig ab. Somit haben insgesamt 145 Länder die Todesstrafe abgeschafft.
Trotz dieses positiven Trends wurden im Jahr 2023 weltweit 1.153 Hinrichtungen in 16 Ländern dokumentiert, wobei Iran und Saudi-Arabien für fast 90 % dieser Exekutionen verantwortlich waren. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Todesstrafe in einigen Staaten weiterhin angewendet wird, obwohl die Mehrheit der Länder sie abgeschafft hat.
Die Todesstrafe wird weltweit unterschiedlich gehandhabt. Während viele Länder sie abgeschafft haben, gibt es nach wie vor Staaten, die an dieser Praxis festhalten. Hier eine Übersicht:
Länder, die die Todesstrafe noch anwenden:
Laut Amnesty International wurden im Jahr 2023 in folgenden 16 Ländern Hinrichtungen durchgeführt:
China
Iran
Saudi-Arabien
Ägypten
USA
Irak
Pakistan
Somalia
Singapur
Bangladesch
Jemen
Libyen
Südsudan
Afghanistan
Japan
Vietnam
In einigen dieser Länder, wie China und Vietnam, werden genaue Zahlen zur Anwendung der Todesstrafe als Staatsgeheimnis behandelt, sodass das tatsächliche Ausmaß unbekannt ist.
Länder, in denen die Todesstrafe im Gesetz vorgesehen, aber in der Praxis ausgesetzt ist:
Es gibt Länder, in denen die Todesstrafe gesetzlich noch existiert, jedoch seit vielen Jahren keine Hinrichtungen mehr durchgeführt wurden. Beispiele hierfür sind:
Russland
Sri Lanka
Sambia
Kenia
______________________________
Bitte beachte, dass sich die Situation bezüglich der Todesstrafe weltweit ändern kann. Für die aktuellsten Informationen empfiehlt es sich, die neuesten Berichte von Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International zu konsultieren.
______________________________
Quellen:
- Amnesty.de
- Initiative gegen die Todesstrafe e. V.
English version:
The death penalty is an inhumane and irreversible punishment that violates the most fundamental human right: the right to life. In a modern, civilized society, there must be no place for state-sanctioned killings—because justice systems are not infallible, and a wrongful conviction cannot be undone.
Numerous cases have already been documented worldwide in which innocent people have been executed. Each of these cases is a tragedy that demonstrates that the death penalty can never be a just punishment. Furthermore, there is no reliable evidence to suggest that the death penalty deters crime more effectively than life imprisonment. Instead of deterrence, it only creates more suffering and intensifies the cycle of violence.
The death penalty is not only cruel but also discriminatory: studies show that factors such as skin color, social background, or the quality of legal representation often determine who is sentenced to death. Such a system can never be fair.
Many countries have already abolished this barbaric practice—yet there are still regions where people are executed. We demand that these states also take responsibility and commit to human rights, justice, and a real chance for rehabilitation.
Our demands:
The worldwide abolition of the death penalty
The conversion of existing death sentences into humane prison sentences
An international commitment to fair and transparent justice systems
Every person deserves a second chance. Punishments should aim to rehabilitate individuals, not to eliminate them permanently. Let us join together to stand for humanity, justice, and the right to life!
Sign now and help us abolish the death penalty once and for all!
According to Amnesty International, by May 2024, 144 countries worldwide had abolished the death penalty either by law (112 countries) or in practice (32 countries). In December 2024, Zimbabwe joined this movement and completely abolished the death penalty. This brings the total number of countries that have abolished the death penalty to 145.
Despite this positive trend, 1,153 executions were documented in 16 countries worldwide in 2023, with Iran and Saudi Arabia accounting for almost 90% of these executions. These numbers highlight that the death penalty is still being applied in some states, despite the fact that the majority of countries have abolished it.
The death penalty is handled differently around the world. While many countries have abolished it, there are still states that cling to this practice. Here is an overview:
Countries that still apply the death penalty:
According to Amnesty International, executions took place in the following 16 countries in 2023:
China
Iran
Saudi Arabia
Egypt
USA
Iraq
Pakistan
Somalia
Singapore
Bangladesh
Yemen
Libya
South Sudan
Afghanistan
Japan
Vietnam
In some of these countries, such as China and Vietnam, exact numbers regarding the application of the death penalty are treated as state secrets, so the true extent is unknown.
Countries where the death penalty is still provided for by law but is suspended in practice:
There are countries where the death penalty still exists by law, but no executions have taken place for many years. Examples include:
Russia
Sri Lanka
Zambia
Kenya
Please note that the situation regarding the death penalty worldwide may change. For the most up-to-date information, it is recommended to consult the latest reports from human rights organizations such as Amnesty International.
Sources:
Amnesty.de
Initiative gegen die Todesstrafe e.V.
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Das Problem
English below!
Die Todesstrafe ist eine unmenschliche und irreversible Strafe, die gegen das grundlegendste Menschenrecht verstößt: das Recht auf Leben. In einer modernen, zivilisierten Gesellschaft darf es keinen Platz für staatlich legitimierte Tötungen geben — denn Justizsysteme sind nicht unfehlbar, und ein Fehlurteil kann nicht rückgängig gemacht werden.
Weltweit wurden bereits zahlreiche Fälle dokumentiert, in denen unschuldige Menschen hingerichtet wurden. Jeder dieser Fälle ist eine Tragödie, die zeigt, dass die Todesstrafe niemals eine gerechte Strafe sein kann. Außerdem gibt es keine verlässlichen Beweise dafür, dass die Todesstrafe Verbrechen effektiver abschreckt als lebenslange Haftstrafen. Statt Abschreckung erzeugt sie nur mehr Leid und verstärkt die Spirale der Gewalt.
Die Todesstrafe ist nicht nur grausam, sondern auch diskriminierend: Studien belegen, dass Faktoren wie Hautfarbe, soziale Herkunft oder die Qualität der anwaltlichen Vertretung oft darüber entscheiden, wer zum Tode verurteilt wird. Ein solches System kann niemals fair sein.
Viele Länder haben diesen barbarischen Akt längst abgeschafft — dennoch gibt es immer noch Regionen, in denen Menschen hingerichtet werden. Wir fordern, dass auch diese Staaten Verantwortung übernehmen und sich für Menschenrechte, Gerechtigkeit und eine echte Chance auf Rehabilitation einsetzen.
Unsere Forderungen:
- Die weltweite Abschaffung der Todesstrafe
- Die Umwandlung bestehender Todesurteile in humane Haftstrafen
- Ein internationales Engagement für faire und transparente Justizsysteme
Jeder Mensch verdient eine zweite Chance. Strafen sollten darauf abzielen, Menschen zu rehabilitieren, nicht sie endgültig auszulöschen. Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen für Menschlichkeit, Gerechtigkeit und das Recht auf Leben!
Unterzeichne jetzt und hilf uns, die Todesstrafe ein für alle Mal abzuschaffen!
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Laut Amnesty International haben bis Mai 2024 weltweit 144 Länder die Todesstrafe entweder per Gesetz (112 Länder) oder in der Praxis (32 Länder) abgeschafft. Im Dezember 2024 schloss sich Simbabwe dieser Bewegung an und schaffte die Todesstrafe vollständig ab. Somit haben insgesamt 145 Länder die Todesstrafe abgeschafft.
Trotz dieses positiven Trends wurden im Jahr 2023 weltweit 1.153 Hinrichtungen in 16 Ländern dokumentiert, wobei Iran und Saudi-Arabien für fast 90 % dieser Exekutionen verantwortlich waren. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Todesstrafe in einigen Staaten weiterhin angewendet wird, obwohl die Mehrheit der Länder sie abgeschafft hat.
Die Todesstrafe wird weltweit unterschiedlich gehandhabt. Während viele Länder sie abgeschafft haben, gibt es nach wie vor Staaten, die an dieser Praxis festhalten. Hier eine Übersicht:
Länder, die die Todesstrafe noch anwenden:
Laut Amnesty International wurden im Jahr 2023 in folgenden 16 Ländern Hinrichtungen durchgeführt:
China
Iran
Saudi-Arabien
Ägypten
USA
Irak
Pakistan
Somalia
Singapur
Bangladesch
Jemen
Libyen
Südsudan
Afghanistan
Japan
Vietnam
In einigen dieser Länder, wie China und Vietnam, werden genaue Zahlen zur Anwendung der Todesstrafe als Staatsgeheimnis behandelt, sodass das tatsächliche Ausmaß unbekannt ist.
Länder, in denen die Todesstrafe im Gesetz vorgesehen, aber in der Praxis ausgesetzt ist:
Es gibt Länder, in denen die Todesstrafe gesetzlich noch existiert, jedoch seit vielen Jahren keine Hinrichtungen mehr durchgeführt wurden. Beispiele hierfür sind:
Russland
Sri Lanka
Sambia
Kenia
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Bitte beachte, dass sich die Situation bezüglich der Todesstrafe weltweit ändern kann. Für die aktuellsten Informationen empfiehlt es sich, die neuesten Berichte von Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International zu konsultieren.
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Quellen:
- Amnesty.de
- Initiative gegen die Todesstrafe e. V.
English version:
The death penalty is an inhumane and irreversible punishment that violates the most fundamental human right: the right to life. In a modern, civilized society, there must be no place for state-sanctioned killings—because justice systems are not infallible, and a wrongful conviction cannot be undone.
Numerous cases have already been documented worldwide in which innocent people have been executed. Each of these cases is a tragedy that demonstrates that the death penalty can never be a just punishment. Furthermore, there is no reliable evidence to suggest that the death penalty deters crime more effectively than life imprisonment. Instead of deterrence, it only creates more suffering and intensifies the cycle of violence.
The death penalty is not only cruel but also discriminatory: studies show that factors such as skin color, social background, or the quality of legal representation often determine who is sentenced to death. Such a system can never be fair.
Many countries have already abolished this barbaric practice—yet there are still regions where people are executed. We demand that these states also take responsibility and commit to human rights, justice, and a real chance for rehabilitation.
Our demands:
The worldwide abolition of the death penalty
The conversion of existing death sentences into humane prison sentences
An international commitment to fair and transparent justice systems
Every person deserves a second chance. Punishments should aim to rehabilitate individuals, not to eliminate them permanently. Let us join together to stand for humanity, justice, and the right to life!
Sign now and help us abolish the death penalty once and for all!
According to Amnesty International, by May 2024, 144 countries worldwide had abolished the death penalty either by law (112 countries) or in practice (32 countries). In December 2024, Zimbabwe joined this movement and completely abolished the death penalty. This brings the total number of countries that have abolished the death penalty to 145.
Despite this positive trend, 1,153 executions were documented in 16 countries worldwide in 2023, with Iran and Saudi Arabia accounting for almost 90% of these executions. These numbers highlight that the death penalty is still being applied in some states, despite the fact that the majority of countries have abolished it.
The death penalty is handled differently around the world. While many countries have abolished it, there are still states that cling to this practice. Here is an overview:
Countries that still apply the death penalty:
According to Amnesty International, executions took place in the following 16 countries in 2023:
China
Iran
Saudi Arabia
Egypt
USA
Iraq
Pakistan
Somalia
Singapore
Bangladesh
Yemen
Libya
South Sudan
Afghanistan
Japan
Vietnam
In some of these countries, such as China and Vietnam, exact numbers regarding the application of the death penalty are treated as state secrets, so the true extent is unknown.
Countries where the death penalty is still provided for by law but is suspended in practice:
There are countries where the death penalty still exists by law, but no executions have taken place for many years. Examples include:
Russia
Sri Lanka
Zambia
Kenya
Please note that the situation regarding the death penalty worldwide may change. For the most up-to-date information, it is recommended to consult the latest reports from human rights organizations such as Amnesty International.
Sources:
Amnesty.de
Initiative gegen die Todesstrafe e.V.
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Petition am 3. März 2025 erstellt