

# Petition zur Prüfung einer Suspendierung des Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak
Das Problem
Forderung nach einer unabhängigen Prüfung des Verhaltens und der Kommunikation des Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak
Wir fordern die zuständigen Gremien des Deutschen Bundestages sowie die zuständigen Gremien der Partei Die Linke auf, das Verhalten des Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak umfassend zu prüfen und insbesondere zu untersuchen, ob aufgrund seines öffentlichen Auftretens, seiner Äußerungen über Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sowie seiner dokumentierten Kommunikation mit Personen aus dem Umfeld der Familie Remmo Konsequenzen bis hin zu einer vorübergehenden Suspendierung von seinen parlamentarischen Funktionen erforderlich sind.
Begründung
Ferat Koçak hat sich wiederholt kritisch über die Polizei und polizeiliches Handeln geäußert. Unter anderem erklärte er 2022 im Zusammenhang mit einem Polizeieinsatz, die Polizei in Deutschland habe ein „Nazi-Problem“. Zugleich stellte er klar, dass dies nicht auf alle Polizeibeamten bezogen sei. Darüber hinaus veröffentlichte er im Zusammenhang mit einem Polizeieinsatz in Berlin ein Video auf TikTok unter der Überschrift „Erst Racial Profiling, dann Polizeigewalt?“. Die öffentliche Kommunikation eines Bundestagsabgeordneten über Sicherheitsbehörden sollte nach unserer Auffassung einer besonderen Prüfung hinsichtlich Sachlichkeit, Differenzierung und der Verantwortung gegenüber den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes unterliegen.
Besonders klärungsbedürftig ist darüber hinaus die inzwischen öffentlich gewordene Kommunikation zwischen Ferat Koçak und Firas Remmo, dem Sohn von Issa Remmo. Veröffentlicht wurden Chatnachrichten, in denen Koçak unter anderem seinen Gesprächspartner mit „Bruder“ anspricht, Grüße an dessen Vater ausrichtet und ihn später darum bittet, ein Video aus einer Bundestagsrede weiterzuverbreiten und dafür „eure Leute“ zu mobilisieren. Die Berichte beziehen sich auf einen am 17. Februar 2026 datierten Chat.
Koçak hat den veröffentlichten Chat nach Medienberichten bestätigt. Gleichzeitig erklärte er, er habe zunächst nicht gewusst, mit wem er kommuniziere. Später habe er erkannt, um wen es sich handele. Er bezeichnete insbesondere die spätere Bitte um Verbreitung seiner Rede als Fehler und kündigte an, sein Kommunikationsverhalten aufzuarbeiten und für Transparenz zu sorgen.
Hinzu kommt, dass der betreffende Chat in einem politischen Zusammenhang besonders relevant ist: Die von Koçak an Firas Remmo übersandte Rede behandelte gerade das Thema Clankriminalität und wurde am 29. Januar 2026 im Deutschen Bundestag gehalten.
Unsere Forderungen
Wir fordern daher:
eine umfassende und transparente Prüfung der veröffentlichten Kommunikation zwischen Ferat Koçak und Firas Remmo;
eine Prüfung, ob weitere Kontakte oder Kommunikationsvorgänge mit Personen aus dem Umfeld der organisierten Kriminalität bestanden oder bestehen;
eine Prüfung seiner öffentlichen Aussagen über Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte, insbesondere dahingehend, ob diese den Anforderungen an die besondere Verantwortung eines Bundestagsabgeordneten gerecht werden;
eine transparente Darlegung, wann Koçak Kenntnis von der Identität und dem familiären bzw. kriminologischen Umfeld seines Gesprächspartners erlangte und welche Konsequenzen er daraus zog;
eine Prüfung durch die zuständigen parlamentarischen und parteiinternen Gremien, ob das Gesamtverhalten mit den Anforderungen an die Ausübung eines Bundestagsmandats vereinbar ist;
sollte die Prüfung erhebliche Pflicht- oder Vertrauensverstöße ergeben, die vorübergehende Suspendierung beziehungsweise eine angemessene Einschränkung parlamentarischer Funktionen bis zum Abschluss der Aufklärung zu prüfen.
Wir betonen ausdrücklich, dass diese Petition keine Vorverurteilung darstellt. Entscheidend ist eine vollständige Aufklärung auf Grundlage überprüfbarer Tatsachen. Gerade von einem Mitglied des Deutschen Bundestages erwarten wir Transparenz, nachvollziehbare Distanz zu organisierter Kriminalität sowie einen verantwortungsvollen und differenzierten Umgang mit den Sicherheitsbehörden und ihren Beschäftigten.
Wir bitten die zuständigen Stellen daher um eine zeitnahe, transparente und unabhängige Prüfung der genannten Vorgänge und um eine öffentliche Stellungnahme zu den daraus gezogenen Konsequenzen.

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Das Problem
Forderung nach einer unabhängigen Prüfung des Verhaltens und der Kommunikation des Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak
Wir fordern die zuständigen Gremien des Deutschen Bundestages sowie die zuständigen Gremien der Partei Die Linke auf, das Verhalten des Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak umfassend zu prüfen und insbesondere zu untersuchen, ob aufgrund seines öffentlichen Auftretens, seiner Äußerungen über Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sowie seiner dokumentierten Kommunikation mit Personen aus dem Umfeld der Familie Remmo Konsequenzen bis hin zu einer vorübergehenden Suspendierung von seinen parlamentarischen Funktionen erforderlich sind.
Begründung
Ferat Koçak hat sich wiederholt kritisch über die Polizei und polizeiliches Handeln geäußert. Unter anderem erklärte er 2022 im Zusammenhang mit einem Polizeieinsatz, die Polizei in Deutschland habe ein „Nazi-Problem“. Zugleich stellte er klar, dass dies nicht auf alle Polizeibeamten bezogen sei. Darüber hinaus veröffentlichte er im Zusammenhang mit einem Polizeieinsatz in Berlin ein Video auf TikTok unter der Überschrift „Erst Racial Profiling, dann Polizeigewalt?“. Die öffentliche Kommunikation eines Bundestagsabgeordneten über Sicherheitsbehörden sollte nach unserer Auffassung einer besonderen Prüfung hinsichtlich Sachlichkeit, Differenzierung und der Verantwortung gegenüber den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes unterliegen.
Besonders klärungsbedürftig ist darüber hinaus die inzwischen öffentlich gewordene Kommunikation zwischen Ferat Koçak und Firas Remmo, dem Sohn von Issa Remmo. Veröffentlicht wurden Chatnachrichten, in denen Koçak unter anderem seinen Gesprächspartner mit „Bruder“ anspricht, Grüße an dessen Vater ausrichtet und ihn später darum bittet, ein Video aus einer Bundestagsrede weiterzuverbreiten und dafür „eure Leute“ zu mobilisieren. Die Berichte beziehen sich auf einen am 17. Februar 2026 datierten Chat.
Koçak hat den veröffentlichten Chat nach Medienberichten bestätigt. Gleichzeitig erklärte er, er habe zunächst nicht gewusst, mit wem er kommuniziere. Später habe er erkannt, um wen es sich handele. Er bezeichnete insbesondere die spätere Bitte um Verbreitung seiner Rede als Fehler und kündigte an, sein Kommunikationsverhalten aufzuarbeiten und für Transparenz zu sorgen.
Hinzu kommt, dass der betreffende Chat in einem politischen Zusammenhang besonders relevant ist: Die von Koçak an Firas Remmo übersandte Rede behandelte gerade das Thema Clankriminalität und wurde am 29. Januar 2026 im Deutschen Bundestag gehalten.
Unsere Forderungen
Wir fordern daher:
eine umfassende und transparente Prüfung der veröffentlichten Kommunikation zwischen Ferat Koçak und Firas Remmo;
eine Prüfung, ob weitere Kontakte oder Kommunikationsvorgänge mit Personen aus dem Umfeld der organisierten Kriminalität bestanden oder bestehen;
eine Prüfung seiner öffentlichen Aussagen über Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte, insbesondere dahingehend, ob diese den Anforderungen an die besondere Verantwortung eines Bundestagsabgeordneten gerecht werden;
eine transparente Darlegung, wann Koçak Kenntnis von der Identität und dem familiären bzw. kriminologischen Umfeld seines Gesprächspartners erlangte und welche Konsequenzen er daraus zog;
eine Prüfung durch die zuständigen parlamentarischen und parteiinternen Gremien, ob das Gesamtverhalten mit den Anforderungen an die Ausübung eines Bundestagsmandats vereinbar ist;
sollte die Prüfung erhebliche Pflicht- oder Vertrauensverstöße ergeben, die vorübergehende Suspendierung beziehungsweise eine angemessene Einschränkung parlamentarischer Funktionen bis zum Abschluss der Aufklärung zu prüfen.
Wir betonen ausdrücklich, dass diese Petition keine Vorverurteilung darstellt. Entscheidend ist eine vollständige Aufklärung auf Grundlage überprüfbarer Tatsachen. Gerade von einem Mitglied des Deutschen Bundestages erwarten wir Transparenz, nachvollziehbare Distanz zu organisierter Kriminalität sowie einen verantwortungsvollen und differenzierten Umgang mit den Sicherheitsbehörden und ihren Beschäftigten.
Wir bitten die zuständigen Stellen daher um eine zeitnahe, transparente und unabhängige Prüfung der genannten Vorgänge und um eine öffentliche Stellungnahme zu den daraus gezogenen Konsequenzen.

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Petition am 22. September 2026 erstellt