Petition gegen die Reaktivierung der Primstalbahnstrecke

Das Problem

Diese Woche wurden die Reaktivierungspläne für die frühere Primstalbahnstrecke vorgestellt. Die Reaktivierung gilt als sehr wahrscheinlich. Sie hat den höchsten Kosten-Nutzen-Faktor. Im Juni entscheidet der Ministerrat, welche Strecken reaktiviert werden sollen. Die Kosten belaufen sich auf ca. 120 Millionen Euro. Im 20 Minuten Takt soll die Bahn zukünftig fahren. Es gibt keinerlei Infos zu Lärmschutzmaßnahmen. Gerade hier in Nalbach in den Ortsteilen Bilsdorf und Körprich stehen viele Häuser unmittelbar an der Bahnstrecke. Der Güterzug zur Meiser GmbH bleibt erhalten. Das heißt zweimal täglich fährt der Güterverkehr und alle 20 Minuten ein Personenverkehr. Die Lärmbelästigung wird immens steigen. Zu bedenken ist ja auch, dass der Güterverkehr mit 20 km pro Stunde fährt, wobei der Personenverkehr mit 80 km pro Stunde geplant ist. Fraglich ist auch, ob durch die Erschütterungen keine Schäden an den Häusern entstehen könnten. Auch würde der Wert der Immobilien, die an der Bahnstrecke liegen, in Zukunft sinken.

Wird die Strecke zukünftig überhaupt von so vielen Menschen genutzt, dass eine Investition von 120 Millionen Euro Sinn macht? Auf der Strecke gibt es nur ein Unternehmen mit weniger als 1000 Mitarbeitern. Das ist die Firma Gebrüder Meiser. Auch liegt zwischen Saarwellingen,-Nalbach und Limbach keine größere Stadt, die von Besuchern angesteuert wird. Das Geld würde man vielleicht besser in den Ausbau von Busverbindungen stecken und diese ausbauen. Gerade als Familien ist man dennoch in diesen Ortsteilen auf ein Auto angewiesen, da man weder Kindergarten noch Schulen mit der Bahn ansteuern kann.

Zum Thema Umwelt:

Im Bereich südlich der Bahnstrecke zwischen Saarwellingen/Nalbach und Bilsdorf erstreckt sich ein Landschaftsschutzgebiet. In Bilsdorf befinden sich zwei FFH-Gebiete (Fauna-Flora-Habitat-Gebiet), welche zusätzlich ein Landschaftsschutzgebiet beinhalten. Bei allen drei Gebieten handelt es sich um die sogenannten „Primswiesen“. Die Gebiete sind überregional bedeutsam durch das Vorkommen des aufgeblasenen Fuchsschwanzgrases. Die Gebiete grenzen ebenfalls direkt an die Bahnstrecke an. Im ehemaligen Gleisdreieck und dem ehemaligen Streckenverlauf nach Lebach-Jabach befindet sich außerdem das Naturschutzgebiet „Bei der Knorscheider Mühle“. Bei Schmelz-Limbach ist zum einen ein Landschaftsschutzgebiet verzeichnet, welches sich über die Gleise von Osten nach Westen ausbreitet, zum anderen erstreckt sich das Naturschutzgebiet „Prims“ über den im Wald liegenden Streckenabschnitt, sowie entlang der Bahnstrecke über den ehemaligen Haltepunkt Limbach hinaus bis Büschfeld. Es dient der Erhaltung, Wiederherstellung und Entwicklung der vorhandenen Schlucht- und Hangmischwälder. Des Weiteren beinhaltet das Naturschutzgebiet noch ein Vogelschutzgebiet.

Als Anwohner der Gemeinde habe ich die Petition gestartet, um dieses Vorhaben zu stoppen, bevor es durch den Ministerrat im Juni gewunken wird. Bitte helft mit dieses Vorhaben zu stoppen damit Bilsdorf und Körprich Orte bleiben, in denen man gerne lebt.

avatar of the starter
Katrin BohrPetitionsstarter*in

347

Das Problem

Diese Woche wurden die Reaktivierungspläne für die frühere Primstalbahnstrecke vorgestellt. Die Reaktivierung gilt als sehr wahrscheinlich. Sie hat den höchsten Kosten-Nutzen-Faktor. Im Juni entscheidet der Ministerrat, welche Strecken reaktiviert werden sollen. Die Kosten belaufen sich auf ca. 120 Millionen Euro. Im 20 Minuten Takt soll die Bahn zukünftig fahren. Es gibt keinerlei Infos zu Lärmschutzmaßnahmen. Gerade hier in Nalbach in den Ortsteilen Bilsdorf und Körprich stehen viele Häuser unmittelbar an der Bahnstrecke. Der Güterzug zur Meiser GmbH bleibt erhalten. Das heißt zweimal täglich fährt der Güterverkehr und alle 20 Minuten ein Personenverkehr. Die Lärmbelästigung wird immens steigen. Zu bedenken ist ja auch, dass der Güterverkehr mit 20 km pro Stunde fährt, wobei der Personenverkehr mit 80 km pro Stunde geplant ist. Fraglich ist auch, ob durch die Erschütterungen keine Schäden an den Häusern entstehen könnten. Auch würde der Wert der Immobilien, die an der Bahnstrecke liegen, in Zukunft sinken.

Wird die Strecke zukünftig überhaupt von so vielen Menschen genutzt, dass eine Investition von 120 Millionen Euro Sinn macht? Auf der Strecke gibt es nur ein Unternehmen mit weniger als 1000 Mitarbeitern. Das ist die Firma Gebrüder Meiser. Auch liegt zwischen Saarwellingen,-Nalbach und Limbach keine größere Stadt, die von Besuchern angesteuert wird. Das Geld würde man vielleicht besser in den Ausbau von Busverbindungen stecken und diese ausbauen. Gerade als Familien ist man dennoch in diesen Ortsteilen auf ein Auto angewiesen, da man weder Kindergarten noch Schulen mit der Bahn ansteuern kann.

Zum Thema Umwelt:

Im Bereich südlich der Bahnstrecke zwischen Saarwellingen/Nalbach und Bilsdorf erstreckt sich ein Landschaftsschutzgebiet. In Bilsdorf befinden sich zwei FFH-Gebiete (Fauna-Flora-Habitat-Gebiet), welche zusätzlich ein Landschaftsschutzgebiet beinhalten. Bei allen drei Gebieten handelt es sich um die sogenannten „Primswiesen“. Die Gebiete sind überregional bedeutsam durch das Vorkommen des aufgeblasenen Fuchsschwanzgrases. Die Gebiete grenzen ebenfalls direkt an die Bahnstrecke an. Im ehemaligen Gleisdreieck und dem ehemaligen Streckenverlauf nach Lebach-Jabach befindet sich außerdem das Naturschutzgebiet „Bei der Knorscheider Mühle“. Bei Schmelz-Limbach ist zum einen ein Landschaftsschutzgebiet verzeichnet, welches sich über die Gleise von Osten nach Westen ausbreitet, zum anderen erstreckt sich das Naturschutzgebiet „Prims“ über den im Wald liegenden Streckenabschnitt, sowie entlang der Bahnstrecke über den ehemaligen Haltepunkt Limbach hinaus bis Büschfeld. Es dient der Erhaltung, Wiederherstellung und Entwicklung der vorhandenen Schlucht- und Hangmischwälder. Des Weiteren beinhaltet das Naturschutzgebiet noch ein Vogelschutzgebiet.

Als Anwohner der Gemeinde habe ich die Petition gestartet, um dieses Vorhaben zu stoppen, bevor es durch den Ministerrat im Juni gewunken wird. Bitte helft mit dieses Vorhaben zu stoppen damit Bilsdorf und Körprich Orte bleiben, in denen man gerne lebt.

avatar of the starter
Katrin BohrPetitionsstarter*in

Neuigkeiten zur Petition

Diese Petition teilen

Petition am 27. Januar 2025 erstellt