Petition gegen die neuen Regelungen zur Schulkind- und Ferienbetreuung in Waldkirch

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Lisa Karg und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

An den Gemeinderat der Stadt Waldkirch,
an die Stadtverwaltung Waldkirch,
an die Abteilung Bildung und Soziales

Wir, die unterzeichnenden Eltern, Sorgeberechtigten und Bürgerinnen und Bürger der Stadt Waldkirch, sprechen uns gegen die angekündigten Regelungen zur Schulkind- und Ferienbetreuung ab dem Schuljahr 2026/2027 aus und fordern eine Überarbeitung der beschlossenen Bedingungen.

Begründung:

Unzumutbar früher Anmeldezeitraum
Eltern sollen bereits bis zum 21.06.2026 ihren gesamten Betreuungsbedarf für das komplette Schuljahr 2026/2027 einschließlich aller Ferienwochen verbindlich festlegen. Für viele Familien ist es unmöglich, Urlaubsplanung, berufliche Verpflichtungen, familiäre Veränderungen oder Betreuungsbedarfe mehr als ein Jahr im Voraus zuverlässig vorherzusagen.

Fehlende Flexibilität bei veränderten Lebenssituationen
Die neuen Regelungen sehen vor, dass eine Anmeldung, Änderung oder Beendigung der Schulkindbetreuung während des laufenden Schuljahres grundsätzlich ausgeschlossen ist. Familienleben ist jedoch nicht statisch. Arbeitszeiten ändern sich, Eltern wechseln den Arbeitsplatz, familiäre Situationen entwickeln sich weiter. Eine Betreuung muss auf solche Veränderungen reagieren können.

Unverhältnismäßige Bindung bei der Ferienbetreuung
Nach den neuen Vorgaben soll eine Stornierung oder Kündigung der Ferienbetreuung nur bei einem Schul- oder Wohnortswechsel möglich sein. Dies berücksichtigt weder Krankheitsfälle noch berufliche Veränderungen oder andere wichtige familiäre Gründe.

Späte Rückmeldung zur Platzvergabe
Für die Ferienbetreuung erfolgt die Rückmeldung über die Platzvergabe erst bis spätestens 31.08.2026. Eltern müssen somit ihre Betreuung weit im Voraus verbindlich anmelden, erhalten aber erst deutlich später Gewissheit darüber, ob tatsächlich ein Platz zur Verfügung steht.

Widerspruch zu den Bedürfnissen berufstätiger Familien
Gerade berufstätige Eltern sind auf verlässliche, aber auch anpassungsfähige Betreuungsangebote angewiesen. Die neuen Regelungen schaffen zusätzliche Unsicherheit und erschweren die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Es gibt Kostenkonstellationen, in welchen die finanzielle Belastung um mehr als 150% zunimmt.

Wir fordern daher:

  • Einführung flexibler Anmelde- und Änderungsfristen während des Schuljahres.
  • Möglichkeit zur Anpassung oder Kündigung der Betreuung bei nachvollziehbaren familiären, beruflichen oder gesundheitlichen Gründen.
  • Ferienanmeldungen mit kürzeren Vorlaufzeiten, die sich an der tatsächlichen Lebensrealität von Familien orientieren.
  • Frühzeitige und verbindliche Zusagen über verfügbare Betreuungsplätze.
  • Einen offenen Dialog zwischen Stadtverwaltung, Gemeinderat und betroffenen Familien vor der endgültigen Umsetzung der Regelungen.
  • Eine gestaffelte und angemessene Kostenerhöhung über einen längeren Zeitraum (gerne einkommensabhängig)

Die Schulkind- und Ferienbetreuung soll Familien unterstützen. Sie darf nicht durch starre Vorgaben zusätzlichen organisatorischen Druck erzeugen.

Wir bitten die Stadt Waldkirch, die beschlossenen Regelungen zu überdenken und gemeinsam mit den betroffenen Familien praktikable Lösungen zu entwickeln.

Waldkirch, 01.06.2026

769

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Lisa Karg und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

An den Gemeinderat der Stadt Waldkirch,
an die Stadtverwaltung Waldkirch,
an die Abteilung Bildung und Soziales

Wir, die unterzeichnenden Eltern, Sorgeberechtigten und Bürgerinnen und Bürger der Stadt Waldkirch, sprechen uns gegen die angekündigten Regelungen zur Schulkind- und Ferienbetreuung ab dem Schuljahr 2026/2027 aus und fordern eine Überarbeitung der beschlossenen Bedingungen.

Begründung:

Unzumutbar früher Anmeldezeitraum
Eltern sollen bereits bis zum 21.06.2026 ihren gesamten Betreuungsbedarf für das komplette Schuljahr 2026/2027 einschließlich aller Ferienwochen verbindlich festlegen. Für viele Familien ist es unmöglich, Urlaubsplanung, berufliche Verpflichtungen, familiäre Veränderungen oder Betreuungsbedarfe mehr als ein Jahr im Voraus zuverlässig vorherzusagen.

Fehlende Flexibilität bei veränderten Lebenssituationen
Die neuen Regelungen sehen vor, dass eine Anmeldung, Änderung oder Beendigung der Schulkindbetreuung während des laufenden Schuljahres grundsätzlich ausgeschlossen ist. Familienleben ist jedoch nicht statisch. Arbeitszeiten ändern sich, Eltern wechseln den Arbeitsplatz, familiäre Situationen entwickeln sich weiter. Eine Betreuung muss auf solche Veränderungen reagieren können.

Unverhältnismäßige Bindung bei der Ferienbetreuung
Nach den neuen Vorgaben soll eine Stornierung oder Kündigung der Ferienbetreuung nur bei einem Schul- oder Wohnortswechsel möglich sein. Dies berücksichtigt weder Krankheitsfälle noch berufliche Veränderungen oder andere wichtige familiäre Gründe.

Späte Rückmeldung zur Platzvergabe
Für die Ferienbetreuung erfolgt die Rückmeldung über die Platzvergabe erst bis spätestens 31.08.2026. Eltern müssen somit ihre Betreuung weit im Voraus verbindlich anmelden, erhalten aber erst deutlich später Gewissheit darüber, ob tatsächlich ein Platz zur Verfügung steht.

Widerspruch zu den Bedürfnissen berufstätiger Familien
Gerade berufstätige Eltern sind auf verlässliche, aber auch anpassungsfähige Betreuungsangebote angewiesen. Die neuen Regelungen schaffen zusätzliche Unsicherheit und erschweren die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Es gibt Kostenkonstellationen, in welchen die finanzielle Belastung um mehr als 150% zunimmt.

Wir fordern daher:

  • Einführung flexibler Anmelde- und Änderungsfristen während des Schuljahres.
  • Möglichkeit zur Anpassung oder Kündigung der Betreuung bei nachvollziehbaren familiären, beruflichen oder gesundheitlichen Gründen.
  • Ferienanmeldungen mit kürzeren Vorlaufzeiten, die sich an der tatsächlichen Lebensrealität von Familien orientieren.
  • Frühzeitige und verbindliche Zusagen über verfügbare Betreuungsplätze.
  • Einen offenen Dialog zwischen Stadtverwaltung, Gemeinderat und betroffenen Familien vor der endgültigen Umsetzung der Regelungen.
  • Eine gestaffelte und angemessene Kostenerhöhung über einen längeren Zeitraum (gerne einkommensabhängig)

Die Schulkind- und Ferienbetreuung soll Familien unterstützen. Sie darf nicht durch starre Vorgaben zusätzlichen organisatorischen Druck erzeugen.

Wir bitten die Stadt Waldkirch, die beschlossenen Regelungen zu überdenken und gemeinsam mit den betroffenen Familien praktikable Lösungen zu entwickeln.

Waldkirch, 01.06.2026

Neuigkeiten zur Petition