Petition gegen das Bauvorhaben Bergstraße 7 und Schützenstraße 15 (Flurstücke 2743 & 2744)

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Jörg Cersovsky und 13 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Petition gegen das Bauvorhaben Bergstraße 7 und Schützenstraße 15 (Flurstücke 2743 & 2744) im Ortsteil Wöschbach / Pfinztal

Update:  (Stand 14.03.2026)

  • 71 Unterschriften Eingang per Post
  • 4 Unterschriften Eingang per Email 


Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Mitglieder des Gemeinderats,

 


wir, die unterzeichnenden Anwohnerinnen und Anwohner sowie weitere Unterstützerinnen und Unterstützer aus der Gemeinde Pfinztal, sprechen uns gegen das aktuell geplante Bauvorhaben auf den Grundstücken Bergstraße 7 und Schützenstraße 15 im Ortsteil Wöschbach (Pfinztal) aus.

 


Das Grundstück ist derzeit lediglich mit einem älteren Zweifamilienhaus bebaut, das abgerissen werden soll. Die übrige Fläche besteht aus einer wertvollen, natürlich gewachsenen Grünfläche mit altem Baumbestand, die für das Ortsbild und das Mikroklima prägend ist.

 

 

 

Unsere Hauptargumente gegen die geplante Bebauung

 

 

1. Unvereinbarkeit mit dem bestehenden Ortsbild

 

 

Die umliegende Bebauung besteht überwiegend aus Einfamilien- bzw. Zweifamilienhäusern mit großen Gartenflächen.

Die geplante Errichtung von drei bis vier Wohnkomplexen mit insgesamt 28 Wohneinheiten stellt eine massive Verdichtung dar und passt nicht in die Struktur des Ortskerns.

 

 

2. Verlust einer wichtigen Grün- und Erholungsfläche

 

 

Die geplante Bebauung würde den kompletten natürlichen Grünraum zerstören und die ökologisch wertvollen Bäume unwiederbringlich vernichten.

 

 

3. Erhebliche Lärm-, Verkehrs-, Abgas- und Parkplatzbelastung

 

 

Mit 28 Wohneinheiten steigt die Zahl der Fahrzeuge stark an. Die zusätzlich geplante Durchfahrt zwischen Bergstraße und Schützenstraße inklusive Parkflächen und Tiefgarage führt zu:

 

  • deutlich mehr Verkehr
  • höherer Lärmbelastung
  • zusätzlicher Schadstoffbelastung
  • Verlust der bisherigen Ruhe

 


Trotz geplanter Parkflächen ist davon auszugehen, dass viele Bewohner auf öffentlichen Straßen parken. Dadurch entstehen Engpässe und die Parksituation für bestehende Anwohner verschlechtert sich erheblich.

 

 

4. Bauliche Risiken durch Tiefbau und Erdarbeiten

 

 

Die geplanten Tiefgaragen und massiven Erdarbeiten bergen Risiken für die Standsicherheit angrenzender Grundstücke.

Ein konkreter Fall: Der Eigentümer des Grundstücks Bergstraße 5a äußert große Bedenken, da das geplante Gebäude direkt an sein Haus anschließen soll. Das Haus steht auf einem Sandsteinkeller, der durch Abriss und Neubau beeinträchtigt werden könnte.

 

 

5. Verletzung der Privatsphäre

 

 

Die geplanten mehrstöckigen Gebäude ermöglichen Einblicke in die Gärten und Wohnbereiche angrenzender Grundstücke, was heute nicht möglich ist. Das stellt eine deutliche Einschränkung der Privatsphäre dar.

 

 

6. Ungleichbehandlung gegenüber früheren Bauvorgaben

 

 

Vor ca. 30 Jahren wurde der Eigentümer des Grundstücks Bergstraße 5a verpflichtet:

 

  • sein hinteres Gebäude nicht höher als die bestehende Scheune zu bauen
  • die optische Gestaltung an die Scheune anzupassen

 

 

Heute sollen an derselben Stelle Gebäude mit 2,5 bis 3 Stockwerken und völlig anderer Optik gebaut werden. Dies widerspricht dem Gleichbehandlungsgrundsatz.

 

 

7. Wertverlust der angrenzenden Immobilien

 

 

Durch die geplante Bebauung besteht die Gefahr, dass die Immobilien in der unmittelbaren Nachbarschaft an Wert verlieren. Die erhöhte Bebauungsdichte, die damit verbundene Lärmbelastung und die veränderte Umgebung können sich negativ auf den Marktwert der bestehenden Immobilien auswirken.

 

 

8. Unklare soziale Struktur der zukünftigen Nutzung

 

 

Unklar ist, wie viele Wohneinheiten als Sozialwohnungen vorgesehen sind. Dies kann die soziale Struktur des Wohngebiets deutlich verändern.

 

 

9. Belastungen durch lange Bauphase

 

 

Vier große Wohnkomplexe bedeuten eine Baustellendauer von vermutlich mehreren Jahren mit erheblichem Lärm, Schmutz, Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen.

 

 

10. Gemeinderatssitzung vom 04.11.2025 Berghausen (Sitzung des Technik und Umweltausschusses)

 

 

Der Gemeinderat hat entschieden, die Planung auf drei Gebäude zu reduzieren und die vordere Bauflucht anzupassen.

Wir akzeptieren diesen Vorentscheid nicht, denn auch drei Gebäude bedeuten eine massive Überverdichtung im inneren Bereich des Grundstücks.

 

 

 

Unsere Forderung

 

 

 

Wir sind nicht grundsätzlich gegen eine Bebauung. Wir fordern jedoch:

 

  • Bebauung ausschließlich entlang der Berg- und Schützenstraße
  • Keine Bebauung im inneren Grundstücksbereich
  • Anpassung an die bestehende Straßenflucht und Gebäudehöhe
  • Erhalt des grünen Ortscharakters und der Lebensqualität

 

Für eine nachhaltige und gerechte Entwicklung des Ortsteils Wöschbach

 

 

Wir setzen uns dafür ein, dass Wöschbach seinen Charakter, seine Lebensqualität und seine Grünflächen nicht verliert.

 


Mit freundlichen Grüßen

Die Anwohnerinnen und Anwohner sowie Unterstützerinnen und Unterstützer aus der gesamten Gemeinde Pfinztal

 


Direkte Vertreter:

Familie Reuling - Bergstraße 5 Wöschbach

Familie Neumaier - Bergstraße 5a Wöschbach

Familie Wolf – Bergstraße 3 Wöschbach

Familie Fauti – Bergstraße 4a Wöschbach

Silvia, Umminger – Bergstraße 9 Wöschbach

Rainer, Marquardt – Bergstraße 9 Wöschbach

Rolf, Bätz – Bergstraße 4 Wöschbach

Michaela, Ripp – Wesostraße 71 Wöschbach

Kai, Neumaier – Bergstraße 6 Wöschbach

Julika, Sterly – Bergstraße 6 Wöschbach

Familie Unger – Schützenstraße 13 Wöschbach

Helga, Hofheinz – Bergstraße 9 Wöschbach

Dirk, Hegemann – Bergstraße 9 Wöschbach

Gebhard, Weber – Bergstraße 9 Wöschbach

Angelika, Schmidt – Wesostraße 71 Wöschbach

Martha, Ripp – Wesostraße 71 Wöschbach

Familie Roth – Wesostraße 143 Wöschbach

Jasmin, Roth – Wesostraße 143 Wöschbach

Benjamin, Hirtz – Wesostraße 143 Wöschbach

Familie Lehmann – Saldingerstraße 12 Wöschbach

Familie Heinig – Schützenstraße 21 Wöschbach

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Roger ReulingPetitionsstarter*in

446

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Jörg Cersovsky und 13 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Petition gegen das Bauvorhaben Bergstraße 7 und Schützenstraße 15 (Flurstücke 2743 & 2744) im Ortsteil Wöschbach / Pfinztal

Update:  (Stand 14.03.2026)

  • 71 Unterschriften Eingang per Post
  • 4 Unterschriften Eingang per Email 


Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Mitglieder des Gemeinderats,

 


wir, die unterzeichnenden Anwohnerinnen und Anwohner sowie weitere Unterstützerinnen und Unterstützer aus der Gemeinde Pfinztal, sprechen uns gegen das aktuell geplante Bauvorhaben auf den Grundstücken Bergstraße 7 und Schützenstraße 15 im Ortsteil Wöschbach (Pfinztal) aus.

 


Das Grundstück ist derzeit lediglich mit einem älteren Zweifamilienhaus bebaut, das abgerissen werden soll. Die übrige Fläche besteht aus einer wertvollen, natürlich gewachsenen Grünfläche mit altem Baumbestand, die für das Ortsbild und das Mikroklima prägend ist.

 

 

 

Unsere Hauptargumente gegen die geplante Bebauung

 

 

1. Unvereinbarkeit mit dem bestehenden Ortsbild

 

 

Die umliegende Bebauung besteht überwiegend aus Einfamilien- bzw. Zweifamilienhäusern mit großen Gartenflächen.

Die geplante Errichtung von drei bis vier Wohnkomplexen mit insgesamt 28 Wohneinheiten stellt eine massive Verdichtung dar und passt nicht in die Struktur des Ortskerns.

 

 

2. Verlust einer wichtigen Grün- und Erholungsfläche

 

 

Die geplante Bebauung würde den kompletten natürlichen Grünraum zerstören und die ökologisch wertvollen Bäume unwiederbringlich vernichten.

 

 

3. Erhebliche Lärm-, Verkehrs-, Abgas- und Parkplatzbelastung

 

 

Mit 28 Wohneinheiten steigt die Zahl der Fahrzeuge stark an. Die zusätzlich geplante Durchfahrt zwischen Bergstraße und Schützenstraße inklusive Parkflächen und Tiefgarage führt zu:

 

  • deutlich mehr Verkehr
  • höherer Lärmbelastung
  • zusätzlicher Schadstoffbelastung
  • Verlust der bisherigen Ruhe

 


Trotz geplanter Parkflächen ist davon auszugehen, dass viele Bewohner auf öffentlichen Straßen parken. Dadurch entstehen Engpässe und die Parksituation für bestehende Anwohner verschlechtert sich erheblich.

 

 

4. Bauliche Risiken durch Tiefbau und Erdarbeiten

 

 

Die geplanten Tiefgaragen und massiven Erdarbeiten bergen Risiken für die Standsicherheit angrenzender Grundstücke.

Ein konkreter Fall: Der Eigentümer des Grundstücks Bergstraße 5a äußert große Bedenken, da das geplante Gebäude direkt an sein Haus anschließen soll. Das Haus steht auf einem Sandsteinkeller, der durch Abriss und Neubau beeinträchtigt werden könnte.

 

 

5. Verletzung der Privatsphäre

 

 

Die geplanten mehrstöckigen Gebäude ermöglichen Einblicke in die Gärten und Wohnbereiche angrenzender Grundstücke, was heute nicht möglich ist. Das stellt eine deutliche Einschränkung der Privatsphäre dar.

 

 

6. Ungleichbehandlung gegenüber früheren Bauvorgaben

 

 

Vor ca. 30 Jahren wurde der Eigentümer des Grundstücks Bergstraße 5a verpflichtet:

 

  • sein hinteres Gebäude nicht höher als die bestehende Scheune zu bauen
  • die optische Gestaltung an die Scheune anzupassen

 

 

Heute sollen an derselben Stelle Gebäude mit 2,5 bis 3 Stockwerken und völlig anderer Optik gebaut werden. Dies widerspricht dem Gleichbehandlungsgrundsatz.

 

 

7. Wertverlust der angrenzenden Immobilien

 

 

Durch die geplante Bebauung besteht die Gefahr, dass die Immobilien in der unmittelbaren Nachbarschaft an Wert verlieren. Die erhöhte Bebauungsdichte, die damit verbundene Lärmbelastung und die veränderte Umgebung können sich negativ auf den Marktwert der bestehenden Immobilien auswirken.

 

 

8. Unklare soziale Struktur der zukünftigen Nutzung

 

 

Unklar ist, wie viele Wohneinheiten als Sozialwohnungen vorgesehen sind. Dies kann die soziale Struktur des Wohngebiets deutlich verändern.

 

 

9. Belastungen durch lange Bauphase

 

 

Vier große Wohnkomplexe bedeuten eine Baustellendauer von vermutlich mehreren Jahren mit erheblichem Lärm, Schmutz, Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen.

 

 

10. Gemeinderatssitzung vom 04.11.2025 Berghausen (Sitzung des Technik und Umweltausschusses)

 

 

Der Gemeinderat hat entschieden, die Planung auf drei Gebäude zu reduzieren und die vordere Bauflucht anzupassen.

Wir akzeptieren diesen Vorentscheid nicht, denn auch drei Gebäude bedeuten eine massive Überverdichtung im inneren Bereich des Grundstücks.

 

 

 

Unsere Forderung

 

 

 

Wir sind nicht grundsätzlich gegen eine Bebauung. Wir fordern jedoch:

 

  • Bebauung ausschließlich entlang der Berg- und Schützenstraße
  • Keine Bebauung im inneren Grundstücksbereich
  • Anpassung an die bestehende Straßenflucht und Gebäudehöhe
  • Erhalt des grünen Ortscharakters und der Lebensqualität

 

Für eine nachhaltige und gerechte Entwicklung des Ortsteils Wöschbach

 

 

Wir setzen uns dafür ein, dass Wöschbach seinen Charakter, seine Lebensqualität und seine Grünflächen nicht verliert.

 


Mit freundlichen Grüßen

Die Anwohnerinnen und Anwohner sowie Unterstützerinnen und Unterstützer aus der gesamten Gemeinde Pfinztal

 


Direkte Vertreter:

Familie Reuling - Bergstraße 5 Wöschbach

Familie Neumaier - Bergstraße 5a Wöschbach

Familie Wolf – Bergstraße 3 Wöschbach

Familie Fauti – Bergstraße 4a Wöschbach

Silvia, Umminger – Bergstraße 9 Wöschbach

Rainer, Marquardt – Bergstraße 9 Wöschbach

Rolf, Bätz – Bergstraße 4 Wöschbach

Michaela, Ripp – Wesostraße 71 Wöschbach

Kai, Neumaier – Bergstraße 6 Wöschbach

Julika, Sterly – Bergstraße 6 Wöschbach

Familie Unger – Schützenstraße 13 Wöschbach

Helga, Hofheinz – Bergstraße 9 Wöschbach

Dirk, Hegemann – Bergstraße 9 Wöschbach

Gebhard, Weber – Bergstraße 9 Wöschbach

Angelika, Schmidt – Wesostraße 71 Wöschbach

Martha, Ripp – Wesostraße 71 Wöschbach

Familie Roth – Wesostraße 143 Wöschbach

Jasmin, Roth – Wesostraße 143 Wöschbach

Benjamin, Hirtz – Wesostraße 143 Wöschbach

Familie Lehmann – Saldingerstraße 12 Wöschbach

Familie Heinig – Schützenstraße 21 Wöschbach

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Roger ReulingPetitionsstarter*in

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