Petition für Wahlfreiheit bei der Ausgestaltung der Ganztagsschule in Bodelshausen


Petition für Wahlfreiheit bei der Ausgestaltung der Ganztagsschule in Bodelshausen
Das Problem
Petition für Wahlfreiheit und elterliche Mündigkeit bei der Ausgestaltung der Ganztagsschule im Grundschulbereich
Wir wenden uns mit dieser Petition an die Gemeinde Bodelshausen, um uns für eine ausgewogene und familiengerechte Lösung bei der Einführung der Ganztagsschule im Grundschulbereich einzusetzen.
Uns ist bewusst, dass auf Grundlage der gesetzlichen Vorgaben (§4a) eine Ganztagsschule eingeführt werden soll.
Viele Familien begrüßen dieses Angebot ausdrücklich, da es ihnen im Alltag hilft und neue Möglichkeiten eröffnet.
Gleichzeitig gibt es Familien, die sich bewusst für andere Wege entscheiden.
Genau darin zeigt sich eine grundlegende Realität: Familien sind unterschiedlich – und sie tragen Verantwortung für ihre Kinder und entscheiden auf unterschiedliche Weise.
Wir sind überzeugt, dass diese Vielfalt kein Problem ist, sondern ein Wert. Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftlich die Bedeutung von Diversität immer wieder betont wird, sollte auch die Vielfalt von Familienmodellen respektiert und ermöglicht werden. Eine einheitliche, verpflichtende Lösung würde dieser Vielfalt nicht gerecht werden.
Im Zentrum steht dabei für uns ein grundlegendes Prinzip: die Wahlfreiheit der Eltern.
Eltern sind in der Lage und berechtigt, verantwortungsvolle Entscheidungen für ihre Kinder zu treffen – auch in der Frage, wie deren Familienalltag nachmittags nach der Schule gestaltet wird.
Dabei ist unbestritten: Manche Kinder profitieren von ganztägigen Strukturen, andere hingegen brauchen nach dem Unterricht vor allem Zeit zu Hause, familiäre Nähe, freie Nachmittage, Bewegung und selbstbestimmte soziale Kontakte außerhalb der Schule.
Hier sollten die unterschiedlichen Bedürfnisse von Kindern beachtet werden.
Deshalb darf die Einführung der Ganztagsschule nicht zu einem Einheitsmodell führen. Eine verpflichtende Ausgestaltung nimmt Familien die Möglichkeit, eigene Entscheidungen zu treffen – und zwingt sie im Zweifel sogar dazu, auf andere Schulen auszuweichen. Das widerspricht dem Anspruch einer familienfreundlichen und vielfältigen Gemeinde.
Auch für das soziale Leben vor Ort hat diese Entwicklung Bedeutung. Kinder brauchen nicht nur strukturierte Angebote, sondern auch Zeit und Raum für freies Spielen, Begegnungen und gemeinsames Aufwachsen in ihrer Nachbarschaft. Ein ausgewogenes Modell sollte beides ermöglichen.
Zudem wünschen wir uns eine offene und faire Kommunikation. Eine umfassende und ergebnisoffene Einbindung der Eltern hat im Vorfeld nicht stattgefunden und ging aus dem einseitigen Informationsabend nicht hervor. Unterschiedliche Perspektiven fanden dabei nur begrenzt Berücksichtigung.
Wir setzen uns ausdrücklich nicht für oder gegen die Ganztagsschule als solche ein. Vielmehr fordern wir eine Lösung, die sowohl den Bedürfnissen der Kinder als auch der Verantwortung und Mündigkeit der Eltern gerecht wird.
Wir fordern daher:
- Die Einführung einer echten Wahlform innerhalb der Ganztagsschule
- Die Anerkennung der Mündigkeit der Eltern, eigenverantwortliche Entscheidungen für ihre Kinder zu treffen
- Keine Benachteiligung von Kindern, die nicht am ganztägigen Angebot teilnehmen
- Keine Benachteiligung von Kindern mit ergotherapeutischem oder logopädischem Förderbedarf, insbesondere im Hinblick auf Terminwahrnehmung und individuelle Förderung

280
Das Problem
Petition für Wahlfreiheit und elterliche Mündigkeit bei der Ausgestaltung der Ganztagsschule im Grundschulbereich
Wir wenden uns mit dieser Petition an die Gemeinde Bodelshausen, um uns für eine ausgewogene und familiengerechte Lösung bei der Einführung der Ganztagsschule im Grundschulbereich einzusetzen.
Uns ist bewusst, dass auf Grundlage der gesetzlichen Vorgaben (§4a) eine Ganztagsschule eingeführt werden soll.
Viele Familien begrüßen dieses Angebot ausdrücklich, da es ihnen im Alltag hilft und neue Möglichkeiten eröffnet.
Gleichzeitig gibt es Familien, die sich bewusst für andere Wege entscheiden.
Genau darin zeigt sich eine grundlegende Realität: Familien sind unterschiedlich – und sie tragen Verantwortung für ihre Kinder und entscheiden auf unterschiedliche Weise.
Wir sind überzeugt, dass diese Vielfalt kein Problem ist, sondern ein Wert. Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftlich die Bedeutung von Diversität immer wieder betont wird, sollte auch die Vielfalt von Familienmodellen respektiert und ermöglicht werden. Eine einheitliche, verpflichtende Lösung würde dieser Vielfalt nicht gerecht werden.
Im Zentrum steht dabei für uns ein grundlegendes Prinzip: die Wahlfreiheit der Eltern.
Eltern sind in der Lage und berechtigt, verantwortungsvolle Entscheidungen für ihre Kinder zu treffen – auch in der Frage, wie deren Familienalltag nachmittags nach der Schule gestaltet wird.
Dabei ist unbestritten: Manche Kinder profitieren von ganztägigen Strukturen, andere hingegen brauchen nach dem Unterricht vor allem Zeit zu Hause, familiäre Nähe, freie Nachmittage, Bewegung und selbstbestimmte soziale Kontakte außerhalb der Schule.
Hier sollten die unterschiedlichen Bedürfnisse von Kindern beachtet werden.
Deshalb darf die Einführung der Ganztagsschule nicht zu einem Einheitsmodell führen. Eine verpflichtende Ausgestaltung nimmt Familien die Möglichkeit, eigene Entscheidungen zu treffen – und zwingt sie im Zweifel sogar dazu, auf andere Schulen auszuweichen. Das widerspricht dem Anspruch einer familienfreundlichen und vielfältigen Gemeinde.
Auch für das soziale Leben vor Ort hat diese Entwicklung Bedeutung. Kinder brauchen nicht nur strukturierte Angebote, sondern auch Zeit und Raum für freies Spielen, Begegnungen und gemeinsames Aufwachsen in ihrer Nachbarschaft. Ein ausgewogenes Modell sollte beides ermöglichen.
Zudem wünschen wir uns eine offene und faire Kommunikation. Eine umfassende und ergebnisoffene Einbindung der Eltern hat im Vorfeld nicht stattgefunden und ging aus dem einseitigen Informationsabend nicht hervor. Unterschiedliche Perspektiven fanden dabei nur begrenzt Berücksichtigung.
Wir setzen uns ausdrücklich nicht für oder gegen die Ganztagsschule als solche ein. Vielmehr fordern wir eine Lösung, die sowohl den Bedürfnissen der Kinder als auch der Verantwortung und Mündigkeit der Eltern gerecht wird.
Wir fordern daher:
- Die Einführung einer echten Wahlform innerhalb der Ganztagsschule
- Die Anerkennung der Mündigkeit der Eltern, eigenverantwortliche Entscheidungen für ihre Kinder zu treffen
- Keine Benachteiligung von Kindern, die nicht am ganztägigen Angebot teilnehmen
- Keine Benachteiligung von Kindern mit ergotherapeutischem oder logopädischem Förderbedarf, insbesondere im Hinblick auf Terminwahrnehmung und individuelle Förderung

280
Neuigkeiten zur Petition
Diese Petition teilen
Petition am 13. April 2026 erstellt