Petition für einen Internet Führerschein

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Monika Claus-Feikert und 16 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Warum diese Petition wichtig ist:

 

Das Internet hat sich rasant entwickelt. Jeden Tag werden wir mit einer Flut aus Informationen, KI-generierten Inhalten, Memes und komplexem digitalem Humor konfrontiert. Doch immer häufiger zeigt sich ein massives Problem: Ein großer Teil der Nutzerschaft – quer durch alle Altersgruppen – ist nicht in der Lage, diese Inhalte richtig einzuordnen, sich selbst im Netz sicher zu bewegen oder sich respektvoll zu verhalten.

Das führt zu drei gravierenden Problemen, die unsere Gesellschaft und Sicherheit massiv belasten:

 

Erstens eskaliert die Stimmung in den Kommentarspalten enorm. Offensichtliche Satire, Memes oder von KI erstellte Bilder werden als echte Fakten missverstanden. 

 

Zudem wird der Ton immer rauer: Cybermobbing, widerliche Kommentare und reflexartiges politisches Schubladendenken (wie ständige "das ist mir zu links/rechts"-Vorwürfe) machen sachliche Diskussionen unmöglich.

 

Zweitens fehlt vielen Nutzern der grundlegende Sinn für Selbstschutz. Minderjährige Mädchen können völlig ungeschützt von Erwachsenen kontaktiert werden, weil die Gefahren sozialer Netzwerke nicht erkannt werden. Gleichzeitig laden sowohl Kinder als auch ältere Menschen unbedacht hochprivate oder peinliche Inhalte hoch, ohne sich der langfristigen Konsequenzen ihres "digitalen Fußabdrucks" bewusst zu sein.

 

Drittens fallen täglich unzählige Menschen auf perfiden Online-Betrug (Scamming) herein. Ob gefälschte Online-Shops, Phishing-Mails, betrügerische WhatsApp-Nachrichten oder Romance-Scamming – die mangelnde Aufklärung führt zu massiven finanziellen Schäden und Identitätsdiebstahl.

Das Internet ist kein rechtsfreier Spielplatz. Wer die grundlegenden Spielregeln, Gefahren und die Kultur des Internets nicht versteht, sollte nicht unvorbereitet darin navigieren. Wir fordern daher eine gezielte Förderung der Medienkompetenz durch eine Art verpflichtenden "Internet-Führerschein".

 

Unsere Kernforderungen:

Prävention von Online-Betrug (Scamming): Nutzer müssen befähigt werden, Betrugsmaschen wie Phishing, Fake-Shops, Messenger-Betrug und Identitätsdiebstahl frühzeitig zu erkennen, um sich vor finanziellen Schäden zu schützen.

Digitale Netiquette und Kampf gegen

 

Cybermobbing: Nutzer müssen lernen, wie ein respektvoller Umgang online funktioniert. Es braucht Aufklärung über die psychologischen und rechtlichen Konsequenzen von Cybermobbing, toxischer Diskussionskultur und sinnlosem Schwarz-Weiß-Denken.

 

Schutz von Minderjährigen (Grooming-Prävention): Kinder und Jugendliche müssen zwingend lernen, falsche Profile und manipulative Kontaktaufnahmen (z. B. durch deutlich ältere Erwachsene) zu erkennen. Gleichzeitig müssen Eltern geschult werden, wie sie ihre Kinder im Netz effektiv schützen.

Bewusstsein für den digitalen Fußabdruck (Schutz vor Oversharing): Nutzer – von Kindern bis zu Senioren – müssen lernen, dass das Internet nichts vergisst. Es braucht Aufklärung darüber, welche Inhalte man besser nicht hochlädt, um sich vor Ausbeutung oder zukünftigen Nachteilen zu schützen.

 

Verpflichtende Aufklärung über Künstliche Intelligenz: Nutzer müssen lernen, wie man KI-generierte Bilder, Texte und Videos erkennt, um Fakes von der Realität unterscheiden zu können.

Schulung der digitalen Kulturkraft: Ein grundlegendes Verständnis für Satire, Memes und Internet-Humor muss vermittelt werden, um ständige Missverständnisse und künstliche Empörung in den Kommentarspalten zu stoppen.

Integration in Lehrpläne und Erwachsenenbildung: Medienkompetenz muss ein fester, praxisnaher Bestandteil im Schulunterricht werden. Zugleich braucht es leicht zugängliche, verpflichtende Aufklärungskampagnen für Erwachsene, damit niemand im digitalen Raum zur Gefahr für sich selbst oder andere wird.

 

 

Fazit:

Wir lassen Menschen auch nicht ohne Vorbereitung am Straßenverkehr teilnehmen, da sie sonst sich und andere gefährden. Das Internet ist der größte öffentliche Raum unserer Zeit – es ist höchste Zeit, dass wir flächendeckend lernen, uns dort kompetent, respektvoll und vor allem sicher zu bewegen.

Bitte unterschreiben Sie diese Petition, um das Internet durch mehr Bildung zu einem entspannteren, sichereren und zivilisierteren Ort für uns alle zu machen!

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Monika Claus-Feikert und 16 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Warum diese Petition wichtig ist:

 

Das Internet hat sich rasant entwickelt. Jeden Tag werden wir mit einer Flut aus Informationen, KI-generierten Inhalten, Memes und komplexem digitalem Humor konfrontiert. Doch immer häufiger zeigt sich ein massives Problem: Ein großer Teil der Nutzerschaft – quer durch alle Altersgruppen – ist nicht in der Lage, diese Inhalte richtig einzuordnen, sich selbst im Netz sicher zu bewegen oder sich respektvoll zu verhalten.

Das führt zu drei gravierenden Problemen, die unsere Gesellschaft und Sicherheit massiv belasten:

 

Erstens eskaliert die Stimmung in den Kommentarspalten enorm. Offensichtliche Satire, Memes oder von KI erstellte Bilder werden als echte Fakten missverstanden. 

 

Zudem wird der Ton immer rauer: Cybermobbing, widerliche Kommentare und reflexartiges politisches Schubladendenken (wie ständige "das ist mir zu links/rechts"-Vorwürfe) machen sachliche Diskussionen unmöglich.

 

Zweitens fehlt vielen Nutzern der grundlegende Sinn für Selbstschutz. Minderjährige Mädchen können völlig ungeschützt von Erwachsenen kontaktiert werden, weil die Gefahren sozialer Netzwerke nicht erkannt werden. Gleichzeitig laden sowohl Kinder als auch ältere Menschen unbedacht hochprivate oder peinliche Inhalte hoch, ohne sich der langfristigen Konsequenzen ihres "digitalen Fußabdrucks" bewusst zu sein.

 

Drittens fallen täglich unzählige Menschen auf perfiden Online-Betrug (Scamming) herein. Ob gefälschte Online-Shops, Phishing-Mails, betrügerische WhatsApp-Nachrichten oder Romance-Scamming – die mangelnde Aufklärung führt zu massiven finanziellen Schäden und Identitätsdiebstahl.

Das Internet ist kein rechtsfreier Spielplatz. Wer die grundlegenden Spielregeln, Gefahren und die Kultur des Internets nicht versteht, sollte nicht unvorbereitet darin navigieren. Wir fordern daher eine gezielte Förderung der Medienkompetenz durch eine Art verpflichtenden "Internet-Führerschein".

 

Unsere Kernforderungen:

Prävention von Online-Betrug (Scamming): Nutzer müssen befähigt werden, Betrugsmaschen wie Phishing, Fake-Shops, Messenger-Betrug und Identitätsdiebstahl frühzeitig zu erkennen, um sich vor finanziellen Schäden zu schützen.

Digitale Netiquette und Kampf gegen

 

Cybermobbing: Nutzer müssen lernen, wie ein respektvoller Umgang online funktioniert. Es braucht Aufklärung über die psychologischen und rechtlichen Konsequenzen von Cybermobbing, toxischer Diskussionskultur und sinnlosem Schwarz-Weiß-Denken.

 

Schutz von Minderjährigen (Grooming-Prävention): Kinder und Jugendliche müssen zwingend lernen, falsche Profile und manipulative Kontaktaufnahmen (z. B. durch deutlich ältere Erwachsene) zu erkennen. Gleichzeitig müssen Eltern geschult werden, wie sie ihre Kinder im Netz effektiv schützen.

Bewusstsein für den digitalen Fußabdruck (Schutz vor Oversharing): Nutzer – von Kindern bis zu Senioren – müssen lernen, dass das Internet nichts vergisst. Es braucht Aufklärung darüber, welche Inhalte man besser nicht hochlädt, um sich vor Ausbeutung oder zukünftigen Nachteilen zu schützen.

 

Verpflichtende Aufklärung über Künstliche Intelligenz: Nutzer müssen lernen, wie man KI-generierte Bilder, Texte und Videos erkennt, um Fakes von der Realität unterscheiden zu können.

Schulung der digitalen Kulturkraft: Ein grundlegendes Verständnis für Satire, Memes und Internet-Humor muss vermittelt werden, um ständige Missverständnisse und künstliche Empörung in den Kommentarspalten zu stoppen.

Integration in Lehrpläne und Erwachsenenbildung: Medienkompetenz muss ein fester, praxisnaher Bestandteil im Schulunterricht werden. Zugleich braucht es leicht zugängliche, verpflichtende Aufklärungskampagnen für Erwachsene, damit niemand im digitalen Raum zur Gefahr für sich selbst oder andere wird.

 

 

Fazit:

Wir lassen Menschen auch nicht ohne Vorbereitung am Straßenverkehr teilnehmen, da sie sonst sich und andere gefährden. Das Internet ist der größte öffentliche Raum unserer Zeit – es ist höchste Zeit, dass wir flächendeckend lernen, uns dort kompetent, respektvoll und vor allem sicher zu bewegen.

Bitte unterschreiben Sie diese Petition, um das Internet durch mehr Bildung zu einem entspannteren, sichereren und zivilisierteren Ort für uns alle zu machen!

Die Entscheidungsträger*innen

Olaf Scholz
Bundeskanzler

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Petition am 3. Mai 2026 erstellt