Petition für ein kommunales Haltungsverbot von Wildtieren in Zirkussen (Flensburg)


Petition für ein kommunales Haltungsverbot von Wildtieren in Zirkussen (Flensburg)
Das Problem
Moin! Mein Name ist Tim Lutze, ich bin 20 Jahre alt und komme aus Flensburg. Mein Anliegen mit dieser Petition betrifft unsere Tierwelt. Es geht um den Erhalt und den Schutz dieser. Genauer gesagt thematisiert diese Petition die Haltung von Wildtieren in Zirkussen. Das jegliche Tierart in Wanderzirkussen unter miserablen Umständen und nicht artgerecht gehalten wird, ist vermutlich vielen Menschen bewusst. Sie leben in winzigen Käfigen, sehen kaum Tageslicht und werden völlig isoliert von anderen Tieren gefangen gehalten. Sie dürfen lediglich ihre Zellen verlassen, wenn sie uns Menschen eine Show bieten sollen, für die wir gut bezahlen. Bei genaueren Recherchen kann jeder/jede Interessierte nachlesen, dass Tiere nicht nur Verhaltensauffäligkeiten und psychische Erkrankungen entwickeln, sondern durch die nicht artgerechte Haltung nicht einmal annähernd ihre natürliche Lebenserwartung erreichen. Wenn ein Tier schlussendlich auf Grund der unwürdigen Haltungsbedingungen stirbt, wird ein neues angeschafft, um die Show am leben halten zu können. Diese Tiere werden erneut ihrem natürlichen Habitat entrissen, eingesperrt und gequält, nur um als Attraktion einem Zirkus oder auch einem Zoo möglichst viel Gewinn einzubringen. Gerade in Anbetracht dessen, dass immer mehr Tierarten drohen auszusterben und als gefährdet eingestuft sind, ist diese Thematik aktuell wie nie. Dieser Kreislauf der Qualen für die Tiere muss aufhören! Leider schütz das Gesetzt die Tiere in einer Solchen Lage kaum. Es gibt jedoch ein juristisches „Schlupfloch“, welches ich als Anlass nahm, um am 08.10.22 einen Antrag auf ein kommunales Haltungsverbot von Wildtieren in Zirkussen bei der Stadt Flensburg zu stellen. Auch wenn vor allem domestizierte Tiere, wie Hunde oder auch Pferde, wenig Schutz erhalten, gibt es eine Möglichkeit ein Haltungsverbot von Wildtieren ( wie Löwen, Tiger oder Zebras) zu erwirken. Denn Wildtiere die nicht an den Menschen gewöhnt sind stellen eine Gefahr für diese da. Vor allem wenn es dazu kommt, dass die Tiere fliehen können, wie es alleine im Jahr 2022 zehn Mal in Deutschland geschah. In Anbetracht dessen, dass die Tiere durch die jahrelange Gefangenschaft diverse psychische Erkrankungen entwickelt haben, sind die Auswirkungen solcher Ausbrüche, gerade bei großen Raubtieren wie einem Löwen zum Beispiel, unberechenbar. Auf Grund dieser konstanten Gefahr konnten Tierschützer*innen bereits in mehr als hundert deutschen Städten, darunter Köln, Stuttgart und Erlangen, ein kommunales Haltungsverbot von Wildtieren in Zirkussen erwirken. Nun ist es an der Zeit, dass mit Flensburg eine weitere Stadt nachzieht, um den Markt für diese perfide Art der Unterhaltung immer weiter verkleinern zu können, bis jegliche Tierart irgendwann vollständig aus solchen Programmen gestrichen wird. Unser neuer Bürgermeister Herr Geyer unterstützt mein Vorhaben zwar, jedoch setzt er seine politischen Prioritäten momentan bei anderen Themen. Damit dieses Thema nicht aus den Augen verloren wird und wir als Stadt Herrn Geyer zeigen können, dass mehr als nur eine Person hinter diesem Anliegen stehen, erstellte ich nun diese Petition. Ich freue mich über jede Unterstützung , da diese definitiv gebraucht wird! Wir als Stadt können ein Zeichen gegen diese brutale Art der Unterhaltung setzten.
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Das Problem
Moin! Mein Name ist Tim Lutze, ich bin 20 Jahre alt und komme aus Flensburg. Mein Anliegen mit dieser Petition betrifft unsere Tierwelt. Es geht um den Erhalt und den Schutz dieser. Genauer gesagt thematisiert diese Petition die Haltung von Wildtieren in Zirkussen. Das jegliche Tierart in Wanderzirkussen unter miserablen Umständen und nicht artgerecht gehalten wird, ist vermutlich vielen Menschen bewusst. Sie leben in winzigen Käfigen, sehen kaum Tageslicht und werden völlig isoliert von anderen Tieren gefangen gehalten. Sie dürfen lediglich ihre Zellen verlassen, wenn sie uns Menschen eine Show bieten sollen, für die wir gut bezahlen. Bei genaueren Recherchen kann jeder/jede Interessierte nachlesen, dass Tiere nicht nur Verhaltensauffäligkeiten und psychische Erkrankungen entwickeln, sondern durch die nicht artgerechte Haltung nicht einmal annähernd ihre natürliche Lebenserwartung erreichen. Wenn ein Tier schlussendlich auf Grund der unwürdigen Haltungsbedingungen stirbt, wird ein neues angeschafft, um die Show am leben halten zu können. Diese Tiere werden erneut ihrem natürlichen Habitat entrissen, eingesperrt und gequält, nur um als Attraktion einem Zirkus oder auch einem Zoo möglichst viel Gewinn einzubringen. Gerade in Anbetracht dessen, dass immer mehr Tierarten drohen auszusterben und als gefährdet eingestuft sind, ist diese Thematik aktuell wie nie. Dieser Kreislauf der Qualen für die Tiere muss aufhören! Leider schütz das Gesetzt die Tiere in einer Solchen Lage kaum. Es gibt jedoch ein juristisches „Schlupfloch“, welches ich als Anlass nahm, um am 08.10.22 einen Antrag auf ein kommunales Haltungsverbot von Wildtieren in Zirkussen bei der Stadt Flensburg zu stellen. Auch wenn vor allem domestizierte Tiere, wie Hunde oder auch Pferde, wenig Schutz erhalten, gibt es eine Möglichkeit ein Haltungsverbot von Wildtieren ( wie Löwen, Tiger oder Zebras) zu erwirken. Denn Wildtiere die nicht an den Menschen gewöhnt sind stellen eine Gefahr für diese da. Vor allem wenn es dazu kommt, dass die Tiere fliehen können, wie es alleine im Jahr 2022 zehn Mal in Deutschland geschah. In Anbetracht dessen, dass die Tiere durch die jahrelange Gefangenschaft diverse psychische Erkrankungen entwickelt haben, sind die Auswirkungen solcher Ausbrüche, gerade bei großen Raubtieren wie einem Löwen zum Beispiel, unberechenbar. Auf Grund dieser konstanten Gefahr konnten Tierschützer*innen bereits in mehr als hundert deutschen Städten, darunter Köln, Stuttgart und Erlangen, ein kommunales Haltungsverbot von Wildtieren in Zirkussen erwirken. Nun ist es an der Zeit, dass mit Flensburg eine weitere Stadt nachzieht, um den Markt für diese perfide Art der Unterhaltung immer weiter verkleinern zu können, bis jegliche Tierart irgendwann vollständig aus solchen Programmen gestrichen wird. Unser neuer Bürgermeister Herr Geyer unterstützt mein Vorhaben zwar, jedoch setzt er seine politischen Prioritäten momentan bei anderen Themen. Damit dieses Thema nicht aus den Augen verloren wird und wir als Stadt Herrn Geyer zeigen können, dass mehr als nur eine Person hinter diesem Anliegen stehen, erstellte ich nun diese Petition. Ich freue mich über jede Unterstützung , da diese definitiv gebraucht wird! Wir als Stadt können ein Zeichen gegen diese brutale Art der Unterhaltung setzten.
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Petition am 25. März 2023 erstellt