Petition für den Erhalt des Wassersportangebots im Hochschulsport der Uni Bonn
Petition für den Erhalt des Wassersportangebots im Hochschulsport der Uni Bonn
Das Problem
Erhalt der Schwimmangebote des Hochschulsports der Universität Bonn
Der Hochschulsport der Universität Bonn hat angekündigt, die Angebote in den Bereichen Schwimmen, Tauchen, Apnoetauchen und DLRG ab dem Sommersemester 2026 einzustellen.
Diese Entscheidung stößt bei vielen Studierenden, Mitarbeitenden und Trainerinnen und Trainern auf großes Unverständnis.
Schwimmen ist eine Grundsportart und erfüllt eine wichtige gesellschaftliche Funktion. Gerade in Zeiten, in denen immer mehr Menschen nicht sicher schwimmen können und die Zahl der Ertrinkungsfälle steigt, ist es problematisch, wenn ausgerechnet Bildungsinstitutionen entsprechende Angebote einstellen.
Laut DLRG sind alleine Anfang 2025 236 Personen im Wasser zu Tode verunglückt.
Hinzu kommt, dass die Universität Bonn bereits vor einigen Jahren ihr eigenes Schwimmbad geschlossen hat. Die Möglichkeiten für Studierende, Schwimmen zu lernen oder regelmäßig zu trainieren, sind dadurch ohnehin eingeschränkt.
Derzeit erreichen wir rund 350 Studierende jährlich mit unserem Angebot. Der Bedarf über Wartelisten ist jedoch um ein Vielfaches höher.
Die Schwimmangebote des Hochschulsports leisten einen wichtigen Beitrag:
- zur Schwimmausbildung, einer lebenswichtigen Fähigkeit
- zur Gesundheit und Fitness der Studierenden
- zur Ausbildung von Rettungsschwimmern
- zum sozialen und sportlichen Leben an der Universität
- zum interkulturellen und integrativen Austausch
Neben dem Schwimmen sind auch weitere Wassersportangebote des Hochschulsports von der möglichen Streichung betroffen, darunter insbesondere das Apnoetauchen (Freitauchen) sowie der DLRG-Kurs.
Apnoetauchen ist das Tauchen unter Wasser mit angehaltenem Atem, ganz ohne Atemgerät. Es hat eine jahrhundertelange Tradition und zählt zu den ältesten Formen des Tauchsports. Das Freitauchen erfreut sich weltweit wachsender Beliebtheit und wurde sogar 2025 in die World Games aufgenommen. Die Besonderheit beim Apnoetauchen liegt in der Verbindung verschiedener Interessen. So kann es leistungsorientiert oder auch mit dem Fokus auf Entspannung betrieben werden. Diese Kombination macht den Apnoekurs des Hochschulsports Bonn für zahlreiche Studierende so beliebt, sodass sich über die Jahre eine große und wachsende Community gebildet hat. Der Apnoekurs ist Ausdruck eines diversen, vielfältigen Sportangebots des Hochschulsports Bonn. Mit dem Wegfallen dieser Sportart entfiele auch der Zugang zu einer Wassersportdisziplin, die sowohl körperliche Fähigkeiten als auch mentale Gelassenheit stärkt.
Darüber hinaus gibt es aus unserer Sicht bislang zu wenig Transparenz über mögliche Alternativen, dessen Kosten oder Zeitplan. Aus unserer Sicht müssen mögliche Lösungsansätze geprüft werden, wie die Schwimmkurse weiterhin in den Bonner Bädern stattfinden können.
Dabei könnten beispielsweise folgende Optionen diskutiert werden:
- alternative oder günstigere Wasserzeiten sowie Gespräche mit der Stadt Bonn, der Universität Bonn mit einer vorübergehenden Kostenreduktion entgegenzukommen
- Anpassung der Teilnahmegebühren
- zusätzliche Finanzierungsmodelle wie z.B. Querfinanzierungen
- Kooperationen mit Vereinen oder Organisationen
Wir fordern daher:
- Den Erhalt der Schwimmangebote im Hochschulsport der Universität Bonn. Eine schnelle Lösung muss her, sodass die aktuellen Bahnen im Frankenbad nicht verloren gehen und im Sommersemester 2026 das Angebot bestehen bleibt.
- Transparenz über die finanziellen Hintergründe der geplanten Einstellung.
- Gespräche mit Trainerinnen und Trainern sowie Kursteilnehmenden über mögliche, zeitnahe Lösungen.
- Die ernsthafte Prüfung alternativer Finanzierungs- und Organisationsmodelle.
Schwimmen ist nicht nur ein Sport – es ist eine lebenswichtige Fähigkeit.
Der Hochschulsport der Universität Bonn muss diese Verantwortung weiterhin wahrnehmen und alle Möglichkeiten prüfen, das Angebot „Schwimmen“ aufrechtzuerhalten.
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Das Problem
Erhalt der Schwimmangebote des Hochschulsports der Universität Bonn
Der Hochschulsport der Universität Bonn hat angekündigt, die Angebote in den Bereichen Schwimmen, Tauchen, Apnoetauchen und DLRG ab dem Sommersemester 2026 einzustellen.
Diese Entscheidung stößt bei vielen Studierenden, Mitarbeitenden und Trainerinnen und Trainern auf großes Unverständnis.
Schwimmen ist eine Grundsportart und erfüllt eine wichtige gesellschaftliche Funktion. Gerade in Zeiten, in denen immer mehr Menschen nicht sicher schwimmen können und die Zahl der Ertrinkungsfälle steigt, ist es problematisch, wenn ausgerechnet Bildungsinstitutionen entsprechende Angebote einstellen.
Laut DLRG sind alleine Anfang 2025 236 Personen im Wasser zu Tode verunglückt.
Hinzu kommt, dass die Universität Bonn bereits vor einigen Jahren ihr eigenes Schwimmbad geschlossen hat. Die Möglichkeiten für Studierende, Schwimmen zu lernen oder regelmäßig zu trainieren, sind dadurch ohnehin eingeschränkt.
Derzeit erreichen wir rund 350 Studierende jährlich mit unserem Angebot. Der Bedarf über Wartelisten ist jedoch um ein Vielfaches höher.
Die Schwimmangebote des Hochschulsports leisten einen wichtigen Beitrag:
- zur Schwimmausbildung, einer lebenswichtigen Fähigkeit
- zur Gesundheit und Fitness der Studierenden
- zur Ausbildung von Rettungsschwimmern
- zum sozialen und sportlichen Leben an der Universität
- zum interkulturellen und integrativen Austausch
Neben dem Schwimmen sind auch weitere Wassersportangebote des Hochschulsports von der möglichen Streichung betroffen, darunter insbesondere das Apnoetauchen (Freitauchen) sowie der DLRG-Kurs.
Apnoetauchen ist das Tauchen unter Wasser mit angehaltenem Atem, ganz ohne Atemgerät. Es hat eine jahrhundertelange Tradition und zählt zu den ältesten Formen des Tauchsports. Das Freitauchen erfreut sich weltweit wachsender Beliebtheit und wurde sogar 2025 in die World Games aufgenommen. Die Besonderheit beim Apnoetauchen liegt in der Verbindung verschiedener Interessen. So kann es leistungsorientiert oder auch mit dem Fokus auf Entspannung betrieben werden. Diese Kombination macht den Apnoekurs des Hochschulsports Bonn für zahlreiche Studierende so beliebt, sodass sich über die Jahre eine große und wachsende Community gebildet hat. Der Apnoekurs ist Ausdruck eines diversen, vielfältigen Sportangebots des Hochschulsports Bonn. Mit dem Wegfallen dieser Sportart entfiele auch der Zugang zu einer Wassersportdisziplin, die sowohl körperliche Fähigkeiten als auch mentale Gelassenheit stärkt.
Darüber hinaus gibt es aus unserer Sicht bislang zu wenig Transparenz über mögliche Alternativen, dessen Kosten oder Zeitplan. Aus unserer Sicht müssen mögliche Lösungsansätze geprüft werden, wie die Schwimmkurse weiterhin in den Bonner Bädern stattfinden können.
Dabei könnten beispielsweise folgende Optionen diskutiert werden:
- alternative oder günstigere Wasserzeiten sowie Gespräche mit der Stadt Bonn, der Universität Bonn mit einer vorübergehenden Kostenreduktion entgegenzukommen
- Anpassung der Teilnahmegebühren
- zusätzliche Finanzierungsmodelle wie z.B. Querfinanzierungen
- Kooperationen mit Vereinen oder Organisationen
Wir fordern daher:
- Den Erhalt der Schwimmangebote im Hochschulsport der Universität Bonn. Eine schnelle Lösung muss her, sodass die aktuellen Bahnen im Frankenbad nicht verloren gehen und im Sommersemester 2026 das Angebot bestehen bleibt.
- Transparenz über die finanziellen Hintergründe der geplanten Einstellung.
- Gespräche mit Trainerinnen und Trainern sowie Kursteilnehmenden über mögliche, zeitnahe Lösungen.
- Die ernsthafte Prüfung alternativer Finanzierungs- und Organisationsmodelle.
Schwimmen ist nicht nur ein Sport – es ist eine lebenswichtige Fähigkeit.
Der Hochschulsport der Universität Bonn muss diese Verantwortung weiterhin wahrnehmen und alle Möglichkeiten prüfen, das Angebot „Schwimmen“ aufrechtzuerhalten.
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Petition am 10. März 2026 erstellt