Organmangel - insbesondere bislang in 2022 - Umstellung auf Widerspruchslösung

Das Problem

Ich wartete leider selbst auf ein Organ, dass mir ein weiteres Leben ermöglicht, und zwar 14 Monate.

In 2022 hat sich der Mangel wegen der Pandemie noch einmal verstärkt. Mitmenschen müssen auf der Warteliste versterben.

Ich hatte davor bereits seit Jahren mit einem Organspendeausweis der Entnahme meiner Organe zugestimmt.

Die jetzige gesetzliche Neuregelung zum 1. März 2022 sieht die aktive Zustimmung vor, die dann in eine Zentrale Datenbank eingepflegt werden soll. Diese Datenbank sollte jedoch frühestens Ende 2022 in Betrieb gehen und unter anderem durch eine Information von Ärzten, oder bei der Beantragung eines Personalausweises alle 10 Jahre abgefragt werden.

Hier gibt es aktuell laut Ärzteblatt eine große zeitliche Verzögerung, so dass diese Datenbank frühestens Ende 2023 bzw. erst in 2024 gefüllt werden kann. Wahrscheinlicher ist demnach erst 2025!

Ansonsten kann natürlich bereits jetzt mit der Nutzung eines Organspendeausweises der eigene Wille (Organentnahme ja oder nein) geäußert und auch jederzeit geändert werden.

Dieser Wille kann zudem in einer Patientenverfügung verschriftlicht werden. 

Die Datenbank wird höchstwahrscheinlich den Mangel an Organspenden in Deutschland nicht beheben können; es wird aber die Zahl der Spenderinnen und Spender voraussichtlich etwas erhöhen.

Ein aktives Widersprechen wäre sinnvoller.

Jede/Jeder beschäftigt sich mit der Frage (ja/nein zur Organspende) und entscheidet für sich.

Angehörige müssen dann nicht ggf. eine Entscheidung treffen, sofern dies nicht mehr selbst möglich und der eigene Wille nicht bekannt ist.

In 2022 haben sich die Schweizer für eine Widerspruchslösung entschieden. In den anderen Ländern ist dies der Fall, die Eurotransplant angeschlossen sind - nur Deutschland nicht !!!

Ich möchte mit dieser Petition den Bundestag und zuvor das Bundesgesundheitsministerium um Anpassung des jetzigen Gesetzes bitten, um weiteres Leben von Betroffenen zu retten.

Auch werde ich verschiedene Organisationen bitten, zum einen über die gesetzliche Änderung in 2022 und zum anderen allgemein über das Thema "Organspende ja/nein" öffentlichkeitswirksamer als bisher zu informieren - und zwar über den Tag der Organspende im Juni eines Jahres hinaus.

Jede/Jeden von uns beziehungsweise nahe Angehörige könnten einmal ein neues Organ benötigen.

Bitte unterstützen Sie meine Petition!!!

Herzlichen Dank. 

Laut Umfrage der TK und anderen sehen ca. 86 % der Befragten das Thema Organspende positiv. Aber nur Wenige haben einen Organspendeausweis, der ihr JA/ NEIN ausweist.

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Elke ZichelPetitionsstarter*in
Diese Petition hat 733 Unterschriften erreicht

Das Problem

Ich wartete leider selbst auf ein Organ, dass mir ein weiteres Leben ermöglicht, und zwar 14 Monate.

In 2022 hat sich der Mangel wegen der Pandemie noch einmal verstärkt. Mitmenschen müssen auf der Warteliste versterben.

Ich hatte davor bereits seit Jahren mit einem Organspendeausweis der Entnahme meiner Organe zugestimmt.

Die jetzige gesetzliche Neuregelung zum 1. März 2022 sieht die aktive Zustimmung vor, die dann in eine Zentrale Datenbank eingepflegt werden soll. Diese Datenbank sollte jedoch frühestens Ende 2022 in Betrieb gehen und unter anderem durch eine Information von Ärzten, oder bei der Beantragung eines Personalausweises alle 10 Jahre abgefragt werden.

Hier gibt es aktuell laut Ärzteblatt eine große zeitliche Verzögerung, so dass diese Datenbank frühestens Ende 2023 bzw. erst in 2024 gefüllt werden kann. Wahrscheinlicher ist demnach erst 2025!

Ansonsten kann natürlich bereits jetzt mit der Nutzung eines Organspendeausweises der eigene Wille (Organentnahme ja oder nein) geäußert und auch jederzeit geändert werden.

Dieser Wille kann zudem in einer Patientenverfügung verschriftlicht werden. 

Die Datenbank wird höchstwahrscheinlich den Mangel an Organspenden in Deutschland nicht beheben können; es wird aber die Zahl der Spenderinnen und Spender voraussichtlich etwas erhöhen.

Ein aktives Widersprechen wäre sinnvoller.

Jede/Jeder beschäftigt sich mit der Frage (ja/nein zur Organspende) und entscheidet für sich.

Angehörige müssen dann nicht ggf. eine Entscheidung treffen, sofern dies nicht mehr selbst möglich und der eigene Wille nicht bekannt ist.

In 2022 haben sich die Schweizer für eine Widerspruchslösung entschieden. In den anderen Ländern ist dies der Fall, die Eurotransplant angeschlossen sind - nur Deutschland nicht !!!

Ich möchte mit dieser Petition den Bundestag und zuvor das Bundesgesundheitsministerium um Anpassung des jetzigen Gesetzes bitten, um weiteres Leben von Betroffenen zu retten.

Auch werde ich verschiedene Organisationen bitten, zum einen über die gesetzliche Änderung in 2022 und zum anderen allgemein über das Thema "Organspende ja/nein" öffentlichkeitswirksamer als bisher zu informieren - und zwar über den Tag der Organspende im Juni eines Jahres hinaus.

Jede/Jeden von uns beziehungsweise nahe Angehörige könnten einmal ein neues Organ benötigen.

Bitte unterstützen Sie meine Petition!!!

Herzlichen Dank. 

Laut Umfrage der TK und anderen sehen ca. 86 % der Befragten das Thema Organspende positiv. Aber nur Wenige haben einen Organspendeausweis, der ihr JA/ NEIN ausweist.

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Elke ZichelPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Karl-Josef Laumann
Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW
Marco Buschmann
Bundesminister der Justiz
Frank Walter-Steinmeier
Frank Walter-Steinmeier
Bundespräsident
Hendrik Wüst
Hendrik Wüst
Ministerpräsident des Landes NRW / Mitglied des Bundesrates
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA
(BZgA)

Neuigkeiten zur Petition