Aussetzung des Taubenfütterungsverbots in Passau während der Coronazeit

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 1.000.


Durch die Corona-Pandemie hat sich die ohnehin drastische Lage für Stadttauben weiter verschlechtert. Schon unter normalen Bedingungen ist es den Tieren kaum möglich, artgerechtes Futter vorzufinden – doch dies verschärft sich nun dadurch, dass sich in den Städten kaum noch Menschen aufhalten.

Tauben leiden in unseren Städten Hunger, Not und zum Teil schlimmste Verletzungen – und schuld daran ist der Mensch. Bei sogenannten Stadttauben handelt es sich um gezüchtete, domestizierte Tiere, die ausgesetzt wurden und als verwilderte Haustieresomit „in ihrem Nahrungserwerb völlig auf den Menschen angewiesen sind".

Artgerechte Taubennahrung besteht aus Körnern und Samen – doch die sind für die ausgesetzten Tiere in Städten kaum vorzufinden. Viele Tauben sind aufgrund ihrer schutzlosen und ausgelieferten Situation geschwächt und damit anfällig für Krankheiten. Aus juristischer Sicht ist ein Fütterungsverbot aufgrund des im Grundgesetz verankerten Staatsziels Tierschutz auch ohne die aktuelle Corona-Pandemie höchst bedenklich.

Unsere Aufforderung beinhaltet das Aussetzen des Taubenfütterungsverbots sowie die Organisation von kommunalen Fütterungen.