Stoppen Sie die Auflösung der Rathenau-Schulen und die Verlegung der Realschule Schonungen


Stoppen Sie die Auflösung der Rathenau-Schulen und die Verlegung der Realschule Schonungen
Das Problem
Am Samstag, den 11. Juni 2016, verkündete der Oberbürgermeister von Schweinfurt, Sebastian Remelé, die geplante Auflösung des Walther-Rathenau-Gymnasiums in Schweinfurt und die geplante Verlegung der Realschule Schonungen in das Gebäude der Rathenau-Schulen, die schrittweise in einem Zeitfenster von acht Jahren erfolgen soll, innerhalb dem keine neuen Schüler aufgenommen und die Zahl der am Gymnasium ausgebildeten Schüler Jahr für Jahr sinken soll.
Begründet wird dies mit den hohen Personalkosten für das Gymnasium und der sinkenden Anzahl gymnasialer Schüler, die das Vorhandensein eines vierten Schweinfurter Gymnasiums überflüssig machten.
Herr Remelé verspricht sich von der geplanten Aktion einerseits eine Stärkung der verbliebenen Gymnasien, andererseits eine Situation, von der angeblich „beide Seiten profitieren.“
Die Realität sieht anders aus: Durch die Tatsache, dass das Walther-Rathenau-Gymnasium keine staatliche Schule ist, stehen nur ein Bruchteil der knapp über hundert Lehrer im Beamtenstatus. Die anderen beschäftigten Lehrkräfte sind lediglich Angestellte der Stadt Schweinfurt, daher hätten diese Lehrer im Falle einer Umsetzung der Planungen der Stadt keine Garantie auf Weiterbeschäftigung. Die Ankündigung des Oberbürgermeisters, es werde „keine betriebsbedingten Kündigungen geben“, wirkt daher höchst fragwürdig. Da eine komplette Schweinfurter Schule wegfallen würde, ständen viele der Betroffenen, die sich in und um Schweinfurt mühsam eine Existenz aufgebaut haben, vor den Scherben derselben.
Die Schüler am Rathenau sehen die Geschehnisse ebenfalls kritisch und verweisen darauf, dass das WRG seit Jahren eine außerordentliche Bildungsinstitution Schweinfurts darstellt, die sich durch einzigartige Projekte, z.B. „Fair Trade“, den regen Schüleraustausch oder das Chorprojekt „Mama Afrika“ von der Masse abhebt, die einzige Schule in Bayern mit einer eigenen Sternwarte ist und zudem auf hervorragende Abschlussnoten verweisen kann. Das Rathenau zeichnet sich auch dadurch aus, dass durch die Kombination von Gymnasium und Realschule ein problemloser Wechsel von einer zur anderen Schulart möglich ist und seit Jahren auch erfolgreich praktiziert wird. Überdies wird durch zahlreiche schulartübergreifende Arbeitsgemeinschaften die soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler enorm gefördert. All diese Projekte, die mit intensivem Zeitaufwand verbunden sind und mit viel Begeisterung umgesetzt werden, wären mit der Umsetzung der geplanten Auflösung obsolet.
Mit Entsetzen nahmen die Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler der staatlichen Realschule Schonungen (RSS) die von Oberbürgermeister Sebastian Remelé und Landrat Florian Töpper geplante Verlegung der Schule zur Kenntnis.
Erst vor zwei Jahren wurde die Schonunger Realschule selbstständig, davor wurde sie als Zweigstelle der Realschule Gerolzhofen betrieben. In diesen zwei Jahren legte die junge Schule eine erstaunliche Entwicklung hin, so dass sie in diesem Jahr sogar mit dem 1. Platz unter allen bayrischen Realschulen für innovative Schulentwicklung und Schulqualität ausgezeichnet wurde. Kurze Zeit später dann der Schock für Lehrer, Eltern und Schüler: Die Realschule soll verlegt werden und das, obwohl steigende Schülerzahlen prognostiziert sind, der aktuelle Standort über Schwimmbad, Freisportanlage, großzügigem Pausenhof und Turnhalle verfügt und sich die Schule fest im sozialen und kulturellen Leben des Landkreises verankern konnte. So entstanden zahlreiche Projekte mit im Landkreis ansässigen Unternehmen, ein Schüleraustausch mit Tansania und viele weitere Kooperationen, die bei einer Verlagerung sterben würden.
Zwischenzeitlich hat sich auch der Gemeinderat und die dort vertretenen Parteien von CSU/SPD/Freie Wähler fraktionsübergreifend für den Erhalt der Realschule ausgesprochen und unterstützen die Lehrer, Eltern und Schüler.
Aktuell sind die Geburtenzahlen und Zuzüge in der Region wieder auf dem Vormarsch, was Statistiken und Zeitungsberichte belegen.
Im Namen aller Betroffenen fordern wir daher von Oberbürgermeister Remelé, Landrat Florian Töpper und dem gesamten Kreistag des Landkreises Schweinfurt: Stoppen Sie die geplante Auflösung des Walther-Rathenau-Gymnasiums Schweinfurt und die Verlegung der Realschule Schonungen nach Schweinfurt. Die Folgen für Schüler, Lehrer und anderweitig an den Schulen engagierte Personen wären unabwägbar und der politische Nutzen gering. Hören Sie die Betroffenen an und entscheiden Sie nicht über unsere Köpfe hinweg.
- Die Schüler und Lehrer der Walther-Rathenau-Schulen und der Realschule Schonungen -
Das Problem
Am Samstag, den 11. Juni 2016, verkündete der Oberbürgermeister von Schweinfurt, Sebastian Remelé, die geplante Auflösung des Walther-Rathenau-Gymnasiums in Schweinfurt und die geplante Verlegung der Realschule Schonungen in das Gebäude der Rathenau-Schulen, die schrittweise in einem Zeitfenster von acht Jahren erfolgen soll, innerhalb dem keine neuen Schüler aufgenommen und die Zahl der am Gymnasium ausgebildeten Schüler Jahr für Jahr sinken soll.
Begründet wird dies mit den hohen Personalkosten für das Gymnasium und der sinkenden Anzahl gymnasialer Schüler, die das Vorhandensein eines vierten Schweinfurter Gymnasiums überflüssig machten.
Herr Remelé verspricht sich von der geplanten Aktion einerseits eine Stärkung der verbliebenen Gymnasien, andererseits eine Situation, von der angeblich „beide Seiten profitieren.“
Die Realität sieht anders aus: Durch die Tatsache, dass das Walther-Rathenau-Gymnasium keine staatliche Schule ist, stehen nur ein Bruchteil der knapp über hundert Lehrer im Beamtenstatus. Die anderen beschäftigten Lehrkräfte sind lediglich Angestellte der Stadt Schweinfurt, daher hätten diese Lehrer im Falle einer Umsetzung der Planungen der Stadt keine Garantie auf Weiterbeschäftigung. Die Ankündigung des Oberbürgermeisters, es werde „keine betriebsbedingten Kündigungen geben“, wirkt daher höchst fragwürdig. Da eine komplette Schweinfurter Schule wegfallen würde, ständen viele der Betroffenen, die sich in und um Schweinfurt mühsam eine Existenz aufgebaut haben, vor den Scherben derselben.
Die Schüler am Rathenau sehen die Geschehnisse ebenfalls kritisch und verweisen darauf, dass das WRG seit Jahren eine außerordentliche Bildungsinstitution Schweinfurts darstellt, die sich durch einzigartige Projekte, z.B. „Fair Trade“, den regen Schüleraustausch oder das Chorprojekt „Mama Afrika“ von der Masse abhebt, die einzige Schule in Bayern mit einer eigenen Sternwarte ist und zudem auf hervorragende Abschlussnoten verweisen kann. Das Rathenau zeichnet sich auch dadurch aus, dass durch die Kombination von Gymnasium und Realschule ein problemloser Wechsel von einer zur anderen Schulart möglich ist und seit Jahren auch erfolgreich praktiziert wird. Überdies wird durch zahlreiche schulartübergreifende Arbeitsgemeinschaften die soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler enorm gefördert. All diese Projekte, die mit intensivem Zeitaufwand verbunden sind und mit viel Begeisterung umgesetzt werden, wären mit der Umsetzung der geplanten Auflösung obsolet.
Mit Entsetzen nahmen die Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler der staatlichen Realschule Schonungen (RSS) die von Oberbürgermeister Sebastian Remelé und Landrat Florian Töpper geplante Verlegung der Schule zur Kenntnis.
Erst vor zwei Jahren wurde die Schonunger Realschule selbstständig, davor wurde sie als Zweigstelle der Realschule Gerolzhofen betrieben. In diesen zwei Jahren legte die junge Schule eine erstaunliche Entwicklung hin, so dass sie in diesem Jahr sogar mit dem 1. Platz unter allen bayrischen Realschulen für innovative Schulentwicklung und Schulqualität ausgezeichnet wurde. Kurze Zeit später dann der Schock für Lehrer, Eltern und Schüler: Die Realschule soll verlegt werden und das, obwohl steigende Schülerzahlen prognostiziert sind, der aktuelle Standort über Schwimmbad, Freisportanlage, großzügigem Pausenhof und Turnhalle verfügt und sich die Schule fest im sozialen und kulturellen Leben des Landkreises verankern konnte. So entstanden zahlreiche Projekte mit im Landkreis ansässigen Unternehmen, ein Schüleraustausch mit Tansania und viele weitere Kooperationen, die bei einer Verlagerung sterben würden.
Zwischenzeitlich hat sich auch der Gemeinderat und die dort vertretenen Parteien von CSU/SPD/Freie Wähler fraktionsübergreifend für den Erhalt der Realschule ausgesprochen und unterstützen die Lehrer, Eltern und Schüler.
Aktuell sind die Geburtenzahlen und Zuzüge in der Region wieder auf dem Vormarsch, was Statistiken und Zeitungsberichte belegen.
Im Namen aller Betroffenen fordern wir daher von Oberbürgermeister Remelé, Landrat Florian Töpper und dem gesamten Kreistag des Landkreises Schweinfurt: Stoppen Sie die geplante Auflösung des Walther-Rathenau-Gymnasiums Schweinfurt und die Verlegung der Realschule Schonungen nach Schweinfurt. Die Folgen für Schüler, Lehrer und anderweitig an den Schulen engagierte Personen wären unabwägbar und der politische Nutzen gering. Hören Sie die Betroffenen an und entscheiden Sie nicht über unsere Köpfe hinweg.
- Die Schüler und Lehrer der Walther-Rathenau-Schulen und der Realschule Schonungen -
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Petition am 15. Juni 2016 erstellt