Lärmschutz für die Anwohner der B304 im Landkreis Dachau

Das Problem

Meine Familie und ich leben nun seit über 20 Jahren in der Rothschwaige in Karlsfeld. Seitdem wir hier wohnen steigt die Lärmbelastung durch die unmittelbar angrenzende vierspurige Schnellstraße B304 immer stärker an. 

Ein Grund hierfür ist, dass im Münchner Norden keine andere durchgehend vierspurige Schnellstraße mit derart hoher Geschwindigkeitsbegrenzung existiert. Dieses Kriterium fungiert als ein starker Pull-Faktor für nächtliche Straßenrennen, die die Anwohner immer wieder aus dem Schlaf schrecken lassen. Dass sich eine solche Straße dank der Nähe zur Münchner Innenstadt perfekt eignet um auf einem kleinen Abstecher zum Dachauer Schloss die Beschleunigung der hochmotorisierten KFZs zu testen belegt beispielsweise diese Kurzdoku https://youtu.be/sK7ttI3gfwk?t=874 vom Bayerischen Rundfunk, in der auch das Dachauer Schloss als Startpunkt des Rennens erwähnt wird. Durch die Einführung einer angemessenen Geschwindigkeitsbegrenzung und einem stationären Blitzer würden Raser abgeschreckt und somit könnten die Anwohner der B304 und des Schlossbergs gleichermaßen profitieren.

Darüber hinaus haben wir als Bewohner des ausschließlich als Wohngebiet genutzten Raums der Rothschwaige laut EU-Umgebungslärmrichtlinie eine maximale Lärmbelastung von 59dB (A) tagsüber bzw. 49dB(A) nachts zu ertragen. Laut der Lärmkartierung des Bundesamts für Umwelt (s. o.) sind wir mit kontinuierlichen 60dB (A) je nach Lautstärke des Fahrzeugs und Beachtung der Höchstgeschwindigkeit des Fahrers von den 100 km/h für die zwei Kilometer lange Strecke auch weitaus stärker belastet als der Grenzwert es empfiehlt. Zusätzlich hat die Lärmbelastung zumindest subjektiv in den Jahren, die seit der Lärmkartierung vergangen sind deutlich zugenommen. Dies lässt sich vor allem auf das Wachstum Münchens und Dachaus und den damit deutlich angestiegenen Pendelverkehr zurückführen.

Des Weiteren ist es nur eine Frage der Zeit bis an den von Fußgängern stark frequentierten Ampeln an beiden Enden der B304 (Einkaufsmärkte Karlsfeld, Münchner-/Wallbergstraße) ein lebensbedrohlicher Unfall passiert. Ich erinnere an Mitte Dezember 2019 als ein KFZ mit hoher Geschwindigkeit die Ampel an der Einkaufsmarkt-Kreuzung in Karlsfeld mitriss. Oder auch an den Unfall Ende Juni den man hier (https://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/unfall-in-karlsfeld-18-jaehrige-ueberschlaegt-sich-mit-ihrem-auto-1.4951745 nochmals nachlesen kann.

Wir fordern mindestens eine Absenkung der Geschwindigkeitsbeschränkung auf die im Münchner Umland gängigen 60km/h bzw. 70km/h (auf Bundesstraßen in unmittelbarer Nähe zu Wohngebieten) bzw. die Fortsetzung der Lärmschutzwand an dem gesamten Teilstück der B304 zwischen Karlsfeld und Dachau die bisher nur einen minimalen Prozentsatz des Anfangs der Rothschwaige umfasst.  Den Geschwindigkeitsverlust von ca. 30 Sekunden bei einer Absenkung der Begrenzung auf 60km/h könnte man beispielsweise durch bessere Ampeltimings ausgleichen. Dann würde der Autofahrer der kontinuierlich mit 60 km/h fährt dadurch belohnt werden, dass er an der Ampel nicht wieder abbremsen muss. Hilfsweise würde ein stationärer Blitzer in der Mitte des zwei Kilometer kurzen Teilstücks auch etwaige Beschleunigungsduelle vorbeugen. 

Zumindest steht fest, dass das heutige Konzept mit dem Hochbeschleunigen an der Ampel in Dachau (Feinstaubbelastung), um dann an der Ampel in Karlsfeld wieder abzubremsen (erneute Feinstaubbelastung) aus ökologischer (u.a. Beerengarten Rothschwaige) und gesundheitlicher Perspektive (Lärmbelastung, Feinstaub, Unfälle) schon längst untragbar ist. Nachzulesen ist hier ein untergegangener Vorschlag von Herrn Offenbeck, der bereits 2008 versuchte, auf die missliche Lage aufmerksam zu machen https://www.merkur.de/lokales/dachau/landkreis/gilt-bald-tempo-10568.html

Helfen Sie uns jetzt, die Verkehrs- und Gesundheitsbelastung im Landkreis Dachau zu reduzieren und Dachau damit wohnlicher zu machen!

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Das Problem

Meine Familie und ich leben nun seit über 20 Jahren in der Rothschwaige in Karlsfeld. Seitdem wir hier wohnen steigt die Lärmbelastung durch die unmittelbar angrenzende vierspurige Schnellstraße B304 immer stärker an. 

Ein Grund hierfür ist, dass im Münchner Norden keine andere durchgehend vierspurige Schnellstraße mit derart hoher Geschwindigkeitsbegrenzung existiert. Dieses Kriterium fungiert als ein starker Pull-Faktor für nächtliche Straßenrennen, die die Anwohner immer wieder aus dem Schlaf schrecken lassen. Dass sich eine solche Straße dank der Nähe zur Münchner Innenstadt perfekt eignet um auf einem kleinen Abstecher zum Dachauer Schloss die Beschleunigung der hochmotorisierten KFZs zu testen belegt beispielsweise diese Kurzdoku https://youtu.be/sK7ttI3gfwk?t=874 vom Bayerischen Rundfunk, in der auch das Dachauer Schloss als Startpunkt des Rennens erwähnt wird. Durch die Einführung einer angemessenen Geschwindigkeitsbegrenzung und einem stationären Blitzer würden Raser abgeschreckt und somit könnten die Anwohner der B304 und des Schlossbergs gleichermaßen profitieren.

Darüber hinaus haben wir als Bewohner des ausschließlich als Wohngebiet genutzten Raums der Rothschwaige laut EU-Umgebungslärmrichtlinie eine maximale Lärmbelastung von 59dB (A) tagsüber bzw. 49dB(A) nachts zu ertragen. Laut der Lärmkartierung des Bundesamts für Umwelt (s. o.) sind wir mit kontinuierlichen 60dB (A) je nach Lautstärke des Fahrzeugs und Beachtung der Höchstgeschwindigkeit des Fahrers von den 100 km/h für die zwei Kilometer lange Strecke auch weitaus stärker belastet als der Grenzwert es empfiehlt. Zusätzlich hat die Lärmbelastung zumindest subjektiv in den Jahren, die seit der Lärmkartierung vergangen sind deutlich zugenommen. Dies lässt sich vor allem auf das Wachstum Münchens und Dachaus und den damit deutlich angestiegenen Pendelverkehr zurückführen.

Des Weiteren ist es nur eine Frage der Zeit bis an den von Fußgängern stark frequentierten Ampeln an beiden Enden der B304 (Einkaufsmärkte Karlsfeld, Münchner-/Wallbergstraße) ein lebensbedrohlicher Unfall passiert. Ich erinnere an Mitte Dezember 2019 als ein KFZ mit hoher Geschwindigkeit die Ampel an der Einkaufsmarkt-Kreuzung in Karlsfeld mitriss. Oder auch an den Unfall Ende Juni den man hier (https://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/unfall-in-karlsfeld-18-jaehrige-ueberschlaegt-sich-mit-ihrem-auto-1.4951745 nochmals nachlesen kann.

Wir fordern mindestens eine Absenkung der Geschwindigkeitsbeschränkung auf die im Münchner Umland gängigen 60km/h bzw. 70km/h (auf Bundesstraßen in unmittelbarer Nähe zu Wohngebieten) bzw. die Fortsetzung der Lärmschutzwand an dem gesamten Teilstück der B304 zwischen Karlsfeld und Dachau die bisher nur einen minimalen Prozentsatz des Anfangs der Rothschwaige umfasst.  Den Geschwindigkeitsverlust von ca. 30 Sekunden bei einer Absenkung der Begrenzung auf 60km/h könnte man beispielsweise durch bessere Ampeltimings ausgleichen. Dann würde der Autofahrer der kontinuierlich mit 60 km/h fährt dadurch belohnt werden, dass er an der Ampel nicht wieder abbremsen muss. Hilfsweise würde ein stationärer Blitzer in der Mitte des zwei Kilometer kurzen Teilstücks auch etwaige Beschleunigungsduelle vorbeugen. 

Zumindest steht fest, dass das heutige Konzept mit dem Hochbeschleunigen an der Ampel in Dachau (Feinstaubbelastung), um dann an der Ampel in Karlsfeld wieder abzubremsen (erneute Feinstaubbelastung) aus ökologischer (u.a. Beerengarten Rothschwaige) und gesundheitlicher Perspektive (Lärmbelastung, Feinstaub, Unfälle) schon längst untragbar ist. Nachzulesen ist hier ein untergegangener Vorschlag von Herrn Offenbeck, der bereits 2008 versuchte, auf die missliche Lage aufmerksam zu machen https://www.merkur.de/lokales/dachau/landkreis/gilt-bald-tempo-10568.html

Helfen Sie uns jetzt, die Verkehrs- und Gesundheitsbelastung im Landkreis Dachau zu reduzieren und Dachau damit wohnlicher zu machen!

Die Entscheidungsträger*innen

Oberbürgermeister Florian Hartmann
Oberbürgermeister Florian Hartmann
Landrat Stefan Löwl
Landrat Stefan Löwl
Bürgermeister Stefan Kolbe
Bürgermeister Stefan Kolbe
Gemeinde Karlsfeld
Gemeinde Karlsfeld
Landkreis Dachau
Landkreis Dachau

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Petition am 12. Oktober 2020 erstellt