Actualización sobre la peticiónSofortige Änderung der Zustände der Mönchengladbacher AsylwohnheimeStadt Mönchengladbach weist Kritik an Asylwohnheimen zurück!!!

Initiative "Geflüchtete Menschen"
30 jul 2014
Liebe Unterstützende,
wir erlauben uns ein kleines Update, damit ihr wisst, an welchem Punkt wir uns aktuell befinden und was unsere bisherigen Bemühungen ergeben haben...
Nachdem wir vergangene Woche beim Lokalsender 90.1 in Mönchengladbach zu Gast waren und uns dort noch einmal über die Zustände der Asylunterkünfte sehr kritisch geäußert haben, trat die Redaktion des Senders an die Stadt Mönchengladbach heran. Diese wies allerdings unsere Vorwürfe zurück, wie 90.1 berichtete:
"Die Initiative bezeichnet die Unterkünfte in Rheindahlen, Bockersend und Luisental als menschenunwürdig. Die hygienischen Zustände seien extrem schlecht heißt es. Die Stadtverwaltung weist die Kritik zurück. Auf Radio 90.1 Nachfrage sagt ein Sprecher, die Unterkünfte seien bereits mehrfach vom Gesundheitsamt überprüft worden. Es hätte keine größeren Beanstandungen gegeben. Man würde stetig daran arbeiten, die Situation für Flüchtlinge in Mönchengladbach zu verbessern."
http://radio901.de/aktuell/regionale-nachrichten/index.html
Diese Tatsache empfinden wir als eine bodenlose Frechheit den inzwischen über 21.000 Unterstützenden dieser Petition gegenüber, aber auch jenen Menschen, die unter den besagten Bedigungen zu hausen haben. Die Bilder einer Mönchengladbacher Asylunterkunft, welche wir kürzlich auf unserer Facebook-Seite veröffentlicht haben, machen die desaströse Lage sehr deutlich und sind dabei nicht einmal 14 Tage alt!!! Hier noch einmal der Link zu den Bildern:
https://www.facebook.com/InitiativeGefluechteteMenschen/photos_stream
Die Reaktion der Stadtverwaltung Mönchengladbach fühlt sich hier wie eine öffentliche Ohrfeige an. Hierbei soll uns diese aber nicht entmutigen, sondern weiter, viel weiter antreiben!!!
Wie wir von Herrn Claus Schroeter (Netzwerk Migrationsdienst) erfahren haben, sind die Unterkünfte in Mönchengladbach scheinbar repräsentativ für sämtliche Asylwohnheime in der ganzen Bundesrepublik.
Auf diese Tatsache hin sehen wir uns gezwungen, unsere Stimme weiter zu erheben und lauter zu werden, so dass sie nicht nur die Politik der Stadt Mönchengladbach erreicht, sondern mit viel Mühe, Engagement und Schweiß auch zu einer Art Politikum heranwachsen kann. Fakt ist nämlich: Flüchtlinge leben in ganz Deutschland inmitten unserer Gesellschaft. Sie leben oftmals wie Vieh zusammengepfercht in Unterkünften mit bis zu 6 Personen auf etwa 16 Quadratmeter, es gibt keinerlei Privatssphäre, keine Mündigkeit und die hygienischen Zustände sind desaströs. Auch wenn es die Politik nicht wahrhaben will, so gibt es unter uns Menschen zweiter und dritter Klasse. Tagtäglich verstößt die BRD gegen Menschenrechte und WIR, wir sehen sowohl klaglos als auch tatenlos zu und nehmen diese Missstände stillchweigend hin. Auch wenn wir es uns nicht eingestehen wollen: Aber, WIR machen uns damit selbst zu Mittätern und Mittäterinnen!!!
Schaut man sich die Menschenrechte an, die Amnesty International aufgelistet hat, wird schnell klar, dass die BRD gleich gegen eine ganze Reihe von Menschenrechten verstößt. http://www.amnesty.de/alle-30-artikel-der-allgemeinen-erklaerung-der-menschenrechte Und dies in einem Wohlstandsland, wie unsere Bundesrepublik, welche stets mit erhobenem Zeigefinger durch die Welt zieht und andere für ihre Taten kritisiert. Aber wer im Glashaus wohnt, sollte bekanntlich nicht mit Steinen werfen, wie das geläufige Sprichwort so schön auf den Punkt bringt.
Die Zeit des Schweigens und des Wegsehens ist nun vorbei:
WIR MÜSSEN WEITER HANDELN!!! Wir müssen JETZT weitermachen!!!
Zu lange schon werden die Missstände kritisiert, zu lange passiert nichts! Die folgenden Links zeigen, wie lange schon niemand Verantwortung übernehmen möchte und das allein in Mönchengladbach:
Angekommen in Deutschland, 03.04.2011
http://www.wz-newsline.de/lokales/moenchengladbach/angekommen-in-deutschland-1.622842
Kakerlaken und Abwasser im Asylbewerberheim, 19.12.2012
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/kakerlaken-und-abwasser-im-asylbewerberheim-aid-1.3111504
Geduldet auf 16 Quadratmetern, 23.01.2014
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/geduldet-auf-16-quadratmetern-aid-1.3982010
Netzwerk: Unterkünfte für Flüchtlinge sind gesundheitsgefährdend, 15.07.2014
http://www.wz-newsline.de/lokales/moenchengladbach/netzwerk-unterkuenfte-fuer-fluechtlinge-sind-gesundheitsgefaehrdend-1.1694548
ABER: Wir bekommen immer mehr Unterstützung. So hat Pro Asyl ebenfalls auf unsere Aktion aufmerksam gemacht und nun wird es einen TV Bericht beim WDR geben, der uns weiterhelfen wird, unser Anliegen tiefer in die Gesellschaft reinzutragen. Weitere Zeitungen werden folgen. Es wird mehr...
In diesem Zusammenhang:
Liebe Mitmenschen, wir bitten auch daher erneut:
Bitte mobilisiert mehr Menschen. Je größer die Petition wird, desto weniger kann sie übersehen werden. Je mehr Medien darüber berichten, um so mehr geraten die Missstände in die öffentliche Kommunikation. Erst dadurch besteht eine Chance, dass wir endlich etwas verändern können. Dies funktioniert aber nur GEMEINSAM!!!
Leitet diese Emails an Freunde, Freundinnen, Bekannte, Familie, Arbeitskollegen und Kolleginnen etc. weiter. Postet sie auf Facebook, postet sie in Gruppen, postet sie in große Veranstaltungen...
Wer einen Facebook Account hat kann sich durch das Liken unserer Seite stets auf dem Laufenden halten. Wir werden uns bemühen, in regelmäßigen Abständen eine Informations-Email zu verschicken, damit ihr wisst, was aktuell bei uns los ist. Aber nur dann, wenn es sich auch lohnt, etwas zu kommunizieren, weil wir euch nicht zuspammen wollen.
Wir hoffen sehr auf eure weitere Unterstützung.
Solidarische Grüße
Die Initiative "Geflüchtete Menschen"
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