Hilfe für Stadttauben in Homburg!

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Die Stadttauben sind keine Wildtiere, sondern Nachfahren der Haustaube, welche der Mensch schon vor tausenden Jahren gezüchtet hat. Vor allem Mitte des 20. Jahrhunderts schlossen sie sich in großen Populationen in Städten zusammen, da der Schwarm ihnen Sicherheit und Schutz bietet und das Leben in der Stadt genügend Nahrung.

Denn die Stadttauben sind in der Natur nicht überlebensfähig, dies bedeutet, dass sie in freier Wildbahn nicht zurecht kommen würden und so dauerhaft auf den Menschen angewiesen ist. 

Das Leben in den Städten gleicht für die Taube einen Überlebenskampf, sie ernähren sich von ungeeigneter Nahrung, brüten unablässig und sind zudem mit tierfeindlichen Maßnahmen, wie Abwehrspikes usw, konfrontiert. Die Tiere leiden in einem unermesslichen Maß.

Aus diesen Gründen ist es unfassbar wertvoll, wenn Städte und Gemeinden in Dialog und Handlung mit Vereinen und Tierschützern gehen und Maßnahmen ergreifen, um dieses Leid zu hindern. Am besten sind Taubenschläge geeignet, denn es steht den Stadttauben immer Nahrung, Wasser und Schutz zur Verfügung. Gleichzeitig kann die Population durch den Tausch von Eiern zu Gipseiern natürlich eingedämmt werden, Krankheiten unter den Tieren verringern sich und der Kot in den Innenstädten wird weniger, da sich die Tiere zu 80% der Zeit in der Nähe des Schlages aufhalten.

Die Kreisstadt Homburg im Saarland besitzt seit einigen Jahren vorbildlich zwei betreute Taubenschläge und leistet nach ihren Maßstäben angeblich gute Tierschutzarbeit. Leider ist die Stadt nicht bereit, in den Dialog zu treten und auch nicht gewillt, über ihre wertvolle Arbeit in den Schlägen aufzuklären. Kurz gesagt: Wir wissen nicht, was in den Schlägen geschieht.

Nach unserer langen Recherche gehen wir leider davon aus, dass viele Probleme und Schwierigkeiten im Taubenschutz der Kreisstadt existieren.  Auch wissen wir, dass die beiden vorhandenen Schläge nicht mehr aktuell sind. Sie werden von den Schwärmen kaum bis gar nicht besucht.

So fordern wir mit dieser Petition verschiedene Aspekte, die dazu dienen, das Wohl der Tauben durch aktuelle Schläge zu fördern.


Wir fordern die Stadt Homburg auf:

� transparente Tierschutzarbeit zu leisten

� über Geschehnisse in den Schlägen zu berichten

� die tägliche Arbeit in den Schlägen (Füttern, Säubern, Tausch von Eier usw.) an ehrenamtliche Helfer und Tierschutzvereine zu übergeben und nicht wie bisher von Firmen erledigen zu lassen

� in Kooperation mit Pflegestellen, Vereinen und Ehrenamtlichen zu arbeiten

� Aktualität der beiden Standorte zu überprüfen und gegebenenfalls andere in Betracht zu ziehen

� im Bereich des Bahnhof einen Schlag zu errichten