Обновление к петиции"NO5G in RAVENSBURG und deutschlandweit"- KLIMA VOR KAPITAL//VERZICHT STATT VERSTRAHLUNG!Planet TERRA oder Trabant 5G
Stefan Weinert88212 Ravensburg, Германия
21 июн. 2019 г.

Sehr geehrter Herr Baubürgermeister Bastin,

heute lese ich zum Thema 5G in der "Schwäbischen Zeitung " u.a. folgende Zeilen:

"Unter Verweis auf nicht absehbare gesundheitliche Risiken hatte Stefan Weinert eine Online-Petition gegen die Einführung der 5G-Technologie in Ravensburg angestoßen. Knapp 2100 besorgte Bürger haben unterzeichnet. Die dort aufgeworfenen Fragen müsse man beantworten können, pflichtet Bastin bei. Allein: Bundestag oder Bundesnetzagentur und nicht die Kommune seien dafür die richtigen Adressaten – „wir können da rein gar nichts machen.“

Zunächst: bis heute Morgen sind es exakt 2.200 Unterschriften (Anlage) auf der von mir "angestossenen" Petition "NO5G" eingegangen, was zeigt, mit welcher hohen Taktung die Unterschriften eingehen. Zudem: Wenn Sie der Meinung sind >>Bundestag oder Bundesnetzagentur und nicht die Kommune seien dafür die richtigen Adressaten<<, dann stimmt das nur zur Hälfte, wenn überhaupt. Sie als Fachdezernent und Fachverständiger können und müssen zum Wohle der Ihnen Anvertrauten (Bürgerinnen und Bürger) sehr wohl Ihre eigenen, unabhängigen Erkundungen für Daten und Fakten zu 5G anstellen und einholen und selbst prüfen, ob harmlos oder gefährlich. Weder Bundestag noch Bundesnetzagentur können Sie und Ravensburg dazu zwingen, 5G zu implementieren und letztlich auch zu installieren, wenn Sie zu einem anderen Ergebnis kommen.

"Die verantwortungsbewusste Entscheidung der Belgischen Umweltministerin Frau Céline Fremault, vom 29.03.2019, das geplante 5G Projekt für ihr Land vorläufig zu stoppen und für Brüssel ganz zu untersagen, lässt aufhorchen. Frau Fremault stellt fest, dass ein 5G-Pilotprojekt nicht mit den bisherigen Strahlenschutznormen vereinbar ist, und erklärt, dass sie nicht beabsichtigt, eine Ausnahme zu machen. Zitat: "...Die Brüsseler sind keine Labormäuse, deren Gesundheit ich mit Gewinn verkaufen kann..." (tinyurl.com/yyhctn8f). Inzwischen sind auch die Städte Rom, Florenz und die Schweizer Kantone Genf und Waadt vorerst aus dem 5G Projekt ausgestiegen. Auch die deutsche Stadt Freiburg muss wegen des Widerstandes ernstlich an ein 5G-Verbot denken."
(Quelle: https://www.openpetition.de/petition/online/5g-freie-zone-freiburg-fuer-den-erhalt-einer-gesunden-und-zukunftsfaehigen-lebensumwelt

Zu Ihrer Aussage bezüglich >>Telefonica, Vodafone, Telekom und Drillich nun das Land mit entsprechenden Antennen überziehen, hält der Umweltdezernent für „totalen Schwachsinn“, gebe ich dieses hier zu bedenken: *) siehe auch hier am Schluss des Briefes ...

"Technische Informationen:5G – Die in der breiten Öffentlichkeit kaum bekannten, bisher veröffentlichten technischen Voraussetzungen, deren Installationen 2019 starten und bis zum Jahr 2025 flächendeckend abgeschlossen sein sollen:

Alle 100 bis 150 Meter neue zusätzliche spezielle 5G Sender in Straßenlaternen oder direkt an den Hausfassaden mit einer angeblich sogar höheren Sendeleistung der bisher maximal zugelassenen Strahlungsstärke. Genaue Zahlenwerte sind von der Industrie jedoch noch nicht veröffentlicht, was zu großer Verunsicherung führt.
Bäume stehen 5G anscheinend im Weg (da sie wegen des Wassers in den Blattzellen stark abschirmend wirken) und müssten anscheinend, Zug um Zug aus den Städten und allen Zonen mit autonomem Fahren entfernt werden um dieses zu gewährleisten.

Sendefrequenzen im Bereich bis zu 25 GHZ. Die bisherigen Mobilfunknetze senden bei ca. 800 MHZ, also unterhalb von 1GHZ. Bisher gibt es keine wissenschaftlichen Studien zur gesundheitlichen Unbedenklichkeit dieser sehr hohen Frequenzen, was zu großer Verunsicherung führt.
5G wird auch als das "Internet der Dinge" bezeichnet. Die meisten Geräte sollen zukünftig kommunizieren können. Der Stromzähler, die Kaffeemaschine der Kühlschrank, der Rasenmäher usw. Weltweit bedeutet dies Milliarden neuer funkender Endgeräte, welche sowohl den allgemeinen Strombedarf (CO2) sowie auch die bereits vorhandene Mikrowellengesamtbelastung enorm verdichten und erhöhen würden.
20.000 neue geostationäre Satelliten für eine lückenlose globale 5G Flächenabdeckung.
Neue Handygeneration mit anscheinend höherer Sendeleistung (Strahlenbelastung). Auch hier liegen noch keine zuverlässigen Zahlenwerte vor. (Quelle, wie zuvor) Detaillierte Infos hier und unbedingt zum Weiterlesen: www.diagnose-funk.org/themen/mobilfunk-versorgung/5g


Dazu kommt: Eine Petition mit rund 2.500 Unterschriften (bis zur Sommerpause),kann die Stadtverwaltung nicht übergehen und sich so einfach gegen sie stellen, was bedeutet, dass - selbst wenn Sie zu einem anderen (harmlosen) Ergebnis kämen, das 5G in Ravensburg weiterhin fraglich bleibt.

Mit umweltfreundlichen Grüßen und ein gutes Wochende,

Stefan Weinert

 

*) "WIRTSCHAFTS-WOCHE" BERICHTET AKTUELL

(https://www.wiwo.de/finanzen/immobilien/netzausbau-so-machen-hausbesitzer-rendite-mit-5g-antennen/24457266.html

So machen Hausbesitzer Rendite mit 5G-Antennen
von Niklas Hoyer
14. Juni 2019


500.000 bis 800.000 Antennen könnten für den neuen Mobilfunkstandard 5G künftig benötigt werden. Allerdings nur, wenn das gesamte Bundesgebiet flächendeckend versorgt werden soll und technischer Fortschritt die Reichweite einzelner Antennen nicht noch erhöht, sodass weniger Masten nötig wären. (Anmerkung: das sind im Schnitt - Wälder, Gewässer, Berge, Berglandschaften, unbewohnte Landschaften, Sperrgebiete usw. mit eingeschlossen - zwei Antennen mehr pro km²).

 
Ein gutes Geschäft ist für die Eigentümer von Immobilien trotzdem zu erwarten. Denn die Netzbetreiber – neben Deutscher Telekom, Vodafone und Telefónica (O2) auch Drillisch – müssen hohe Mieten zahlen, wenn sie auf Grundstücken oder Dächern eine Antenne errichten dürfen. Daten zur Miethöhe sind bei den Betreibern der bisherigen Netze Verschlusssache. Wie viel gezahlt wird, hängt auch vom genauen Standort ab. Zwischen 5000 und 20.000 Euro im Jahr sind durchaus drin, berichten Vermieter. Damit bringt eine Antenne auf dem Dach eines Mietshauses schnell so viel Zusatzertrag wie zwei bis drei Wohnungen - bei Mietlaufzeiten von häufig zehn bis 20 Jahren. Kein schlechtes Geschäft. 
 
Strahlenangst Ist der 5G-Mobilfunk gefährlich? 
 
Die neue Mobilfunktechnik nutzt höhere Frequenzen als ältere Standards. Weil die eine kürzere Reichweite haben, brauchen die Netzbetreiber mehr Antennen und mehr Standorte. Schon heute ist das Geschäft Alltag. „Wir suchen immer wieder neue Standorte“, heißt es etwa beim Netzbetreiber Telefónica. „Wenn Sie uns einen ungenutzten Teil Ihres Grundstücks beziehungsweise Hauses für den Betrieb unserer Antennen zur Verfügung stellen, erhalten Sie im Gegenzug langfristige und regelmäßige Mietnahmen. Wir übernehmen die zugehörigen rechtlichen Abstimmungen mit der zuständigen Kommune.“

Allerdings haben die Antennen kein gutes Image. Viele sorgen vor Gesundheitsgefahren durch die Strahlung, insbesondere bei 5G. Selbstnutzer von Immobilien dürften daher häufiger zurückschrecken und sich gegen die Installation entscheiden. Auch wenn Netzbetreiber Telefónica mit Bezug auf die aktuellen Antennen darauf hinweist, dass sich Menschen im Gebäude unter einer Mobilfunkantenne in einem sogenannten Funkschatten befänden: „Die messbare Feldstärke ist dort sehr gering.“ Oft liege der erforderliche Sicherheitsabstand, den die Bundesnetzagentur festlegt, daher nur bei drei Mietern oder weniger. Schon der Stahlträger, an dem die Antenne befestigt werde, sichere diesen Abstand. 
 
Vermieter dürften solche Argumente eher überzeugen. Meist wohnen sie selbst ja nicht in der Immobilie, sind also von der Strahlung – so gering sie auch sein mag – ohnehin nicht betroffen. Und ihre Mieter können sich gegen die Installation der Antennen meist nicht wehren. Solange die Grenzwerte der sogenannten „Elektrosmog-Verordnung“ eingehalten werden, haben sie keine Handhabe. Denn diese Verordnung soll gerade sicherstellen, dass es keine schädlichen Einflüsse durch elektromagnetische Felder gibt. Die Mieter können auch nicht die Miete mindern oder anderweitig gegen den Antennenbetrieb vorgehen, wenn die Grenzwerte eingehalten sind, entschied der Bundesgerichtshof schon vor einigen Jahren (VIII ZR 74/05). Um komplett auf Nummer sicher zu gehen, könnten Vermieter bei neu einziehenden Mietern explizit auf die Antenne hinweisen. In Großstädten zum Beispiel, mit häufig angespannten Mietmärkten, wird Interessenten das kaum abschrecken.
 
Ob eine Antenne gebaut werden darf, hängt von Bauordnungs- und Bauplanungsrecht ab. Nach Bauordnungsrecht, meist auf Landesebene geregelt, sind die Anlagen häufig genehmigungsfrei, solange ihre Höhe maximal zehn Meter beträgt. Nach Bauplanungsrecht, vorwiegend auf Bundesebene geregelt, kann es aber Gründe geben, die gegen die Installation sprechen. Hier kann es beispielsweise darum gehen, dass die Antenne das Stadtbild verändert.
 
So war es in einem Fall in Hamburg. Ein 3,45 Meter hoher Antennenmast sollte auf einem zweigeschossigen Stadthaus errichtet werden, das etwa 1908 gebaut worden war. Das pyramidenförmige Dach eines Eckturms eignete sich rein technisch für die Antenne. Da es sich um ein reines Wohngebiet handelte, war eine Befreiung für den gewerblichen Betrieb der Anlage nötig. Die hatte der Eigentümer auch erhalten: Die gewerbliche Sendeantennenanlage sei nicht störend. Nachbarn wehrten sich, mit Erfolg. Das Oberverwaltungsgericht Hamburg sah die „städtebauliche Gestalt“ hier beeinträchtigt (2 Bf 215/13.Z).


MfG, SW

 

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