

Kommentar eines freien und unabhängigen Bürgers zur Europawahl 2019 und den Berichten der hiesigen Presse
"Nachdem alle 55 Wahlbezirke in Ravensburg ausgezählt waren, verzeichnete ("Schwäbische") ... (Kommentar): die ÖDP (Ökologen) 2,0 (+0,1) Prozent. Aufgrund der hohen Wahlbeteiligung waren das aber nominell/numerisch 120 Stimmen mehr als 2014 (454 / 334). Und das trotz der unglaublich starken GRÜNEN (Glückwunsch!) - auch in 88212 Ravensburg. Da kann man nur hoffen, dass sich die GRÜNEN - wie eben die ÖDP *) als bisher einzige Partei - gegen die 5G-Mobilfunkstrahlung ausspricht.
Dieses Thema 5G dürfte übrigens mit verantwortlich für den Erfolg der ÖDP auch bundesweit sein, da sich bisher weder die GRÜNEN, noch die SPD, noch die LINKEN, schon gar nicht die CDU und FDP zu diesem Thema äußeren, bzw. von der Gefährlichkeit der 5G-Strahlung keine Ahnung haben und/oder diese total verharmlosen.
Bundesweit hat die ÖDP sogar um 0,4 Prozent zugelegt (= 1,0 Prozent), womit sie einen (1) Sitz (Prof. Dr. Buchner) im EU-Parlament erhält. Glückwunsch!
Stefan Weinert, Ravensburg - Politikbeobachter, NO5G
*) ÖDP schließt sich IPPNW-Forderung nach Moratorium für 5G-Mobilfunk an --- „Welche gesundheitlichen Auswirkungen die neue Mobilfunkgeneration 5G auf Menschen hat, ist noch nicht hinreichend untersucht. Im Sinne des Vorsorgeprinzips unterstützt die ÖDP daher die Forderung des IPPNW (Internationale Ärzte zur Verhütung eines Atomkriegs – Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.) nach einem Aufschub des 5G-Ausbaus.“ Das sagt Jan Altnickel, Mitglied im Bundesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP).
Es gebe inzwischen viele Studien, die ernstzunehmende Hinweise dafür liefern, dass elektromagnetische Strahlung in Zusammenhang mit Gesundheitsbeeinträchtigungen von Kopfschmerzen über Tinnitus bis hin zu Krebs stehen könnte. So habe z.B. der Expertenausschuss der Internationalen Krebsagentur (IARC) aufgrund neuer Studien zu den Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung eine Höherbewertung der bisherigen Einstufung von „möglicherweise krebserregend“ auf „wahrscheinlich krebserregend“ oder gar „krebserregend“ empfohlen. „Wer sich, wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), diesen Tatsachen verweigert, spielt mit der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger,“ so ÖDP-Politiker Altnickel. Das BfS stehe in enger Verbindung mit dem industrienahen Verein ICNIRP, der die Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung vorschlägt und sich dabei lediglich an der Erwärmung des Zellgewebes orientiert. Altnickel weiter: „Wenn mit 5G ein engmaschiges Netz an leistungsstarken Sendeanlagen errichtet wird, ohne dass die Technikfolgen wirklich bekannt sind, ist das nicht nur ein riesiger Menschenversuch, sondern ein sehr riskantes Unterfangen für alle Lebewesen.“.
Die ÖDP fordert das BfS auf, endlich die Studien, die eine Gesundheitsgefährdung der BürgerInnen annehmen lassen, zur Kenntnis zu nehmen. „Für alle, die unter einer unnötig hohen Mobilfunkstrahlung leiden, ist die Forderung des IPPNW nach einem Moratorium ein ermutigendes Signal“, so der ÖDP-Politiker abschließend.
Quelle: ÖDP-Bundesverband