Nährstoffreiche Krankenhausverpflegung nach der Geburt – weil ein Käsebrot nicht reicht!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Christian Leikam und 9 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

✨ Meine persönliche Geschichte – warum ich diese Petition gestartet habe:

Im März 2024 brachte ich mein Baby zur Welt – ganze neun Wochen zu früh.  Die Tage davor waren geprägt von Angst, Schmerzen und Ungewissheit.  Ich bekam zwei Tage lang Medikamente zur Lungenreifung, weil mein Baby noch nicht bereit war – aber mein Körper hatte andere Pläne. Die Wehen kamen zu früh, zu stark, zu schnell.

Dann der Schock:  Die Herztöne meines Babys fielen plötzlich dramatisch ab.  Es ging alles ganz schnell.  Ich wurde in den OP gebracht, ein Notkaiserschnitt.  Ich verlor fast einen Liter Blut.  Mein Körper war erschöpft.  Meine Seele war in Alarmbereitschaft.  Und mein Herz… war irgendwo zwischen Angst und Hoffnung gefangen.

 

 

Ich hatte gerade ein kleines Menschenleben geboren.  Ich war voller Liebe, voller Schutzinstinkt, voller Adrenalin – und gleichzeitig völlig leer.
Und dann – als alles vorbei war, als ich endlich kurz durchatmen konnte – wurde mir das Abendessen serviert:

 

 

 

 

Zwei Scheiben Brot.
Ein bisschen Butter.
Eine Scheibe Käse und Wurst.
Eine Tasse Tee.

Mit dieser Präsentation spürte ich, wie wenig Bedeutung mein Wohl in diesem Moment hatte.

Wie kann es sein, dass Frauen nach einer Geburt – egal ob Spontangeburt oder Kaiserschnitt – mit einem "Abendbrot" serviert werden?

Dass wir nach so einer körperlichen und emotionalen Grenzerfahrung nicht einmal eine warme, nahrhafte Mahlzeit bekommen?

Ich sehe es jeden Tag.  Auf Instagram teilen Mütter ihre Krankenhausbrote.  Mit Tränen.  Mit Wut.  Mit Sarkasmus.
Aber es ist nicht witzig.  Es ist ein Spiegel dafür, wie wir mit Müttern umgehen.  Und das muss sich ändern!

In deutschen Geburtskliniken ist es nach wie vor üblich, dass frisch entbundene Mütter zum Abendessen lediglich eine kalte Mahlzeit erhalten.

Nach stunden- oder sogar tagelangen Wehen, Blutverlust, Schmerzen, Geburt und körperlicher Höchstleistung – ist das nicht nur unzureichend, sondern auch respektlos.

 

🌿 Wir fordern eine grundlegende Verbesserung der Wochenbettverpflegung:

 

 

  • Warme, nahrhafte Mahlzeiten am Abend (z. B. Suppe, Eintopf, Pasta, gedünstetes Gemüse mit Beilage)
  • Eine kräftigende Versorgung direkt nach der Geburt – auch nachts (z. B. Brühe, Porridge, warmes Brot mit Ei oder Auflauf)
  • Rücksicht auf spezielle Bedürfnisse von stillenden, blutarmen, erschöpften oder unterversorgten Müttern

 
🌍 Andere Länder machen es besser:

 

 

🇯🇵 Japan: Mütter erhalten täglich drei ausgewogene, warme Mahlzeiten – liebevoll angerichtet, reich an Eisen, Vitaminen und Proteinen. Viele Kliniken bieten zusätzlich tägliche Massagen, Hautpflege, Ruhezeiten und warme Fußbäder an.

🇸🇪 Schweden und Dänemark: Warme Mahlzeiten gelten dort als selbstverständlich – Mütter werden rundum fürsorglich versorgt.

🇫🇷 Frankreich: Mütter bekommen täglich mehrere Gänge, abgestimmt auf Erholung, Eisenhaushalt und Stillzeit.

 
In Deutschland hingegen?
Brot. Butter. Käse.

Und das in einem Moment, in dem Frauen ihr Innerstes gegeben haben, um neues Leben zu schenken.

 
🏛️🗳️ Diese Petition richtet sich an:

  • das Bundesministerium für Gesundheit
  • die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG)
  • Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes
  • die Verwaltungen der Geburtskliniken

 
✊ Wir fordern:
Eine deutschlandweite Mindestversorgung für frisch entbundene Mütter – mit warmem, nährstoffreichem Abendessen, echter Fürsorge und gelebter Wertschätzung.

 
🖋️ Unterzeichnen Sie diese Petition, wenn auch Sie sagen:

„Zwei Scheiben Brot reichen nicht.“

avatar of the starter
Rhea RPetitionsstarter*in

30.435

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Christian Leikam und 9 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

✨ Meine persönliche Geschichte – warum ich diese Petition gestartet habe:

Im März 2024 brachte ich mein Baby zur Welt – ganze neun Wochen zu früh.  Die Tage davor waren geprägt von Angst, Schmerzen und Ungewissheit.  Ich bekam zwei Tage lang Medikamente zur Lungenreifung, weil mein Baby noch nicht bereit war – aber mein Körper hatte andere Pläne. Die Wehen kamen zu früh, zu stark, zu schnell.

Dann der Schock:  Die Herztöne meines Babys fielen plötzlich dramatisch ab.  Es ging alles ganz schnell.  Ich wurde in den OP gebracht, ein Notkaiserschnitt.  Ich verlor fast einen Liter Blut.  Mein Körper war erschöpft.  Meine Seele war in Alarmbereitschaft.  Und mein Herz… war irgendwo zwischen Angst und Hoffnung gefangen.

 

 

Ich hatte gerade ein kleines Menschenleben geboren.  Ich war voller Liebe, voller Schutzinstinkt, voller Adrenalin – und gleichzeitig völlig leer.
Und dann – als alles vorbei war, als ich endlich kurz durchatmen konnte – wurde mir das Abendessen serviert:

 

 

 

 

Zwei Scheiben Brot.
Ein bisschen Butter.
Eine Scheibe Käse und Wurst.
Eine Tasse Tee.

Mit dieser Präsentation spürte ich, wie wenig Bedeutung mein Wohl in diesem Moment hatte.

Wie kann es sein, dass Frauen nach einer Geburt – egal ob Spontangeburt oder Kaiserschnitt – mit einem "Abendbrot" serviert werden?

Dass wir nach so einer körperlichen und emotionalen Grenzerfahrung nicht einmal eine warme, nahrhafte Mahlzeit bekommen?

Ich sehe es jeden Tag.  Auf Instagram teilen Mütter ihre Krankenhausbrote.  Mit Tränen.  Mit Wut.  Mit Sarkasmus.
Aber es ist nicht witzig.  Es ist ein Spiegel dafür, wie wir mit Müttern umgehen.  Und das muss sich ändern!

In deutschen Geburtskliniken ist es nach wie vor üblich, dass frisch entbundene Mütter zum Abendessen lediglich eine kalte Mahlzeit erhalten.

Nach stunden- oder sogar tagelangen Wehen, Blutverlust, Schmerzen, Geburt und körperlicher Höchstleistung – ist das nicht nur unzureichend, sondern auch respektlos.

 

🌿 Wir fordern eine grundlegende Verbesserung der Wochenbettverpflegung:

 

 

  • Warme, nahrhafte Mahlzeiten am Abend (z. B. Suppe, Eintopf, Pasta, gedünstetes Gemüse mit Beilage)
  • Eine kräftigende Versorgung direkt nach der Geburt – auch nachts (z. B. Brühe, Porridge, warmes Brot mit Ei oder Auflauf)
  • Rücksicht auf spezielle Bedürfnisse von stillenden, blutarmen, erschöpften oder unterversorgten Müttern

 
🌍 Andere Länder machen es besser:

 

 

🇯🇵 Japan: Mütter erhalten täglich drei ausgewogene, warme Mahlzeiten – liebevoll angerichtet, reich an Eisen, Vitaminen und Proteinen. Viele Kliniken bieten zusätzlich tägliche Massagen, Hautpflege, Ruhezeiten und warme Fußbäder an.

🇸🇪 Schweden und Dänemark: Warme Mahlzeiten gelten dort als selbstverständlich – Mütter werden rundum fürsorglich versorgt.

🇫🇷 Frankreich: Mütter bekommen täglich mehrere Gänge, abgestimmt auf Erholung, Eisenhaushalt und Stillzeit.

 
In Deutschland hingegen?
Brot. Butter. Käse.

Und das in einem Moment, in dem Frauen ihr Innerstes gegeben haben, um neues Leben zu schenken.

 
🏛️🗳️ Diese Petition richtet sich an:

  • das Bundesministerium für Gesundheit
  • die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG)
  • Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes
  • die Verwaltungen der Geburtskliniken

 
✊ Wir fordern:
Eine deutschlandweite Mindestversorgung für frisch entbundene Mütter – mit warmem, nährstoffreichem Abendessen, echter Fürsorge und gelebter Wertschätzung.

 
🖋️ Unterzeichnen Sie diese Petition, wenn auch Sie sagen:

„Zwei Scheiben Brot reichen nicht.“

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Rhea RPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Prof. Dr. Josef Hecken
Prof. Dr. Josef Hecken
Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses
Dr. Doris Pfeiffer
Dr. Doris Pfeiffer
Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes
Dr. Gerald Gaß
Dr. Gerald Gaß
Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft
Die Verwaltungen der Geburtskliniken
Die Verwaltungen der Geburtskliniken

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