Lassen Sie alle Prüflinge der web-individualschule zur wohnortunabhängigen Prüfung zu!

Das Problem

Wir, die Eltern der Schüler und diesjährigen Prüflinge der web-individualschule Bochum, fordern die für die Abnahme der Abschlussprüfungen zuständige Bezirksregierung Arnsberg sowie die Bildungsministerin des Landes NRW auf, alle diesjährigen Prüflinge der Schule unabhängig vom Wohnort zu prüfen und dies auch weiterhin zu tun.

Die Entscheidung, aufgrund der Anzahl der Prüflinge die Vereinbarung zur wohnortunabhängigen Abnahme der Abschlussprüfungen kurz vor dem Ende der Prüfungsanmeldungen zu revidieren, ist diskriminierend und widerspricht der UN-Behindertenrechtskonvention, die Inklusion zu einem Menschenrecht macht.

Alle Prüflinge wurden im Vertrauen auf die Einhaltung der Vereinbarung wohnortunabhängiger Prüfungen im Regierungsbezirk Arnsberg jahrelang auf die Abschlussprüfungen in NRW vorbereitet. Da Schulrecht Landesrecht ist und die Bundesländer über verschiedene Lehrpläne sowie Bedingungen für die Abschlussprüfungen verfügen, ist es per sè nicht möglich, eine Prüfung am Wohnort zu absolvieren, so dass die Jugendlichen ihre Abschlussprüfungen nicht durchführen könnten. Damit zerstören sie den Lebensweg und die Träume dieser stark beeinträchtigen Jugendlichen, die für ihren Abschluss schwer gekämpft haben.  

Webindividualschulschüler*in werden Kinder und Jugendliche, die einen langen Leidensweg hinter sich haben, die behindert, chronisch krank oder traumatisiert sind. Sie sind aus den verschiedensten Gründen nicht mehr in der Lage, eine Regelschule zu besuchen, geschweige denn an ihren Stammschulen Prüfungen abzulegen. 

Die Webindividualschule ist in der Schullandschaft der uns einzig bekannte Ort, an dem Respekt, Geduld, Ruhe und Schutz absolute Priorität haben. Unsere Kinder haben Zeit sich zu erholen und zu wachsen. Sie gewinnen wieder Vertrauen in sich selbst und andere Menschen. Viele der Prüflinge brauchen diese mühevoll erarbeiteten Bindungen zu ihren Webschullehrern, um Prüfungen überhaupt ablegen zu können. Die Webindividualschule ist deshalb eine unverzichtbare Institution! Sie übernimmt die Aufgabe, die der Staat umsetzen müsste - nämlich auch für behinderte, kranke, traumatisierte Kinder das Recht auf Bildung zu gewährleisten.

Die Bezirksregierung Arnsberg spricht vom Wohl der Prüflinge, die Argumentation ist absolut menschenverachtend. Das Wohl unserer Kinder wird seit langem mit Füßen getreten. Die Elternschaft der Webindividualschüler*innen kann bezeugen, wie rigoros Kinder und Jugendliche aus dem Regelschulsystem gedrängt werden, sobald Kosten anfallen. Und selbst die Beschulung über die Webindividualschule ist nur mit einem enormen Kraftakt und oftmals nur durch verwaltungsgerichtliche Verfahren zu erreichen. Denn die Jugendämter, welche eigentlich als Ersatzbürge bei Nichtbeschulung im Regelschulsystem fungieren, weigern sich in sehr vielen Fällen vehement, die Kosten zu tragen.

Eine Entscheidung zum Wohle unserer Kinder darf nicht von Kalkulationen getroffen werden, eine Entscheidung zum Wohle unserer Kinder muss von Menschlichkeit und Empathie getragen werden! Sollte die Entscheidung endgültig sein, wird das nicht nur den jetzigen Prüflingen schaden, sondern vielen beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen.

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Das Problem

Wir, die Eltern der Schüler und diesjährigen Prüflinge der web-individualschule Bochum, fordern die für die Abnahme der Abschlussprüfungen zuständige Bezirksregierung Arnsberg sowie die Bildungsministerin des Landes NRW auf, alle diesjährigen Prüflinge der Schule unabhängig vom Wohnort zu prüfen und dies auch weiterhin zu tun.

Die Entscheidung, aufgrund der Anzahl der Prüflinge die Vereinbarung zur wohnortunabhängigen Abnahme der Abschlussprüfungen kurz vor dem Ende der Prüfungsanmeldungen zu revidieren, ist diskriminierend und widerspricht der UN-Behindertenrechtskonvention, die Inklusion zu einem Menschenrecht macht.

Alle Prüflinge wurden im Vertrauen auf die Einhaltung der Vereinbarung wohnortunabhängiger Prüfungen im Regierungsbezirk Arnsberg jahrelang auf die Abschlussprüfungen in NRW vorbereitet. Da Schulrecht Landesrecht ist und die Bundesländer über verschiedene Lehrpläne sowie Bedingungen für die Abschlussprüfungen verfügen, ist es per sè nicht möglich, eine Prüfung am Wohnort zu absolvieren, so dass die Jugendlichen ihre Abschlussprüfungen nicht durchführen könnten. Damit zerstören sie den Lebensweg und die Träume dieser stark beeinträchtigen Jugendlichen, die für ihren Abschluss schwer gekämpft haben.  

Webindividualschulschüler*in werden Kinder und Jugendliche, die einen langen Leidensweg hinter sich haben, die behindert, chronisch krank oder traumatisiert sind. Sie sind aus den verschiedensten Gründen nicht mehr in der Lage, eine Regelschule zu besuchen, geschweige denn an ihren Stammschulen Prüfungen abzulegen. 

Die Webindividualschule ist in der Schullandschaft der uns einzig bekannte Ort, an dem Respekt, Geduld, Ruhe und Schutz absolute Priorität haben. Unsere Kinder haben Zeit sich zu erholen und zu wachsen. Sie gewinnen wieder Vertrauen in sich selbst und andere Menschen. Viele der Prüflinge brauchen diese mühevoll erarbeiteten Bindungen zu ihren Webschullehrern, um Prüfungen überhaupt ablegen zu können. Die Webindividualschule ist deshalb eine unverzichtbare Institution! Sie übernimmt die Aufgabe, die der Staat umsetzen müsste - nämlich auch für behinderte, kranke, traumatisierte Kinder das Recht auf Bildung zu gewährleisten.

Die Bezirksregierung Arnsberg spricht vom Wohl der Prüflinge, die Argumentation ist absolut menschenverachtend. Das Wohl unserer Kinder wird seit langem mit Füßen getreten. Die Elternschaft der Webindividualschüler*innen kann bezeugen, wie rigoros Kinder und Jugendliche aus dem Regelschulsystem gedrängt werden, sobald Kosten anfallen. Und selbst die Beschulung über die Webindividualschule ist nur mit einem enormen Kraftakt und oftmals nur durch verwaltungsgerichtliche Verfahren zu erreichen. Denn die Jugendämter, welche eigentlich als Ersatzbürge bei Nichtbeschulung im Regelschulsystem fungieren, weigern sich in sehr vielen Fällen vehement, die Kosten zu tragen.

Eine Entscheidung zum Wohle unserer Kinder darf nicht von Kalkulationen getroffen werden, eine Entscheidung zum Wohle unserer Kinder muss von Menschlichkeit und Empathie getragen werden! Sollte die Entscheidung endgültig sein, wird das nicht nur den jetzigen Prüflingen schaden, sondern vielen beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen.

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Bezirksregierung Arnsberg
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