Petition update#NoFracking: Keine neuen Terminals für Klimakiller-Gas!Wintershall Dea: Stoppt sofort die neuen Ölbohrungen im Nationalpark Wattenmeer!
Lilli und Gustav und die Deutsche Umwelthilfe (DUH)
May 17, 2022

Liebe Unterstützer:innen, im Zuge der Debatte um die Versorgungssicherheit in Deutschland überschlagen sich nicht nur bei den LNG-Terminals die Entwicklungen. Anstatt die Chance zu nutzen und endlich alles auf Erneuerbare auszulegen, erleben wir eine Kehrtwende hin zu veralteten fossilen Scheinlösungen. Direkt vor unserer Haustür fördert der Öl- und Gasriese Wintershall Dea inmitten des Nationalparks Wattenmeer Öl und möchte die Bohrungen nun sogar noch ausweiten - mit dramatischen Auswirkungen auf die dortige Lebenswelt der heimischen Tiere und unser Klima. Fordert deswegen mit uns den Öl- und Gasgiganten auf, sämtliche neue Bohrungen im Nationalpark zu stoppen!

Vor Kurzem haben wir Wintershall Dea diekt vor Ort gezeigt, was wir von neuen Ölbohrungen im Wattenmeer halten: Nämlich gar nichts! Gemeinsam mit der Schutzstation Wattenmeer, dem WWF und Klimaaktivistin Louisa Schneider haben wir im Watt direkt vor der Bohrinsel Mittelplate gegen die neuen Bohrungen protestiert: Das Wattenmeer ist in seiner ökologischen Bedeutung weltweit einzigartig und deswegen sogar anerkanntes UNESCO-Weltnaturerbe. Trotzdem möchte der profitgierige Konzern auch hier seine fossilen Geschäfte zementieren und hat deswegen beantragt, seine Bohrungen auszuweiten und darüber hinaus bis 2069 zu verlängern!

Obwohl die negativen Auswirkungen der Ölbohrungen auf Umwelt und Klima extrem hoch sind, trägt die Ölförderung auf der Mittelplate nicht zur Versorgungsicherheit bei. Sie liefert lediglich ein Prozent des deutschen Ölbedarfs. Die neuen Bohrungen würden nur weitere 0,1 Prozent ergänzen. Das können wir problemlos durch Energieeinsparungen, ein Tempolimit und den Ausbau erneuerbarer Energien ersetzen. Dafür muss nicht innerhalb einer Naturschutzzone nach Öl gebohrt werden! Es gibt also überhaupt keine Rechtfertigung, die bestehende Ölförderung zu erweitern. Zudem widersprechen die beantragten weiteren Bohrungen sämtlichen Klimazielen, denn wir müssen weg vom Öl, wenn wir es ernst meinen mit dem 1,5 Grad-Limit. Für das sensible Ökosystem Wattenmeer und seine Bewohner sind die hoch unfallgefährdeten Ölbohrungen zudem eine massive Bedrohung.

Deswegen benötigen wir jetzt eure Unterstützung: die Profitgier des Unternehmens darf nicht weiter auf Kosten von Umwelt und Klima gestillt werden. Fordert deswegen gemeinsam mit uns Wintershall Deas CEO Mario Mehren auf, die Pläne für neue Ölbohrungen im Nationalpark Wattenmeer sofort zu stoppen und die bestehende Ölförderung bis 2030 zu beenden! Unterschreibt und teilt unsere Petition weiter: Wintershall Dea raus aus unserer Nordsee – für unser Klima und das Lebensumfeld von Kegelrobbe, Schweinswal und Seehund.

Vielen Dank Euch!

Lilli, Gustav und die Deutsche Umwelthilfe.

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