
Liebe Freundinnen und Freunde,
in knapp einer Woche wird in den USA gewählt. Dabei steht der jetzige Amtsinhaber ganz klar für die fossile Gasindustrie; Fracking wurde unter ihm stark ausgeweitet und Umweltstandards abgebaut. Doch auch unter seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden würde diese besonders klimaschädliche Praxis in den USA weitergehen. Fracking bleibt also auf der Tagesordnung – egal, wie die Wahl ausgeht. Unterstützt uns durch eine Spende, damit wir weiterhin gegen Fracking-Import-Terminals an Deutschlands Küste vorgehen können.
Am 22. Oktober war es wieder soweit – das finale Fernsehduell zwischen dem US-Präsidenten Trump und seinem demokratischen Herausforderer Biden fand statt. In der Debatte redeten die beiden Kandidaten u. a. ausführlich über ihre jeweilige Vision einer zukünftigen Energiepolitik. Dabei ging es auch um das Thema Fracking.
Während Trump ganz klar weiter Standards abbauen und seine Vision einer US-Amerikanischen Energiedominanz ausbauen möchte, ist der Kandidat der Demokraten zwar zurückhaltender und grundsätzlich für mehr Klimaschutz. Doch auch Joe Biden möchte Fracking weiterhin zulassen und lediglich keine neuen Projekte auf öffentlichen Ländereien genehmigen. Für uns heißt das: unser Kampf gegen die Fracking-LNG-Terminals muss nach der Wahl unverändert weitergehen – unabhängig von deren Ausgang.
Trotz der massiven Einflussnahme der Trump-Administration konnten wir Dank eurer Unterstützung dabei bis jetzt bereits einige Erfolge erzielen. Für alle Standorte ist der Zeitplan der Terminals zurückgeworfen. Nach der Veröffentlichung eines Rechtsgutachtens zum geplanten Terminal in Brunsbüttel war es den Investoren bis heute nicht möglich, den Antrag zur Genehmigung des Terminals zu stellen. Auch für Wilhelmshaven bescheinigte ein Rechtsgutachten, dass das Terminal nicht genehmigungsfähig ist – daraufhin musste vom Investor Uniper eine völlig neue Planung vorgelegt werden. Auch die Vorhabeträger in Stade konnten immer noch keine konkreten Pläne vorlegen.
Aber wir wissen auch: für den Kampf gegen die fossile Erdgasindustrie brauchen wir einen langen Atem. Die Industrie merkt, dass die Zeichen der Zeit gegen sie stehen und stemmt sich gerade mithilfe ihrer riesigen finanziellen Mittel und mit gut vernetzter Lobbyarbeit gegen den Klimaschutz, um noch so lange wie möglich Geld mit fossilem Erdgas machen zu können. Das wollen und müssen wir verhindern.
Unterstütze uns jetzt mit einer Spende, damit wir auch weiterhin gegen die Erdgas-Industrie und ihre Fracking-Terminalpläne vorgehen und den lokalen Widerstand mit unserer Arbeit unterstützen können. Unterschreibe unsere Petition und leite diesen Aufruf an Verwandte, Freund*innen, und Bekannte weiter!
Lilli, Gustav und
Constantin von der Deutschen Umwelthilfe (DUH)