

Liebe Unterstützer*Innen,
in dieser Woche war Constantin unterwegs: in Brunsbüttel, Stade und Hetlingen hat er Umweltschützer*innen und Aktivist*innen getroffen. Warum? Wir sind nur gemeinsam stark, deshalb verbünden wir uns mit den lokalen Initiativen und Verbänden.
In Hetlingen an der Elbe hat Constantin von der Deutschen Umwelthilfe mit Vertreter*innen der Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz gesprochen. Hier soll die Anschlussleitung für das LNG-Terminal in Brunsbüttel unter der Elbe durchgeführt werden. Eine riesige Baumaßnahme, die Teile des Marschlandes an der Elbe zerstört. Und das, damit Fracking-Gas aus den USA durch die Leitung gepumpt werden kann! Zusammen mit Andy Gheorghiu von Food and Water Europe, die ebenfalls gegen die LNG-Terminals und Fracking-Gas kämpfen, hat Constantin den ganzen Abend mit Bürger*innen aus dem Ort diskutiert.
In Brunsbüttel hat Constantin den geplanten Standort des LNG-Terminals angeschaut. Norbert Pralow vom „Klimabündnis gegen LNG“, den wir schon kennen, war auch dabei. Hier soll das Fracking-Gas aus den USA mit Monster-Tankern angelandet werden. Und es ist absurd: Das Terminal soll zwischen Atomanlagen, Chemiepark und Müllverbrennungsanlage gebaut werden. Das hat schon das Gutachten der Deutschen Umwelthilfe klargemacht: Hier kann aus rechtlichen Gründen niemals ein gefährliches LNG-Terminal gebaut werden! (Das Foto oben zeigt Brunsbüttel).
Und dann ging es weiter nach Stade. Das ist ein weiterer möglicher Standort für ein LNG-Terminal, auch wenn die Planungen noch nicht so weit sind wie in Brunsbüttel. Auch hier haben Constantin und Andy von Food and Water Europe mit den lokalen Umweltschützer*innen und Aktivist*innen gesprochen.
Auf der Reise ist klar geworden: Überall regt sich Widerstand, die Menschen vor Ort möchten keine neue fossile Infrastruktur! Das sind unsere Verbündete, wir werden gemeinsam Widerstand leisten, um den Bau der Terminals, der Gasleitung und den Import von Fracking-Gas zu verhindern!
Nächste Woche reisen Gustav und Lilli nach Kiel, aber davon mehr in der nächsten Neuigkeit.. Bis dahin,
Lilli und Gustav von Fridays for Future
und Constantin Zerger von der DUH