NO VISA FOR CRIMINALS


NO VISA FOR CRIMINALS
Das Problem
Sehr geehrte Damen und Herren,
Wir wenden uns als besorgte Bürgerinnen und Bürger Europas mit großer Dringlichkeit an Sie, um unsere tiefe Besorgnis über die anhaltende Lage im Iran zum Ausdruck zu bringen.
Seit Jahren ist die iranische Bevölkerung systematischer Repression, schweren und fortdauernden Menschenrechtsverletzungen sowie gezielter Gewalt gegen Frauen, ethnische Minderheiten, politische Oppositionelle und die Zivilgesellschaft insgesamt ausgesetzt. Diese Zustände sind umfassend dokumentiert und stehen in klarem Widerspruch zu den grundlegenden Werten und Verpflichtungen der Europäischen Union.
Hochrangige Vertreter des iranischen Regimes tragen hierfür politische und strukturelle Verantwortung. Dazu auch bekannte Akteure wie Mohammad Bagher Ghalibaf und Masoud Pezeshkian, die Teil eines Systems sind, das Gewalt, Unterdrückung und Straflosigkeit zählen ermöglicht und aufrechterhält.
Die konsequente Verweigerung von Visa ist ein legitimes und wirksames politisches Mittel, um Verantwortlichkeit einzufordern, ohne die iranische Bevölkerung weiter zu belasten. Entscheidend ist, dass schwere Menschenrechtsverletzungen reale politische Konsequenzen nach sich ziehen. Eine Visagewährung würde nicht nur ein falsches politisches Signal senden, sondern auch die Glaubwürdigkeit der europäischen Menschenrechts-, Rechtsstaats- und Außenpolitik nachhaltig untergraben. Wer Verantwortung für systematische Gewalt trägt, darf keinen sicheren Rückzugsraum in Europa finden.
Wir stellen klar: Unser Anliegen ist nicht die politische Isolierung einzelner Personen um ihren Selbstwillen, sondern ihre strafrechtliche Verfolgung. Verantwortliche dürfen sich ihrer Pflicht zur Rechenschaft nicht durch Ausreise, Vermögensverlagerung oder ein Leben im Exil entziehen. Sie müssen vor unabhängigen, rechtsstaatlichen Instanzen zur Verantwortung gezogen werden.
Historische Präzedenzfälle zeigen, dass eine solche juristische Aufarbeitung möglich und notwendig ist – etwa nach dem Zweiten Weltkrieg oder nach dem Ende des Apartheid-Regimes in Südafrika.
Vor diesem Hintergrund fordern wir:
1. Kein Einreisevisa für führende Mitglieder des iranischen Regimes sowie deren unmittelbares Umfeld.
2. Die Sicherung von Vermögenswerten, um Flucht und Straflosigkeit zu verhindern.
3. Die Unterstützung aktiver internationaler Ermittlungen und gerichtlicher Verfahren wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Es ist das Recht des iranischen Volkes, Gerechtigkeit einzufordern. Wir gebissen Europa – auch im Bewusstsein seiner eigenen historischen Verantwortung –, diesem Recht nicht entgegenzustehen. Straflosigkeit darf keinen sicheren Hafen finden.
Mit freundlichen Grüßen
Freehuman
Hana
Uteeiran
———-
Dear Sir or Madam,
We, as concerned citizens of Europe, address you with great urgency to express our deep concern regarding the ongoing situation in Iran.
For years, the Iranian population has been subjected to systematic repression, severe and continuous human rights violations, and targeted violence against women, ethnic minorities, political opponents, and civil society as a whole. These conditions are extensively documented and stand in clear contradiction to the fundamental values and obligations of the European Union.
Senior representatives of the Iranian regime bear political and structural responsibility for these circumstances. This includes well-known figures such as Mohammad Bagher Ghalibaf and Masoud Pezeshkian, who are part of a system that enables and sustains violence, repression, and impunity.
The consistent refusal to grant visas is a legitimate and effective political instrument to enforce accountability without further burdening the Iranian population. It is essential that serious human rights violations lead to tangible political consequences. Granting visas would not only send the wrong political signal but would also seriously undermine the credibility of Europe’s human rights, rule-of-law, and foreign policy commitments. Those responsible for systematic violence must not find a safe haven in Europe.
We wish to state clearly: our objective is not the political isolation of individuals for its own sake, but their criminal accountability. Those responsible must not be allowed to evade justice through travel, asset transfers, or a life in exile. They must be held accountable before independent, rule-of-law-based judicial bodies.
Historical precedents demonstrate that such legal accountability is both possible and necessary—whether in the aftermath of the Second World War or following the end of the apartheid regime in South Africa.
Against this background, we call for:
1. No entry visas for senior members of the Iranian regime and their immediate circles;
2. The securing and freezing of assets to prevent flight and impunity;
3. Active support for international investigations and judicial proceedings concerning crimes against humanity.
It is the right of the Iranian people to demand justice. We urge Europe—also in light of its own historical responsibility—not to obstruct this right. Impunity must not find a safe refuge.
Yours sincerely,
Freehuman
Hana
UTEIRAN

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Das Problem
Sehr geehrte Damen und Herren,
Wir wenden uns als besorgte Bürgerinnen und Bürger Europas mit großer Dringlichkeit an Sie, um unsere tiefe Besorgnis über die anhaltende Lage im Iran zum Ausdruck zu bringen.
Seit Jahren ist die iranische Bevölkerung systematischer Repression, schweren und fortdauernden Menschenrechtsverletzungen sowie gezielter Gewalt gegen Frauen, ethnische Minderheiten, politische Oppositionelle und die Zivilgesellschaft insgesamt ausgesetzt. Diese Zustände sind umfassend dokumentiert und stehen in klarem Widerspruch zu den grundlegenden Werten und Verpflichtungen der Europäischen Union.
Hochrangige Vertreter des iranischen Regimes tragen hierfür politische und strukturelle Verantwortung. Dazu auch bekannte Akteure wie Mohammad Bagher Ghalibaf und Masoud Pezeshkian, die Teil eines Systems sind, das Gewalt, Unterdrückung und Straflosigkeit zählen ermöglicht und aufrechterhält.
Die konsequente Verweigerung von Visa ist ein legitimes und wirksames politisches Mittel, um Verantwortlichkeit einzufordern, ohne die iranische Bevölkerung weiter zu belasten. Entscheidend ist, dass schwere Menschenrechtsverletzungen reale politische Konsequenzen nach sich ziehen. Eine Visagewährung würde nicht nur ein falsches politisches Signal senden, sondern auch die Glaubwürdigkeit der europäischen Menschenrechts-, Rechtsstaats- und Außenpolitik nachhaltig untergraben. Wer Verantwortung für systematische Gewalt trägt, darf keinen sicheren Rückzugsraum in Europa finden.
Wir stellen klar: Unser Anliegen ist nicht die politische Isolierung einzelner Personen um ihren Selbstwillen, sondern ihre strafrechtliche Verfolgung. Verantwortliche dürfen sich ihrer Pflicht zur Rechenschaft nicht durch Ausreise, Vermögensverlagerung oder ein Leben im Exil entziehen. Sie müssen vor unabhängigen, rechtsstaatlichen Instanzen zur Verantwortung gezogen werden.
Historische Präzedenzfälle zeigen, dass eine solche juristische Aufarbeitung möglich und notwendig ist – etwa nach dem Zweiten Weltkrieg oder nach dem Ende des Apartheid-Regimes in Südafrika.
Vor diesem Hintergrund fordern wir:
1. Kein Einreisevisa für führende Mitglieder des iranischen Regimes sowie deren unmittelbares Umfeld.
2. Die Sicherung von Vermögenswerten, um Flucht und Straflosigkeit zu verhindern.
3. Die Unterstützung aktiver internationaler Ermittlungen und gerichtlicher Verfahren wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Es ist das Recht des iranischen Volkes, Gerechtigkeit einzufordern. Wir gebissen Europa – auch im Bewusstsein seiner eigenen historischen Verantwortung –, diesem Recht nicht entgegenzustehen. Straflosigkeit darf keinen sicheren Hafen finden.
Mit freundlichen Grüßen
Freehuman
Hana
Uteeiran
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Dear Sir or Madam,
We, as concerned citizens of Europe, address you with great urgency to express our deep concern regarding the ongoing situation in Iran.
For years, the Iranian population has been subjected to systematic repression, severe and continuous human rights violations, and targeted violence against women, ethnic minorities, political opponents, and civil society as a whole. These conditions are extensively documented and stand in clear contradiction to the fundamental values and obligations of the European Union.
Senior representatives of the Iranian regime bear political and structural responsibility for these circumstances. This includes well-known figures such as Mohammad Bagher Ghalibaf and Masoud Pezeshkian, who are part of a system that enables and sustains violence, repression, and impunity.
The consistent refusal to grant visas is a legitimate and effective political instrument to enforce accountability without further burdening the Iranian population. It is essential that serious human rights violations lead to tangible political consequences. Granting visas would not only send the wrong political signal but would also seriously undermine the credibility of Europe’s human rights, rule-of-law, and foreign policy commitments. Those responsible for systematic violence must not find a safe haven in Europe.
We wish to state clearly: our objective is not the political isolation of individuals for its own sake, but their criminal accountability. Those responsible must not be allowed to evade justice through travel, asset transfers, or a life in exile. They must be held accountable before independent, rule-of-law-based judicial bodies.
Historical precedents demonstrate that such legal accountability is both possible and necessary—whether in the aftermath of the Second World War or following the end of the apartheid regime in South Africa.
Against this background, we call for:
1. No entry visas for senior members of the Iranian regime and their immediate circles;
2. The securing and freezing of assets to prevent flight and impunity;
3. Active support for international investigations and judicial proceedings concerning crimes against humanity.
It is the right of the Iranian people to demand justice. We urge Europe—also in light of its own historical responsibility—not to obstruct this right. Impunity must not find a safe refuge.
Yours sincerely,
Freehuman
Hana
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Petition am 9. Januar 2026 erstellt