Petition updateMit dem Menschen! - Für den Wolf!Danke für Eure Teilnahme! Kommentar zu der email von Herrn Dr. Frank Krüger vom UM!

Jan OlssonGermany
Nov 10, 2016
Aktuell 09.11.16
Vielen herzlichen Dank für Eure Teilnahme an unserer Email-Aktion
und Euer Engagement für die Goldenstedter Wölfin!
Sehr, sehr viele Wolfsfreunde haben daran teilgenommen!
Danke dafür!
Die Email-Aktion ist ein klares Statement für die Goldenstedter Wölfin und die Wölfe in Niedersachsen und Deutschland!
Herzliche Grüße
Euer Jan Olsson
News 09.11.16
Thank you very much for your participation in our email campaign and your commitment to the Goldenstedter Wölfin!
Very, very many wolf friends have participated in it!
Thanks for that!
The email action is a clear statement for the Goldenstedter Wölfin and the wolves in Lower Saxony and Germany!
Heartly greetings
Jan Olsson
Kommentar der Petition Mit dem Menschen! - Für den Wolf!
Zu dem Antwortschreiben von Herrn Dr. Frank Krüger, Umweltministerium Niedersachsen vom 09.11.16, an die Teilnehmer der Email-Aktion,
Kommentarpunkte:
1. Es ist keine Antwort von Herrn Wenzel persönlich. Er ist aber derjenige, der potentielle Tötungsbefehle erteilt. Kein anderer!
2.”Ohne erkennbaren Grund”...
Das ist ein schlechter Scherz...Es gab mehrere Medienmitteilungen über die Besenderungsaktion. Ich habe Herrn Wenzel am Montag, den 31.10.16 eine weitere email zugesendet und bis heute von ihm persönlich keine Verneinung der Besenderung der Wölfin erhalten.
3. Eine Überwindung von angeblich wolfsabweisenden Herdenschutz ist eine Farce. Die Angaben stimmen definitiv nicht. Dafür habe ich sogar Fotobeweise. Die “Verstärkungen” der Herdenschutzmaßnahmen sind zur Zeit immer noch unzureichend oder gar nicht vorhanden. Hinzu kommt das Verhalten und die Biologie der Beutetiere des Wolfes. Rehe, ihre bevorzugte Beute, hatten bis zum Herbst Kitze, die leicht zu jagen waren. Das erklärt auch die von Juli bis Oktober nur wenigen Risse. Laut Wildtiermanagementliste ist es noch nicht nachgewiesen, das es überhaupt der Wolf war.
4. Letztes Jahr wollte das UM eine Besenderung, dann im Frühjahr diesen Jahres nicht mehr... Dieses Verhalten des UM “kennen” wir schon durch den Umgang mit MT6 und seiner Schwester. Erst wird etwas öffentlich dargestellt, dann eine Gegendarstellung veröffentlicht und abschließend wird es doch gemacht (die sogenannte Vergrämung von MT6). Und zwar sehr schnell (Erschießung von MT6) Etwa vier Wochen später wird seine Schwester tot „aufgefunden“.
5. Bei der persönlichen Übergabe unserer Petition in Hannover, im März 2016 an Herrn Wenzel, bestätigte mir Herr Wenzel persönlich, das ein Rüde bei der Wölfin ist. Weitere Hinweise auf ein Rudel habe ich selber ermittelt. Selbst Wolfsgegner hier in Vechta, sprechen von einem Rudel.
6. “Ein solches, wissenschaftliches, Untersuchungsvorhaben mit Besenderung mehrer Wölfe ist auch in Niedersachsen geplant”
Genau das ist der Punkt! Es fehlt die Transparenz für die „Aktionen“ des UM. Das Umweltministerium führt ein Besenderungsprojekt durch. Ohne Veröffentlichung, fast schon “heimlich”, ohne diese Aktion genauer zu beschreiben oder sogar auf mehrfache schriftliche Anfragen monatelang nicht zu reagieren... Genau wie im Frühjahr...seit der „Aktion“ mit MT6 („Kurti“) ...Die Folgen sind bekannt!
7.”In Niedersachsen ist keine Besenderung zur permanenten Überwachung geplant”
Das heißt im Klartext, keine universitäre Begleitung der Besenderungsaktionen (mögliche Schaffung von “Judaswölfen”). Keine Langzeitstudie. Von Wissenschaft kann keine Rede sein. Eine wissenschaftliche Studie besteht aus:
Einem kompetenten Fachbereich einer Universität (z.B. Wildbiologie). Mindestens einem zuständigen Professor oder sogar Zusammenarbeit mehrerer Universitäten. Diplomanden, Doktoranden mit spezifischen Themen und Abschlußarbeiten. Zwischen- und Abschlußbericht. Einer Langzeitstudie (mindestens 3 Jahre). Hauptuntersuchungsgebiet mit mindestens einem Vergleichsgebiet (nicht Einzelwölfen) zur Überprüfung der gemachen Thesen, usw.
D.h. sie führen genauso eine Aktion durch, ähnlich wie mit MT6 (“Kurti”) und seiner Schwester (und ihren toten unbesenderten Welpen). Die einzigen beiden besenderten Wölfe sind tot...
8. “Die Fähe FT 10 ist an einer Sepsis, verursacht durch Bissverletzungen am Bauch, gestorben”
Ist das wirklich so? Wir gehen von einer Vergiftung aus...Die Welpen wurden nie “gefunden”! Aus eigener Erfahrung weiß ich sehr genau wie der Kenntnisstand von Förstern ist. Der zuständige Revierförster, der für den Truppenübungsplatz Munster zuständig ist, wußte genau, wo die Wurfhöhlen der Wölfe in seinem “Revier” sind. Er weiß es auch von Dachs, Fuchs, sogar wo die Marder ihren Einstand haben. Und die Welpen haben sie nicht „gefunden“ geschweigedenn nach ihnen gesucht?
Fazit:
Die Wölfin hat hier so viele Feinde, das ich gar nicht genug “Finger” habe, um diese aufzuzählen...
Die Nutztierhalter beschweren sich schon lange. Beantragen, obwohl sie seit zwei Jahren im Wolfsgebiet sind, nicht einmal Präventiv- oder Förderleistungen. Geben ihren Unmut aber ständig in den Medien zu “Besten”. Ganz vorne ist der sogenannte Schafzüchter Herr Tino Barth. Es wird immer behauptet er wäre “Vollzeitschäfer”. Das stimmt so auch nicht. Er behauptet ständig, mit der Unterstützung der hiesigen Zeitungen, seine Zäune wären 1,40 m hoch. Das ist durch Film und Fotohinweise widerlegt. In einem Filmbericht des ZDF steht er sogar neben einem 0,90 m Zaun, ohne Strom und fachmännischer Aufstellung und behauptet, seine Zäune wären 1,40 m hoch usw...und er hat bereits in der vergangenen Zeit etliche tausend Euro Fördermittel erhalten...
Kurz gesagt, hier werden Meldungen und Wahrheiten mit Absicht verbogen, verändert und völlig anders dargelegt, nur um dem Wolf zu schaden.
Wenn ich Euch alles aufzählen würde, was in Niedersachsen und Vechta in Sachen Wolf schiefläuft, hättet Ihr einen Roman vor Euch liegen.
Deshalb ist auf die Äußerungen, auch in dieser email des UM, mit absoluter Vorsicht und hoher Kritikfähigkeit zu reagieren...
Viele Grüße
Jan Olsson
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