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Petitioning Präsident der Region Apulien (Italien) Nichi Vendola
This petition will be delivered to:
Präsident der Region Apulien (Italien)
Nichi Vendola

BASTA VACANZE IN PUGLIA - se non ci sara un intervento concreto sui canili!

Mit dieser Petition erklären wir uns mit den italienischen Tierschützern solidarisch und unterstützenderen Aktion, mittels derer sie zu einem Boykott Apuliens als Urlaubsziel aufrufen, solange sich hinsichtlich der furchtbaren Zustände auf den Straßen und in den Canili Apuliens nichts Konkretes ändert.
Mit der Unterzeichnung der Petition wird eine Email direkt an den Apulischen Regionalpräsidenten Nichi Vendola verschickt. Den übersetzten Brief finden Sie weiter unten im Text!


Die Aktion unserer italienischen Freunde im Internet:

BASTA VACANZE IN PUGLIA se non ci sara un intervento concreto sui canili (Schluss mit Ferien in Apulien, solange keine konkreten Änderungen betreffend der Canili herbeigeführt werden)

Facebookgruppe:
http://www.facebook.com/groups/104001416438173/

Questo NON è un gruppo anti-Vendola.

Questo gruppo nasce da un evento triste: la morte di Gianna.

Gianna era una cagnolina di 14 anni rinchiusa da sempre in un canile della Puglia dove prima del 2000 ai cani sono state recise le corde vocali perché non abbaiassero.
Qualche giorno prima che morisse è stata tolta da là da una meravigliosa volontaria dopo che la stessa ha ricevuto una telefonata che diceva che una cagnolina stava morendo. Purtroppo questa meravigliosa persona è arrivata tardi perché Gianna è morta pochissimi giorni dopo. Almeno non è morta sola, è morta tra le braccia calde della ragazza ed è morta avendo conosciuto anche solo qualche giorno prima cosa voleva dire calpestare l'erba e vedere il sole.

Persone diverse, di diverse città d'Italia, sono rimaste colpite dall'ennesimo caso disperato che arrivava dalla Puglia. E così abbiamo deciso, tutte insieme, di fare qualcosa.

Unisciti a noi, boicotta e scrivi la mail a chi di dovere. Più siamo e più forte sarà la nostra voce e il nostro peso.

 

Deutsche Übersetzung:


Dies ist KEINE Anti-Vendola Gruppe oder Kampagne.
Diese Gruppe entstand durch ein trauriges Ereignis: durch den Tod von Gianna.
Gianna war eine Hündin, die 14 Jahre lang in einem Canile Apuliens verbrachte, in welchem man im Jahr 2000 allen Hunden die Stimmbänder durchtrennte.
Kurz vor ihrem Tod wurde sie von einer Tierschützerin befreit, weil man ihr mitgeteilt hatte, dass Gianna wohl im Sterben lag. Leider kam diese wunderbare Tierschützerin zu spät und Gianna starb wenige Tage nach ihrer Befreiung. Wenigstens ist sie nicht alleine gestorben, sondern in den Armen dieser wunderbaren Tierschützerin. Und so durfte sie wenigstens ein paar Tage lang erfahren, was es bedeutet, Sonnenlicht zu sehen und Gras zu schnuppern.
Viele verschiedene Menschen aus vielen verschiedenen Städten Italiens waren geschockt von diesem schrecklichen Geschehen, das sich wie unendlich viele andere erneut in Apulien abgespielt hat. Und so haben wir beschlossen, dass wir alle gemeinsam etwas tun müssen.


Vereint Euch mit uns, schreibt die Protestmail an die Verantwortlichen. Je mehr wir werden, desto mehr Gewicht wird unsere Stimme haben!

Die Situation der Straßen- und Canilihunde in Süditalien muss sich ändern!

 

Übersetzung des Petitionsbriefes an Nichi Vendola

Sehr geehrter Herr Präsident Nichi Vendola,

erlauben Sie uns, Ihnen kurz von Gianna zu erzählen.
Wer ist Gianna?
Oder – besser gesagt – wer war sie?

Gianna war eine kleine, 14-jährige Hündin, die lebenslang in einem Canile Apuliens eingesperrt war, wo vor dem Jahr 2000 den Hunden die Stimmbänder durchschnitten wurden, damit ihr Gebell nicht stören konnte. Verstummte Hunde, vergessene Hunde, einsame Hunde. Aber wertvolle Hunde für die Canile-Betreiber, denn sie verdienen gut an ihnen.

Eine Tierschützerin bekam eines Tages einen Telefonanruf, der ihr von einer sterbenden Hündin im Canile erzählte. Sie fuhr sofort hin und holte Gianna raus. Leider kam diese wunderbare Person zu spät, denn Gianna starb wenige Tage darauf. Einziger Trost: Sie ist nicht allein gestorben, sondern in den schützenden Armen der Freiwilligen, und sie hat vor ihrem Tod noch ein paar Tage lang erfahren dürfen, was es bedeutet, Sonnenlicht zu sehen und Gras zu riechen.

Warum erzählen wir Ihnen das?

Weil wir Ihre wunderschöne Region kennen, obwohl wir aus ganz anderen Teilen Italiens stammen ... aus Rom, Alessandria, Bologna, Trento, Ravenna, Mailand, Genua und vielen anderen Städten.

Weil wir Ihre Wahlkampagne in den vergangenen Tagen im Fernsehen verfolgt haben und gehört haben, wie Sie die Verbesserungen und positiven Ergebnisse Ihrer politischen Arbeit als Präsident der Region Apulien hervorgehoben haben.

Weil wir glauben, dass der Name Ihrer Partei «Linke Ökologie Freiheit» programmatisch sei und Ökologie und Freiheit ohne falsche Rhetorik in die Tat umgesetzt werden sollte.

Wir kennen die Schönheiten Apuliens, doch wir kennen leider auch den Missstand der ausgesetzten, streunenden Hunde, die Misshandlung von Tieren, die überfüllten Tierasyle, wo die Hunde unter unwürdigen Bedingungen gehalten werden. Und wir müssen festhalten, dass Ihre Region zu den schlimmsten gehört: Apulien zählt die meisten Straßenhunde, es werden am wenigsten Sterilisationen durchgeführt und die Anzahl unwürdiger Canili ist am höchsten.

Es müsste eigentlich selbstverständlich sein, dass diesen Tieren, denen an sich schon Leid zugefügt wurde, indem sie ausgesetzt, verletzt oder misshandelt wurden, zumindest geholfen würde von Menschen, die ihnen mit Respekt begegnen und nicht auch noch Profit erzielen durch die großen Verdienste, die ihre Gefangenschaft im Tierasyl abwirft.

Wir wissen, dass Sie bereits von vielen Menschen auf das Problem Straßenhunde und Tierasyle in Apulien aufmerksam gemacht wurden, doch leider hat sich bis heute nichts geändert.

Wir schreiben Ihnen heute, Herr Präsident, weil wir Ihre Arbeit schätzen, und wir bitten Sie, unsere E-Mail ernst zu nehmen, in der Hoffnung auf einen konstruktiven Dialog, der nach konkreten Lösungen für unsere vierbeinigen Freunde sucht.
In Apulien sind wunderbare Tierschützer und Freiwillige tätig, die jeden Tag unter immensen Anstrengungen Zeit und Geld aufwenden, Frustrationen aushalten, um den Tieren zu helfen. Ihnen ist es unerträglich, das immense Leiden mit ansehen und erkennen zu müssen, dass ihre Arbeit, ihre Hilfe kein Ende findet, weil auf jeden geretteten, vermittelten Hund hundert andere kommen, die sie nicht retten, pflegen, vermitteln können.
Wir wünschen uns, dass es keine Gianna mehr geben möge, doch ohne Ihre Hilfe, ohne die Unterstützung politischer Maßnahmen, kann keine Lösung gefunden werden.

Wir wünschen uns, dass Apulien eine Vorreiterrolle einnehmen möge und sich als erste Region Italiens ernsthaft für die Rechte der Tiere einsetzt. Es braucht verstärkte Kontrollen, denn wer sich Tiermisshandlungen zuschulden lassen kommt, soll keine mehr halten dürfen. Es sollen keine lagerähnlichen Tierasyle von profitgierigen Privaten geführt werden dürfen, die den eigenen Gewinnvorteil über das Wohlergehen der Tiere und der Gemeinschaft stellen.
In diesem Sinn und zu diesem Zweck stehen wir Ihnen vollumfänglich zur Verfügung, helfen Ihnen gern bei der Suche nach einer Lösung für das Problem der Straßenhunde in Apulien, in Anerkennung und Respekt des Gesetzes 281 vom 14. August 1991 (Rahmengesetz in Sachen Haustiere und Unterbindung des Streunens von Tieren) und der Würde dieser unschuldigen Tiere.

Sie, Herr Präsident, betonen im Wahlkampf immer wieder, dass Sie sich für die Schwachen einsetzen. Gianna gehörte zu den Schwächsten, zu den Entrechteten unserer Gesellschaft, Lebewesen, deren Würde mit Füßen getreten werden – bitte vergessen Sie ihre Geschichte nicht.

In Erwartung Ihrer Antwort verbleiben wir

mit freundlichen Grüßen

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Bitte leiten Sie den Petitionsbrief auch an die italienische Presse weiter.
Im folgenden finden Sie die Emailadressen der italienischen Pressestellen:

 

fralaugh@email.it, gab.quest.ta@pecps.poliziadistato.it, info@robertosaviano.it, margdam@margheritadamico.it, giuseppe.detomaso@gazzettamezzogiorno.it, redazioneweb@quotidianodipuglia.it,presidenza@corgiorno.it, direttore@corriere.it, redazione.internet@gazzettamezzogiorno.it, redazione@quotidianodibari.it, redazione@salentonews.it, larepubblica@repubblica.it,rubrica.lettere@repubblica.it, lettere@lastampa.it, info@animalieanimali.it, redazione@quipuglia.it, redazionedibari@puglialive.net, inforedazioni@puglialive.net, direttore@corrieresalentino.it,direzione@unita.it, unitaonline@unita.it, ladenuncia@ilmessaggero.it, redazioneweb@ilmessaggero.it, redazione@sxmail.it, g.smorto@repubblica.it, v.zucconi@gmail.com,daniela.pastore@gazzettamezzogiorno.it, elena.roversi@ilsole24ore.com, carlo.bollino@gazzettamezzogiorno.it, angelo.sabia@gazzettamezzogiorno.it, emanuela.tommasi@gazzettamezzogiorno.it,luigi.taurino@gazzettamezzogiorno.it, marco.secli@gazzettamezzogiorno.it, gianfranco.lattante@gazzettamezzogiorno.it, gloria.indennitate@gazzettamezzogiorno.it,rosaria.galasso@gazzettamezzogiorno.it, pietro.bacca@gazzettamezzogiorno.it, antonio.tondo@gazzettamezzogiorno.it, cosimo.marulli@gazzettamezzogiorno.it,giovanni.delledonne@gazzettamezzogiorno.it, massimo.barbano@gazzettamezzogiorno.it, salvatore.bellone@gazzettamezzogiorno.it, s.ranucci@rai.it, marco.furfaro@sxmail.it, info@soleluna.com,carofiglio_g@posta.senato.it, segreteria@michelavittoriabrambilla.it, radiotre@rai.it, grr@rai.it, report@rai.it, redazione@bauboys.tv, gabibbo@mediaset.it, tg3net@rai.it, forum@mediaset.it,studioaperto@mediaset.it, cominciamobene@rai.it, edoardo@edoardostoppa.com, enzoiacchetti@giorgiogaber.it, info@linobanfi.it

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Vielen Dank
Ihr Tierschutzprojekt Italien e.V.

 

www.tierschutzprojekt-italien.de

 


Letter to
Präsident der Region Apulien (Italien) Nichi Vendola
BASTA VACANZE IN PUGLIA - se non ci sara un intervento concreto sui canili!

Egregio Presidente Vendola,
ci permetta qualche minuto raccontarLe di Gianna.
Chi è Gianna?
O - sarebbe meglio dire - chi era?

Cagnolina di 14 anni rinchiusa da sempre in un canile della Puglia dove prima del 2000 ai cani sono state recise le corde vocali perché non abbaiassero. Cani muti, cani dimenticati da tutti, cani soli. Ma cani preziosi per i gestori dei canili perché fanno guadagnare.

Qualche giorno prima che morisse è stata tolta da là da una meravigliosa volontaria dopo che la stessa ha ricevuto una telefonata che diceva che una cagnolina stava morendo. Purtroppo questa meravigliosa persona è arrivata tardi perché Gianna è morta pochissimi giorni dopo. Almeno non è morta sola, è morta tra le braccia calde della ragazza ed è morta avendo conosciuto anche solo qualche giorno prima cosa voleva dire calpestare l'erba e vedere il sole.
Perché Le scriviamo questo?

Perché conosciamo bene la sua meravigliosa regione pur provenendo da ogni parte d'Italia ... da Roma, Alessandria, Bologna, Trento, Ravenna, Milano, Genova e tante altre città.

Perché in questi giorni passati di campagna elettorale l’abbiamo seguita ed ascoltata sulle reti televisive elencare i miglioramenti e i grandi numeri positivi del suo operato in qualità di governatore.

Perché crediamo che la scelta del nome stesso del partito – Sinistra Ecologia Libertà – debba necessariamente comportare di mettere in pratica quella ecologia e quella libertà senza falsa retorica.

Della Puglia conosciamo le meraviglie, ma stiamo conoscendo purtroppo anche la piaga dell'abbandono dei cani, della violenza sugli animali, dei canili lager. E scopriamo che nella sua regione purtroppo questa situazione é tra le più dolorose: è una delle regioni italiane in cui l'abbandono, la mancata sterilizzazione e i canili lager sono nel più alto numero.
Eppure sarebbe ovvio che questi animali, già sfortunati perchè abbandonati o feriti o maltrattati, fossero aiutati da chi ama gli animali non da chi specula su di loro. Su chi cerca di guadagnare dalla loro prigionia nei canili.

Sappiamo che già in molti le hanno scritto in merito al fenomeno del randagismo e dei canili lager ma purtroppo nulla è cambiato.

Noi le scriviamo, Presidente, perché la stimiamo e le chiediamo di prendere in considerazione questa nostra mail con la speranza di poter continuare il discorso con lei e poter fare qualcosa di concreto per i nostri amici.
Ci sono meravigliosi volontari in Puglia che ogni giorno spendono tempo, fatica, soldi, dolore per aiutarli, che non ce la fanno ad andare avanti nel vedere questa sofferenza, nel vedere che il loro lavoro, il loro aiuto non ha mai fine perché per ogni cane salvato, adottato, curato, ce ne sono altri 100 che non riescono a salvare, adottare, curare.
Noi vorremmo che di Gianne non ce ne fossero più, ma senza l'aiuto di chi governa non sarà mai possibile.

Chiediamo che la Regione Puglia dia l'esempio a tutte le altre regioni italiane e si faccia per prima promotrice di un cambiamento. Perché ci siano maggiori controlli, perché chi sbaglia non abbia una seconda occasione, perché non esistano più canili lager gestiti da privati malevoli che mettono il proprio guadagno e tornaconto privato sopra al bene degli animali e della comunità.
A tal fine ci rendiamo fin d’ora disponibili a supportarla nella ricerca di una soluzione al problema del randagismo in Puglia che sia rispettoso dei principi sanciti dalla 281 del 14 agosto 1991 "Legge quadro in materia di animali di affezione e prevenzione del randagismo" e della dignità di questi animali innocenti.

Lei Presidente, in campagna elettorale, ha sempre dichiarato di voler difendere e rappresentare i più deboli; la storia di Gianna non la dimentichi per favore.
La salutiamo e in attesa di un suo riscontro Le auguriamo buon lavoro.