Neue Mitte Hellerhof anpassen: Verdichtung reduzieren, grüne Quartiersmitte schaffen!

Das Problem

Mit der Petition wird gefordert, die Planung des Quartierszentrums „Neue Mitte Hellerhof“ anzupassen. Die geplante Blockstruktur mit einer Verdichtung wie in Innenstadtlagen passt nicht zum Charakter des Stadtteils. Stattdessen brauchen wir eine klimaangepasste, grüne Mitte als Begegnungsort für die Hellerhofer*innen: familienfreundliche Räume, sichere Wege, weniger Autoverkehr, ein Sportzentrum zur Entlastung der Grundschule und für den Hellerhofer Sportverein sowie barrierefreies Wohnen.

Begründung: 

Die geplante Bebauung der Mitte Hellerhofs umfasst um die 150 Wohneinheiten in vier- bis fünfstöckigen Bauten, davon sind etwa 60% geförderter Wohnraum, einschließlich einer Seniorenanlage und eines Anteils klassischer Sozialwohnungen. Diese Verdichtung verändert den Stadtteil erheblich und belastet die vorhandene Infrastruktur: Die Grundschule stößt bereits an Kapazitätsgrenzen; auch Kita-Plätze, Straßen und Parkraum sind stark beansprucht.

Die Lage am S-Bahnhof Hellerhof verlangt eine besonders hochwertige Ausgestaltung des öffentlichen Raums: gute Aufenthaltsqualität, sichere Wege, aktive Erdgeschosse, Beleuchtung und klare Sichtbeziehungen. Solche Elemente fördern soziale Teilhabe und sind für ein lebendiges, gut nutzbares Quartierszentrum entscheidend. Blockbebauung, Tiefgaragen oder Parkhäuser dagegen schaffen erfahrungsgemäß Angsträume, verschlechtern Sichtbeziehungen und erhöhen das Verkehrsaufkommen. 

Ein weiteres zentrales Thema ist die fehlende sportliche Infrastruktur: Der Hellerhofer Sportverein verfügt bislang über keine eigenen Indoor-Sportflächen und muss regelmäßig in andere Stadtteile ausweichen. Gleichzeitig wird für die Grundschule eine Turnhalle geplant. Ein gemeinsames Sport- und Begegnungszentrum würde daher gleich doppelt wirken: Es entlastet die Schule und stärkt den Verein. Da in Hellerhof kaum noch geeignete Flächen vorhanden sind, bietet sich hier vielleicht die letzte echte Chance, dem Verein die lang ersehnten Indoor-Möglichkeiten zu schaffen.

Organisches Wachstum statt Überlastung: Hellerhof schrumpft nicht – ältere Bewohner ziehen aus, junge Familien ziehen nach. Häuser sind sehr gefragt; der Stadtteil wächst auf natürliche Weise. Der zusätzliche Bedarf liegt daher weniger in großen Wohnblöcken als in sozialer Infrastruktur: Kinder und Jugendliche benötigen Sport-, Spiel- und Freizeitmöglichkeiten, um hier langfristige Perspektiven zu haben.

Wir fordern daher eine Stadtteilentwicklung, die die Lebensqualität bewahrt und generationengerecht ausbaut – ohne diese durch Hochhäuser und Blockbauten zu gefährden:

Seniorengerechtes Wohnen in ruhiger Lage: Wohnen im vertrauten Umfeld, mit Abstand zu massiven Hochpunkten, mit Lärmschutz und viel Grün – ein Ort zum Bleiben, der Sicherheit und Ruhe bietet.

Treffpunkte, Cafés und Geschäfte mit Aufenthaltsqualität: Offene, einladende Plätze und Erdgeschosse statt anonymer Kanten. So entstehen Orte, die Begegnung ermöglichen und Nachbarschaft stärken.

Sport- und Begegnungszentrum: Entlastet die Grundschule, bietet dem Hellerhofer Sportverein verlässliche Indoor-Kapazitäten und schafft Raum für Bewegung, Gesundheit und Zusammenkommen.

Echte Bürgerbeteiligung: Wir fordern, dass ein Entwurf entsteht, der die Bedürfnisse der Hellerhofer*innen wirklich aufgreift. Beim Kolloquium sprachen sich viele klar gegen die dichte Bebauung aus – gewählt wurde dennoch der Entwurf mit der höchsten Verdichtung. Bürgerbeteiligung darf nicht nur Formalität sein, sondern muss spürbar in die Planung einfließen.


Die aktuelle Planung mag kurzfristig Wohnraumbedarf adressieren, ignoriert jedoch die langfristige Lebensqualität des Stadtteils. Wir plädieren daher für maßvolle Bebauung, die Verdichtung reduziert, organisches Wachstum unterstützt und die Bedürfnisse von Senioren, Familien und Vereinen gleichermaßen berücksichtigt.

Wir appellieren an die Verantwortlichen, diese Chance für eine nachhaltige, generationsübergreifende Quartiersentwicklung zu nutzen – statt ein Bauprogramm zu verfolgen, das Risiken und Belastungen verstärkt. So entsteht eine Mitte, die Hellerhof stärkt, die demografische Verjüngung begleitet und die Klimaziele ernst nimmt. Mit einer hochwertigen Gestaltung des Freiraums des Quartierszentrums lässt sich ein echter Mehrwert für alle Generationen schaffen. 

 

ℹ️ Hier die offizielle Mitteilung der Stadt Düsseldorf mit Visualisierungen des geplanten Quartierszentrums:
👉 zu den Plänen

👉Konzept mit Stockwerken

Hinweis: Laut Stadt ist nur das Gebäude unten rechts in den Plänen für ein Seniorenwohnen vorgesehen – alle übrigen Blöcke sind für eine sehr dichte Wohnbebauung geplant.

 

Auch in den Medien wurde inzwischen Kritik an der geplanten Bebauung geäußert (Artikel RP). Insbesondere die fehlende Berücksichtigung der neuen demographischen Daten sowie die geplante graue Bebauung zeigen, dass die Sorgen der Anwohner berechtigt sind. Gemeinsam möchten wir ein Hellerhof, das grün und lebenswert bleibt!

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Das Problem

Mit der Petition wird gefordert, die Planung des Quartierszentrums „Neue Mitte Hellerhof“ anzupassen. Die geplante Blockstruktur mit einer Verdichtung wie in Innenstadtlagen passt nicht zum Charakter des Stadtteils. Stattdessen brauchen wir eine klimaangepasste, grüne Mitte als Begegnungsort für die Hellerhofer*innen: familienfreundliche Räume, sichere Wege, weniger Autoverkehr, ein Sportzentrum zur Entlastung der Grundschule und für den Hellerhofer Sportverein sowie barrierefreies Wohnen.

Begründung: 

Die geplante Bebauung der Mitte Hellerhofs umfasst um die 150 Wohneinheiten in vier- bis fünfstöckigen Bauten, davon sind etwa 60% geförderter Wohnraum, einschließlich einer Seniorenanlage und eines Anteils klassischer Sozialwohnungen. Diese Verdichtung verändert den Stadtteil erheblich und belastet die vorhandene Infrastruktur: Die Grundschule stößt bereits an Kapazitätsgrenzen; auch Kita-Plätze, Straßen und Parkraum sind stark beansprucht.

Die Lage am S-Bahnhof Hellerhof verlangt eine besonders hochwertige Ausgestaltung des öffentlichen Raums: gute Aufenthaltsqualität, sichere Wege, aktive Erdgeschosse, Beleuchtung und klare Sichtbeziehungen. Solche Elemente fördern soziale Teilhabe und sind für ein lebendiges, gut nutzbares Quartierszentrum entscheidend. Blockbebauung, Tiefgaragen oder Parkhäuser dagegen schaffen erfahrungsgemäß Angsträume, verschlechtern Sichtbeziehungen und erhöhen das Verkehrsaufkommen. 

Ein weiteres zentrales Thema ist die fehlende sportliche Infrastruktur: Der Hellerhofer Sportverein verfügt bislang über keine eigenen Indoor-Sportflächen und muss regelmäßig in andere Stadtteile ausweichen. Gleichzeitig wird für die Grundschule eine Turnhalle geplant. Ein gemeinsames Sport- und Begegnungszentrum würde daher gleich doppelt wirken: Es entlastet die Schule und stärkt den Verein. Da in Hellerhof kaum noch geeignete Flächen vorhanden sind, bietet sich hier vielleicht die letzte echte Chance, dem Verein die lang ersehnten Indoor-Möglichkeiten zu schaffen.

Organisches Wachstum statt Überlastung: Hellerhof schrumpft nicht – ältere Bewohner ziehen aus, junge Familien ziehen nach. Häuser sind sehr gefragt; der Stadtteil wächst auf natürliche Weise. Der zusätzliche Bedarf liegt daher weniger in großen Wohnblöcken als in sozialer Infrastruktur: Kinder und Jugendliche benötigen Sport-, Spiel- und Freizeitmöglichkeiten, um hier langfristige Perspektiven zu haben.

Wir fordern daher eine Stadtteilentwicklung, die die Lebensqualität bewahrt und generationengerecht ausbaut – ohne diese durch Hochhäuser und Blockbauten zu gefährden:

Seniorengerechtes Wohnen in ruhiger Lage: Wohnen im vertrauten Umfeld, mit Abstand zu massiven Hochpunkten, mit Lärmschutz und viel Grün – ein Ort zum Bleiben, der Sicherheit und Ruhe bietet.

Treffpunkte, Cafés und Geschäfte mit Aufenthaltsqualität: Offene, einladende Plätze und Erdgeschosse statt anonymer Kanten. So entstehen Orte, die Begegnung ermöglichen und Nachbarschaft stärken.

Sport- und Begegnungszentrum: Entlastet die Grundschule, bietet dem Hellerhofer Sportverein verlässliche Indoor-Kapazitäten und schafft Raum für Bewegung, Gesundheit und Zusammenkommen.

Echte Bürgerbeteiligung: Wir fordern, dass ein Entwurf entsteht, der die Bedürfnisse der Hellerhofer*innen wirklich aufgreift. Beim Kolloquium sprachen sich viele klar gegen die dichte Bebauung aus – gewählt wurde dennoch der Entwurf mit der höchsten Verdichtung. Bürgerbeteiligung darf nicht nur Formalität sein, sondern muss spürbar in die Planung einfließen.


Die aktuelle Planung mag kurzfristig Wohnraumbedarf adressieren, ignoriert jedoch die langfristige Lebensqualität des Stadtteils. Wir plädieren daher für maßvolle Bebauung, die Verdichtung reduziert, organisches Wachstum unterstützt und die Bedürfnisse von Senioren, Familien und Vereinen gleichermaßen berücksichtigt.

Wir appellieren an die Verantwortlichen, diese Chance für eine nachhaltige, generationsübergreifende Quartiersentwicklung zu nutzen – statt ein Bauprogramm zu verfolgen, das Risiken und Belastungen verstärkt. So entsteht eine Mitte, die Hellerhof stärkt, die demografische Verjüngung begleitet und die Klimaziele ernst nimmt. Mit einer hochwertigen Gestaltung des Freiraums des Quartierszentrums lässt sich ein echter Mehrwert für alle Generationen schaffen. 

 

ℹ️ Hier die offizielle Mitteilung der Stadt Düsseldorf mit Visualisierungen des geplanten Quartierszentrums:
👉 zu den Plänen

👉Konzept mit Stockwerken

Hinweis: Laut Stadt ist nur das Gebäude unten rechts in den Plänen für ein Seniorenwohnen vorgesehen – alle übrigen Blöcke sind für eine sehr dichte Wohnbebauung geplant.

 

Auch in den Medien wurde inzwischen Kritik an der geplanten Bebauung geäußert (Artikel RP). Insbesondere die fehlende Berücksichtigung der neuen demographischen Daten sowie die geplante graue Bebauung zeigen, dass die Sorgen der Anwohner berechtigt sind. Gemeinsam möchten wir ein Hellerhof, das grün und lebenswert bleibt!

Die Entscheidungsträger*innen

Stadtplanungsamt Düsseldorf, Stadt Düsseldorf - Stadtverwaltung und Bauamt
Stadtplanungsamt Düsseldorf, Stadt Düsseldorf - Stadtverwaltung und Bauamt
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