Liebe Unterstützer:innen, wir haben nur noch heute die Möglichkeit, den Gemeinderat in Tübingen von einer wichtigen Sache zu überzeugen: Die dortige Verpackungssteuer steht aktuell auf der Kippe, dabei ist sie ein wichtiges Mittel zur Müllvermeidung. Bitte fordert den Gemeinderat noch vor der Abstimmung morgen dazu auf, die Steuer beizubehalten!
Am 19. Mai stimmt der Gemeinderat darüber ab, ob die Steuer bis zum endgültigen Urteil des Bundesverwaltungsgericht bestehen bleibt oder nicht. Dass die Steuer überhaupt in Frage gestellt wurde, haben wir dem Müllriesen McDonald’s zu verdanken – der hatte gegen die neu eingeführte Verbrauchssteuer auf Einweg-To-Go-Verpackungen geklagt.
Dabei hat Tübingen damit einen mutigen und wichtigen Schritt gegen die Einwegmüllflut getan. Und ein Großteil der dortigen Gastro-Betriebe hat längst mitgezogen und auf Mehrwegsysteme umgestellt. Ein Aussetzen der Steuer gefährdet die bisher erreichten Erfolge und nimmt den Gastronom:innen einen wichtigen, ökonomischen Vorteil gegenüber Einwegverfechtern wie McDonald’s.
Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Bemühungen zunichtegemacht werden! Bitte helft uns heute noch dabei, nochmal Druck zu machen: Fordert den Gemeinderat jetzt mit einer Protestmail dazu auf, die Verpackungssteuer – zumindest bis zum Gerichtsurteil – beizubehalten.
Herzlichen Dank!
Eure Deutsche Umwelthilfe