

Nein zur Straßenbahntrasse durch die Frankenhöhe–Ja zu E-Mobilität und autonomem Fahren
Das Problem
Die im Teilprojekt 3 zum Ausbau des Mainzer Straßenbahnnetzes vorgesehene Trassenführung durch unser geschlossenes Wohngebiet und durch die engen Wohnstraßen der Frankenhöhe – über den zentralen Platz „Auf dem Hewwel“ bis zu einer Wendeschleife im angrenzenden Naherholungsgebiet – lehnen wir ab.
- Sie zerstört den einzigen verbliebenen und verkehrsfreien Begegnungsplatz des Quartiers und degradiert große Teile des Wohngebietes und den Naherholungsbereich zu Betriebsflächen der Mainzer Mobilität.
- Sie bringt zusätzliche Lärmbelastungen in ein bereits stark durch Fluglärm betroffenes Wohngebiet, gefährdet Fußgänger und Fahrradfahrer und wird den Baumbestand und die Parkplätze weiter reduzieren.
- Die Mobilität verschlechtert sich durch den Wegfall der direkten Buslinien 64 bzw. 76 in die Innenstadt bzw. nach Laubenheim und durch die zusätzliche Verkehrsbelastung in den engen Straßen von der Frankenhöhe in Richtung der Innenstadt und zur Autobahnauffahrt Weisenau. Die Attraktivität des ÖPNVs verschlechtert sich weiter.
- Alternative Streckenführungen werden nicht ausreichend geprüft und die technologischen Entwicklungen, wie autonom fahrende Fahrzeuge oder der Einsatz elektrisch angetriebener Busse auf den Bestandsstrecken, werden nicht berücksichtigt. Die neue Trasse ist das Ergebnis einer Planung, die die rechnerische Wirtschaftlichkeit in den Vordergrund stellt.
- Sie wird mit unzureichender Beteiligung der Anwohner:innen, der Ortsvorsteherin und des Ortsbeirats geplant.
Wir fordern:
- Keine Straßenbahntrasse quer durch unser Wohngebiet bzw. auf die Frankenhöhe.
- Keine Wendeschleife in unserem Naherholungsgebiet.
- Erhalt der direkten Busverbindungen zum Römischen Theater und in die Innenstadt sowie nach Laubenheim, ergänzt um eine direkte ÖPNV-Anbindung an den Ortskern Hechtsheim und nach Weisenau
- Intensive und frühzeitige Einbeziehung der betroffenen Anwohner:innen, Ortsvorsteherin und des Ortsbeirats in die aktuelle und künftige Planung.
- Prüfung zukunftsfähiger Alternativen (E-Mobilität, autonomes Ridepooling) statt starren Festhaltens an der Richtungsweisung von 2020.
- Keine Verwendung von Landes- und Bundesmitteln für eine Trasse, deren Wirtschaftlichkeit und dringende Erforderlichkeit nicht unabhängig belegt sind.
Wir sind nicht grundsätzlich gegen ein Straßenbahnsystem. Es hat seine Berechtigung dort, wo der Bau von Trassenführungen auf einem separaten Gleiskörper möglich ist. Es ist dort akzeptabel, wo es anderen Verkehrsteilnehmenden genügend Raum lässt und wo die Beeinträchtigungen für die Anwohner:innen geringer und damit zumutbar sind. Und schließlich muss der Bedarf und die Nachfrage für ein solches Verkehrssystem erst einmal existieren. Für die vorgestellte Trassenführung trifft das alles nicht zu.
Ausführliche Begründung: Positionspapier des Vereins „Lebenswerte Frankenhöhe e.V.“, https://www.lebenswerte-frankenhoehe.de/
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Das Problem
Die im Teilprojekt 3 zum Ausbau des Mainzer Straßenbahnnetzes vorgesehene Trassenführung durch unser geschlossenes Wohngebiet und durch die engen Wohnstraßen der Frankenhöhe – über den zentralen Platz „Auf dem Hewwel“ bis zu einer Wendeschleife im angrenzenden Naherholungsgebiet – lehnen wir ab.
- Sie zerstört den einzigen verbliebenen und verkehrsfreien Begegnungsplatz des Quartiers und degradiert große Teile des Wohngebietes und den Naherholungsbereich zu Betriebsflächen der Mainzer Mobilität.
- Sie bringt zusätzliche Lärmbelastungen in ein bereits stark durch Fluglärm betroffenes Wohngebiet, gefährdet Fußgänger und Fahrradfahrer und wird den Baumbestand und die Parkplätze weiter reduzieren.
- Die Mobilität verschlechtert sich durch den Wegfall der direkten Buslinien 64 bzw. 76 in die Innenstadt bzw. nach Laubenheim und durch die zusätzliche Verkehrsbelastung in den engen Straßen von der Frankenhöhe in Richtung der Innenstadt und zur Autobahnauffahrt Weisenau. Die Attraktivität des ÖPNVs verschlechtert sich weiter.
- Alternative Streckenführungen werden nicht ausreichend geprüft und die technologischen Entwicklungen, wie autonom fahrende Fahrzeuge oder der Einsatz elektrisch angetriebener Busse auf den Bestandsstrecken, werden nicht berücksichtigt. Die neue Trasse ist das Ergebnis einer Planung, die die rechnerische Wirtschaftlichkeit in den Vordergrund stellt.
- Sie wird mit unzureichender Beteiligung der Anwohner:innen, der Ortsvorsteherin und des Ortsbeirats geplant.
Wir fordern:
- Keine Straßenbahntrasse quer durch unser Wohngebiet bzw. auf die Frankenhöhe.
- Keine Wendeschleife in unserem Naherholungsgebiet.
- Erhalt der direkten Busverbindungen zum Römischen Theater und in die Innenstadt sowie nach Laubenheim, ergänzt um eine direkte ÖPNV-Anbindung an den Ortskern Hechtsheim und nach Weisenau
- Intensive und frühzeitige Einbeziehung der betroffenen Anwohner:innen, Ortsvorsteherin und des Ortsbeirats in die aktuelle und künftige Planung.
- Prüfung zukunftsfähiger Alternativen (E-Mobilität, autonomes Ridepooling) statt starren Festhaltens an der Richtungsweisung von 2020.
- Keine Verwendung von Landes- und Bundesmitteln für eine Trasse, deren Wirtschaftlichkeit und dringende Erforderlichkeit nicht unabhängig belegt sind.
Wir sind nicht grundsätzlich gegen ein Straßenbahnsystem. Es hat seine Berechtigung dort, wo der Bau von Trassenführungen auf einem separaten Gleiskörper möglich ist. Es ist dort akzeptabel, wo es anderen Verkehrsteilnehmenden genügend Raum lässt und wo die Beeinträchtigungen für die Anwohner:innen geringer und damit zumutbar sind. Und schließlich muss der Bedarf und die Nachfrage für ein solches Verkehrssystem erst einmal existieren. Für die vorgestellte Trassenführung trifft das alles nicht zu.
Ausführliche Begründung: Positionspapier des Vereins „Lebenswerte Frankenhöhe e.V.“, https://www.lebenswerte-frankenhoehe.de/
Die Entscheidungsträger*innen
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Petition am 7. August 2026 erstellt