Nein zur Legalisierung von Cannabis!
Nein zur Legalisierung von Cannabis!
Das Problem
Die Unterzeichner fordern den Bundestag auf, die kontrollierte Abgabe von Genusscannabis für Erwachsene ab 18 Jahren, wie sie laut Eckpunktepapier vom März 2023 in einem 2-Säulen-Modell geplant ist, abzulehnen.
Stattdessen fordern wir die Verbesserung und den Ausbau von präventiven Einrichtungen, einschließlich der Prävention von Alkohol- und Nikotinsucht.
Begründung:
Erhebliche Gefahren für die Gesundheit von Jugendlichen und Erwachsenen durch den Konsum von Cannabis sind seit langem bekannt und werden durch neue Forschungsergebnisse gestützt. Jegliche "Freigabe" von Cannabis hätte Signalwirkung und würde die Konsumentenzahl steigern.
Dadurch würde eine noch größere Zahl an Menschen in ihrer seelischen, geistigen und körperlichen Gesundheit bedroht und geschädigt durch:
- chronische und akute Funktionsstörungen des Gehirns mit z.T. irreversiblen Veränderungen der Hirnstruktur gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 25 Jahren
- mehr Unfälle im Straßenverkehr und am Arbeitsplatz bei maschinell ausgeführten Arbeiten
- eine Vervielfachung von Klinikaufnahmen wegen Psychosen, eine erhöhte Suizidrate durch und mit Cannabis, wie neueste Studienergebnisse nahelegen
- amotivationales Syndrom mit Abbruch von Schule und Ausbildung
- Vernachlässigung zwischenmenschlicher Kontakte und Zunahme von familiären Streitigkeiten
- Anbahnung des Zugangs zu anderen Drogen, Suche nach stärkeren Reizen
- Beeinträchtigung des Immunsystems, vermehrte Anfälligkeit für Atemwegsinfektionen, erheblich erhöhtes Risiko für Krebs im Bereich der Mundhöhle, des Rachens, des Kehlkopfes und der Lunge
- Störung hormoneller Regulationen, Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit von Mann und Frau, erhöhtes Risiko von embryonalen Fehlbildungen.
Die Argumente der Befürworter sind nicht stichhaltig:
Das Hauptargument der Bundesregierung, mit einer kontrollierten Abgabe von Cannabis den Schwarzmarkt auszutrocken, ist durch neueste Studien, die sogar von der Bundesregierung selbst in Auftrag gegeben wurden, widerlegt.
Das Argument der durch kontrollierten Anbau und kontrollierte Abgabe garantierten Reinheit führt in die Irre: Das in Cannabis enthaltene THC an sich ist die gefährliche Substanz. Für das Problem schädlicher Beimengungen gibt es andere Lösungen.
Die geplanten Cannabisvereine zum Anbau und zur Weitergabe von Cannabis sollen paradoxerweise zugleich vor den Gefahren des Konsums warnen.
Regelmäßiger Konsum fördert den Einstieg in härtere Drogen. Die Drogenmafia wird sich ihr Geschäft nicht nehmen lassen und neue Absatzmärkte schaffen.
Polizei und Justiz werden nicht entlastet werden. Umfangreiche Kontrollen von Altersgrenzen und Stichproben bei den Vereinen, um die Höhe des THC-Gehalts zu messen, werden nötig sein. Die Landesbehörden werden noch mehr Aufwand betreiben müssen, um die Qualitäts-, Mengen- und Jugendschutzvorgaben zu kontrollieren.
Das Problem der zulässigen Menge an THC im Blut analog zum Alkohol ist nicht gelöst. Die Einführung eines Grenzwertes ist unumgänglich - dessen Einhaltung müsste ebenfalls kontrolliert werden.
Fazit:
Eine staatlich zugelassene Abgabe von Genusscannabis mit damit einhergehendem leichteren Zugang und folglich erhöhter Verfügbarkeit hat Signalwirkung und wird die Anzahl der Konsumenten, gerade unter den jungen Menschen, steigern mit unabsehbaren Folgen für deren seelische, geistige und körperliche Gesundheit.
Alle präventiven Ansätze würden so konterkariert, der Schwarzmarkt keineswegs ausgetrocknet. Das bezeugen inzwischen Ergebnisse aus Ländern, die eine Legalisierung eingeführt haben.
Die Gesellschaft hat bereits mit den Folgen des Alkoholkonsums eine erhebliche Last zu tragen, die nicht noch durch die Einführung einer weiteren Volksdroge vergrößert werden sollte.
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Das Problem
Die Unterzeichner fordern den Bundestag auf, die kontrollierte Abgabe von Genusscannabis für Erwachsene ab 18 Jahren, wie sie laut Eckpunktepapier vom März 2023 in einem 2-Säulen-Modell geplant ist, abzulehnen.
Stattdessen fordern wir die Verbesserung und den Ausbau von präventiven Einrichtungen, einschließlich der Prävention von Alkohol- und Nikotinsucht.
Begründung:
Erhebliche Gefahren für die Gesundheit von Jugendlichen und Erwachsenen durch den Konsum von Cannabis sind seit langem bekannt und werden durch neue Forschungsergebnisse gestützt. Jegliche "Freigabe" von Cannabis hätte Signalwirkung und würde die Konsumentenzahl steigern.
Dadurch würde eine noch größere Zahl an Menschen in ihrer seelischen, geistigen und körperlichen Gesundheit bedroht und geschädigt durch:
- chronische und akute Funktionsstörungen des Gehirns mit z.T. irreversiblen Veränderungen der Hirnstruktur gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 25 Jahren
- mehr Unfälle im Straßenverkehr und am Arbeitsplatz bei maschinell ausgeführten Arbeiten
- eine Vervielfachung von Klinikaufnahmen wegen Psychosen, eine erhöhte Suizidrate durch und mit Cannabis, wie neueste Studienergebnisse nahelegen
- amotivationales Syndrom mit Abbruch von Schule und Ausbildung
- Vernachlässigung zwischenmenschlicher Kontakte und Zunahme von familiären Streitigkeiten
- Anbahnung des Zugangs zu anderen Drogen, Suche nach stärkeren Reizen
- Beeinträchtigung des Immunsystems, vermehrte Anfälligkeit für Atemwegsinfektionen, erheblich erhöhtes Risiko für Krebs im Bereich der Mundhöhle, des Rachens, des Kehlkopfes und der Lunge
- Störung hormoneller Regulationen, Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit von Mann und Frau, erhöhtes Risiko von embryonalen Fehlbildungen.
Die Argumente der Befürworter sind nicht stichhaltig:
Das Hauptargument der Bundesregierung, mit einer kontrollierten Abgabe von Cannabis den Schwarzmarkt auszutrocken, ist durch neueste Studien, die sogar von der Bundesregierung selbst in Auftrag gegeben wurden, widerlegt.
Das Argument der durch kontrollierten Anbau und kontrollierte Abgabe garantierten Reinheit führt in die Irre: Das in Cannabis enthaltene THC an sich ist die gefährliche Substanz. Für das Problem schädlicher Beimengungen gibt es andere Lösungen.
Die geplanten Cannabisvereine zum Anbau und zur Weitergabe von Cannabis sollen paradoxerweise zugleich vor den Gefahren des Konsums warnen.
Regelmäßiger Konsum fördert den Einstieg in härtere Drogen. Die Drogenmafia wird sich ihr Geschäft nicht nehmen lassen und neue Absatzmärkte schaffen.
Polizei und Justiz werden nicht entlastet werden. Umfangreiche Kontrollen von Altersgrenzen und Stichproben bei den Vereinen, um die Höhe des THC-Gehalts zu messen, werden nötig sein. Die Landesbehörden werden noch mehr Aufwand betreiben müssen, um die Qualitäts-, Mengen- und Jugendschutzvorgaben zu kontrollieren.
Das Problem der zulässigen Menge an THC im Blut analog zum Alkohol ist nicht gelöst. Die Einführung eines Grenzwertes ist unumgänglich - dessen Einhaltung müsste ebenfalls kontrolliert werden.
Fazit:
Eine staatlich zugelassene Abgabe von Genusscannabis mit damit einhergehendem leichteren Zugang und folglich erhöhter Verfügbarkeit hat Signalwirkung und wird die Anzahl der Konsumenten, gerade unter den jungen Menschen, steigern mit unabsehbaren Folgen für deren seelische, geistige und körperliche Gesundheit.
Alle präventiven Ansätze würden so konterkariert, der Schwarzmarkt keineswegs ausgetrocknet. Das bezeugen inzwischen Ergebnisse aus Ländern, die eine Legalisierung eingeführt haben.
Die Gesellschaft hat bereits mit den Folgen des Alkoholkonsums eine erhebliche Last zu tragen, die nicht noch durch die Einführung einer weiteren Volksdroge vergrößert werden sollte.
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Petition am 15. Oktober 2023 erstellt