Nein zur Abwahl des WSE-Verbandsvorstehers und seines Stellvertreters

Das Problem

  • Wir fordern mit dieser Petition die Verbandsmitglieder des Wasserverbandes Strausberg-Erkner (WSE) aus Altlandsberg, Fredersdorf-Vogelsdorf, Neuenhagen, Strausberg (alle Landkreis Märkisch-Oderland), Grünheide, Schöneiche und Amt Spreenhagen (alle Landkreis Oder-Spree) auf, ihren Abwahlantrag des WSE-Verbandsvorstehers und seines Stellvertreters zurückzuziehen (nächste Sitzung am 27. September 2023).
  • Wir fordern alle Mitglieder der Verbandsversammlung und die Gemeindevertretungen im Verbandsgebiet auf, einen solchen Abwahlantrag nicht zu unterstützen. Der Wasserverband kann die aktuellen und künftigen Herausforderungen nur mit personeller Kontinuität und Fachkompetenz meistern. 

Die Trinkwassergewinnung des Wasserverbandes Strausberg-Erkner (WSE) steht vor enormen Herausforderungen. Das Verbandsgebiet liegt in einer der trockensten Regionen Brandenburgs - mit sinkender Grundwasserneubildung. Die vorhandenen Wasserressourcen können nur einmal verteilt werden. Vor allem deswegen bewertet der Wasserverband neue Gewerbegebiete und Bebauungspläne, die den Trinkwasserverbrauch weiter erhöhen würden, kritisch. Mit zusätzlichen Zusagen für weitere Gewerbe- und Baugebiete würde für jeden Einzelnen noch weniger Wasser zur Verfügung stehen.

Die Untere Wasserbehörde des Landkreises genehmigte hingegen die Nutzung von Grundwasser als "Brauch- und Löschwasser" für einen neuen Bebauungsplan sowie für eine neue Gewerbeansiedlung. Der WSE fordert Einsicht in den Genehmigungsbescheid, um die Auswirkungen auf den Wasserhaushalt abschätzen zu können. Da ihm die Einsicht verwehrt wurde, hat er Klage auf Einsicht eingereicht.

Dieses Vorgehen ist im Sinne der Bürgerinnen und Bürger! Es geht um unsere Zukunft mit einer sicheren und nachhaltigen Trinkwasserversorgung und nicht um die Verwirklichung von Prestigeprojekten.

Wir sind daher der Auffassung, dass die Leitungsebene des Wasserverbandes Strausberg-Erkner (WSE) hier pflicht- und verantwortungsbewusst und vor allem im Rahmen der Satzung und seines Leitbildes handelt. Zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung von 170.000 Menschen ist der nachhaltige Umgang mit unseren Trinkwasserspeichern unerlässlich. So haben es die Verbandsmitglieder auch in ihrem Regelwerk festgelegt.

Eine politische Einflussnahme auf Versorgungszusagen und Fördermengen halten wir für schädlich. Eine fachliche Prüfung muss das Fundament jeder Entscheidung darstellen. Der nachhaltige Schutz unserer Wasserressourcen steht dabei im Mittelpunkt. Die Initiative von mehreren Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aus dem Verbandsgebiet, die Abwahl des WSE-Verbandsvorstehers und seines Stellvertreters zu erreichen, lehnen wir ab.

Treten Sie dieser Petition bei und unterstützen Sie damit dieses Anliegen.

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Das Problem

  • Wir fordern mit dieser Petition die Verbandsmitglieder des Wasserverbandes Strausberg-Erkner (WSE) aus Altlandsberg, Fredersdorf-Vogelsdorf, Neuenhagen, Strausberg (alle Landkreis Märkisch-Oderland), Grünheide, Schöneiche und Amt Spreenhagen (alle Landkreis Oder-Spree) auf, ihren Abwahlantrag des WSE-Verbandsvorstehers und seines Stellvertreters zurückzuziehen (nächste Sitzung am 27. September 2023).
  • Wir fordern alle Mitglieder der Verbandsversammlung und die Gemeindevertretungen im Verbandsgebiet auf, einen solchen Abwahlantrag nicht zu unterstützen. Der Wasserverband kann die aktuellen und künftigen Herausforderungen nur mit personeller Kontinuität und Fachkompetenz meistern. 

Die Trinkwassergewinnung des Wasserverbandes Strausberg-Erkner (WSE) steht vor enormen Herausforderungen. Das Verbandsgebiet liegt in einer der trockensten Regionen Brandenburgs - mit sinkender Grundwasserneubildung. Die vorhandenen Wasserressourcen können nur einmal verteilt werden. Vor allem deswegen bewertet der Wasserverband neue Gewerbegebiete und Bebauungspläne, die den Trinkwasserverbrauch weiter erhöhen würden, kritisch. Mit zusätzlichen Zusagen für weitere Gewerbe- und Baugebiete würde für jeden Einzelnen noch weniger Wasser zur Verfügung stehen.

Die Untere Wasserbehörde des Landkreises genehmigte hingegen die Nutzung von Grundwasser als "Brauch- und Löschwasser" für einen neuen Bebauungsplan sowie für eine neue Gewerbeansiedlung. Der WSE fordert Einsicht in den Genehmigungsbescheid, um die Auswirkungen auf den Wasserhaushalt abschätzen zu können. Da ihm die Einsicht verwehrt wurde, hat er Klage auf Einsicht eingereicht.

Dieses Vorgehen ist im Sinne der Bürgerinnen und Bürger! Es geht um unsere Zukunft mit einer sicheren und nachhaltigen Trinkwasserversorgung und nicht um die Verwirklichung von Prestigeprojekten.

Wir sind daher der Auffassung, dass die Leitungsebene des Wasserverbandes Strausberg-Erkner (WSE) hier pflicht- und verantwortungsbewusst und vor allem im Rahmen der Satzung und seines Leitbildes handelt. Zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung von 170.000 Menschen ist der nachhaltige Umgang mit unseren Trinkwasserspeichern unerlässlich. So haben es die Verbandsmitglieder auch in ihrem Regelwerk festgelegt.

Eine politische Einflussnahme auf Versorgungszusagen und Fördermengen halten wir für schädlich. Eine fachliche Prüfung muss das Fundament jeder Entscheidung darstellen. Der nachhaltige Schutz unserer Wasserressourcen steht dabei im Mittelpunkt. Die Initiative von mehreren Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aus dem Verbandsgebiet, die Abwahl des WSE-Verbandsvorstehers und seines Stellvertreters zu erreichen, lehnen wir ab.

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Petition am 3. September 2023 erstellt