NEIN ZUM WINDRADAUSBAU Mücheln - Schnellroda - Oechlitz - Schmirma

Das Problem

Petition gegen das Windvorranggebiet XLI „Oechlitz-Mücheln-Schnellroda“ und gegen den Bau weiterer Windkraftanlagen zwischen Oechlitz, Schmirma, Mücheln, Jüdendorf und Schnellroda

Unsere Heimat ist mehr als nur ein Standort auf einer Planungskarte.
Sie ist Lebens-, Natur- & Erholungsraum – und für viele von uns seit Generationen
Mittelpunkt unseres Lebens.

Mit dieser Petition wenden wir uns entschieden gegen das geplante Windvorranggebiet XLI
„Oechlitz-Mücheln-Schnellroda“ sowie gegen den Bau weiterer Windkraftanlagen  zwischen Oechlitz, Schmirma, Mücheln, Jüdendorf und Schnellroda.

Die gesellschaftliche Akzeptanz für eine weitere Verdichtung von Windparks
in unserer ohnehin stark vorbelasteten Region ist nicht gegeben !!!

In Kürze: 
Zwischen Mücheln, Oechlitz, Schmirma und Schnellroda sollen weitere Windräder errichtet werden – obwohl unser Gebiet bereits stark belastet ist. Nach aktuellen Planungen sollen 9 neue Windenergieanlagen des Typ Nordex N175 – 6.8 MW gebaut werden. Die bisher höchsten geplanten in der Region – mit beeindruckenden Ausmaßen: 

•        Rotordurchmesser: 175 m

•        Nabenhöhe: 179 m

•        Gesamthöhe: ca. 267 m

 

Warum wir uns gegen das Windvorranggebiet und den geplanten „Windpark Mücheln“ aussprechen:

Gesundheit der Anwohner: 

•        zunehmende Belastungen für Anwohner durch Schall, Infraschall und Schattenwurf -  nach den vorliegenden Unterlagen werden bereits im Antrag Grenzwerte für Lärm und Schattenwurf im Bezug auf nahegelegene Wohnbebauung überschritten. Der Erhalt & Schutz der Gesundheit muss oberste Priorität haben. 

Bedrohung geschützter Arten:

•        Im betroffenen Gebiet und dessen Umfeld leben über 17 gefährdete Vogel- und Fledermausarten der Roten Liste. Windkraftanlagen in sensiblen Lebensräumen stellen ein nachweisliches Kollisions- und Störungsrisiko dar. 

Schutz fruchtbarer Böden für zukünftige Generationen:

•        Die vorgesehenen Flächen weisen Bodenwerte von über 90 auf -  das entspricht sehr fruchtbarem Ackerland. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher deutscher Boden mit einem Wert von 62 gilt bereits als gut bis sehr gut. Der dauerhafte Verlust solcher Flächen ist ein schwerwiegender Eingriff in die Zukunftsfähigkeit unserer Landwirtschaft.

Erhalt des Landschaftsbildes:

•        Das Gebiet grenzt an bedeutende Naherholungsräume wie den Geiseltalsee sowie die Müchelner Kalktäler. Diese Landschaften prägen unsere Heimat und sind wichtig für Tourismus, Erholung und Lebensqualität.

Nähe zu Schutzgebieten:

•        Unmittelbar angrenzend befindet sich ein FFH-2000-Schutzgebiet. Der europäische Naturschutz darf nicht durch industrieähnliche Großanlagen gefährdet werden.

Bereits hohe Vorbelastung der Region:

•        Unsere Region ist bereits stark belastet ・ durch den ehemaligen Kohleabbau, die Flugschneise des Flughafens Flughafen Leipzig/Halle sowie die ICE-Strecke durch das Gebiet. Weitere Großinfrastruktur bedeutet eine zusätzliche, nicht mehr vertretbare Verdichtung.

Weitere nicht kontrollierbare Folgen sind:

•      nachhaltige Veränderungen des Mikroklimas

•      Risiken für Landwirtschaft und Gartenbau durch Abrieb und Austrocknung

•      Wertverluste von Immobilien und Grundstücken

 

Unsere Forderungen an den Stadtrat der Stadt Mücheln und den Bürgermeister, ihre bereits zugesicherte Unterstützung umzusetzen und:

•      sich gegenüber der Regionalen Planungsgemeinschaft Halle klar für die Streichung des Vorranggebietes XLI aus dem sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien einzusetzen und

•      das gemeindliche Einvernehmen für Windkraftanlagen in diesem Gebiet weiterhin zu verweigern,

•      die berechtigten Interessen der betroffenen Ortschaften, der Anwohner sowie des Natur- und Landschaftsschutzes angemessen zu berücksichtigen.

 

Diese Petition ist ein deutliches Signal für demokratische Mitbestimmung und verantwortungsvolle Regionalentwicklung.

Unsere Heimat ist kein Industriegebiet. 
Wir tragen Verantwortung – für unsere Kinder und kommende Generationen

Mit Ihrer Unterschrift setzen Sie ein Zeichen für Gesundheitsschutz, Naturerhalt, verantwortungsvolle Regionalentwicklung und demokratische Mitbestimmung.

 

avatar of the starter
Lennart LandschaftsliebPetitionsstarter*inAnwohner und Betroffener des geplanten Windparks

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Das Problem

Petition gegen das Windvorranggebiet XLI „Oechlitz-Mücheln-Schnellroda“ und gegen den Bau weiterer Windkraftanlagen zwischen Oechlitz, Schmirma, Mücheln, Jüdendorf und Schnellroda

Unsere Heimat ist mehr als nur ein Standort auf einer Planungskarte.
Sie ist Lebens-, Natur- & Erholungsraum – und für viele von uns seit Generationen
Mittelpunkt unseres Lebens.

Mit dieser Petition wenden wir uns entschieden gegen das geplante Windvorranggebiet XLI
„Oechlitz-Mücheln-Schnellroda“ sowie gegen den Bau weiterer Windkraftanlagen  zwischen Oechlitz, Schmirma, Mücheln, Jüdendorf und Schnellroda.

Die gesellschaftliche Akzeptanz für eine weitere Verdichtung von Windparks
in unserer ohnehin stark vorbelasteten Region ist nicht gegeben !!!

In Kürze: 
Zwischen Mücheln, Oechlitz, Schmirma und Schnellroda sollen weitere Windräder errichtet werden – obwohl unser Gebiet bereits stark belastet ist. Nach aktuellen Planungen sollen 9 neue Windenergieanlagen des Typ Nordex N175 – 6.8 MW gebaut werden. Die bisher höchsten geplanten in der Region – mit beeindruckenden Ausmaßen: 

•        Rotordurchmesser: 175 m

•        Nabenhöhe: 179 m

•        Gesamthöhe: ca. 267 m

 

Warum wir uns gegen das Windvorranggebiet und den geplanten „Windpark Mücheln“ aussprechen:

Gesundheit der Anwohner: 

•        zunehmende Belastungen für Anwohner durch Schall, Infraschall und Schattenwurf -  nach den vorliegenden Unterlagen werden bereits im Antrag Grenzwerte für Lärm und Schattenwurf im Bezug auf nahegelegene Wohnbebauung überschritten. Der Erhalt & Schutz der Gesundheit muss oberste Priorität haben. 

Bedrohung geschützter Arten:

•        Im betroffenen Gebiet und dessen Umfeld leben über 17 gefährdete Vogel- und Fledermausarten der Roten Liste. Windkraftanlagen in sensiblen Lebensräumen stellen ein nachweisliches Kollisions- und Störungsrisiko dar. 

Schutz fruchtbarer Böden für zukünftige Generationen:

•        Die vorgesehenen Flächen weisen Bodenwerte von über 90 auf -  das entspricht sehr fruchtbarem Ackerland. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher deutscher Boden mit einem Wert von 62 gilt bereits als gut bis sehr gut. Der dauerhafte Verlust solcher Flächen ist ein schwerwiegender Eingriff in die Zukunftsfähigkeit unserer Landwirtschaft.

Erhalt des Landschaftsbildes:

•        Das Gebiet grenzt an bedeutende Naherholungsräume wie den Geiseltalsee sowie die Müchelner Kalktäler. Diese Landschaften prägen unsere Heimat und sind wichtig für Tourismus, Erholung und Lebensqualität.

Nähe zu Schutzgebieten:

•        Unmittelbar angrenzend befindet sich ein FFH-2000-Schutzgebiet. Der europäische Naturschutz darf nicht durch industrieähnliche Großanlagen gefährdet werden.

Bereits hohe Vorbelastung der Region:

•        Unsere Region ist bereits stark belastet ・ durch den ehemaligen Kohleabbau, die Flugschneise des Flughafens Flughafen Leipzig/Halle sowie die ICE-Strecke durch das Gebiet. Weitere Großinfrastruktur bedeutet eine zusätzliche, nicht mehr vertretbare Verdichtung.

Weitere nicht kontrollierbare Folgen sind:

•      nachhaltige Veränderungen des Mikroklimas

•      Risiken für Landwirtschaft und Gartenbau durch Abrieb und Austrocknung

•      Wertverluste von Immobilien und Grundstücken

 

Unsere Forderungen an den Stadtrat der Stadt Mücheln und den Bürgermeister, ihre bereits zugesicherte Unterstützung umzusetzen und:

•      sich gegenüber der Regionalen Planungsgemeinschaft Halle klar für die Streichung des Vorranggebietes XLI aus dem sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien einzusetzen und

•      das gemeindliche Einvernehmen für Windkraftanlagen in diesem Gebiet weiterhin zu verweigern,

•      die berechtigten Interessen der betroffenen Ortschaften, der Anwohner sowie des Natur- und Landschaftsschutzes angemessen zu berücksichtigen.

 

Diese Petition ist ein deutliches Signal für demokratische Mitbestimmung und verantwortungsvolle Regionalentwicklung.

Unsere Heimat ist kein Industriegebiet. 
Wir tragen Verantwortung – für unsere Kinder und kommende Generationen

Mit Ihrer Unterschrift setzen Sie ein Zeichen für Gesundheitsschutz, Naturerhalt, verantwortungsvolle Regionalentwicklung und demokratische Mitbestimmung.

 

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Lennart LandschaftsliebPetitionsstarter*inAnwohner und Betroffener des geplanten Windparks

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Petition am 23. Februar 2026 erstellt