Nein zum Solarpark am Vitzerod im Landschaftsschutzgebiet


Nein zum Solarpark am Vitzerod im Landschaftsschutzgebiet
Das Problem
Direkt am Vitzerod, angrenzend an Tambach-Dietharz, in dem hinzugezogene und hier aufgewachsene Menschen friedlich zusammen leben, wird gerade ein gigantischer 16 Hektar ( ca. 22 Fußballfelder) großer Solarpark, inmitten eines Landschaftsschutzgebietes, im Unesco Global Geopark, geplant.
Die TZG Ernstroda plant den Solarpark auf einer wunderschönen artenreichen Wiese (Trockenwiese lt. der TZG), welche landwirtschaftlich für diese plötzlich nicht gut nutzbar ist, umgeben von gesetzlich geschützten und wertvollen Biotopen, direkt an angrenzenden Wäldern.
Diese Wiesen sind für viele Tierarten (z.B. gefährdete Amphibien, Vogelarten, Insekten und Rotwild) und auch Menschen, die hier leben und urlauben ein Rückzugsort. Die Wander- und Radwege verlaufen angrenzend und der Blick zum Rennsteig würde komplett verbaut.
Das gesamte Landschaftsbild würde zerstört werden.
Die Gemeindevertretung Georgenthal hat, ohne Rücksprache mit den Bürgern für die Aufstellung des Bebauungsplanes gestimmt und den Weg für die Planung damit freigemacht.
Nun setzt sich eine große Gruppe Bürger und Urlauber dafür ein, diesen Solarpark zu verhindern.
Diese Petition richtet sich an die Gemeindevertretung Georgenthal. Wir fordern, die Aufstellung des Bebauungsplanes rückgängig zu machen und den „Solarpark am Vitzerod“ keinesfalls zu genehmigen. Unsere Kernargumente
Wir sind generell für den Ausbau der Photovoltaik als wichtigen Teil der Energiewende. Allerdings gehören diese vor allem auf Gebäudedächer als Teil einer wichtigen Dezentralisierung der Energieerzeugung. Zusätzlich notwendige Freiflächenanlagen sollten nur auf bereits versiegelten Flächen, Randstreifen entlang der Autobahnen/Landstraßen oder anderen unproblematischen Flächen gebaut werden dürfen. Laut verschiedener Studien würde ein solcher Ausbau für die Energiewende völlig ausreichen!
Trockenwiesen sind äußerst reiche Biotoptypen und gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Das Flurstück 65/81 in Flur 13 "Im Vitzerod" sollte daher gemäß den Planungsrichtlinien der Planungsregion Georgenthal als Gebiet mit „besonders hochwertigem Landschaftsbild“ eingeschätzt und als „Erholungs- und touristisches Schwerpunktgebiet“ eingeordnet werden - das sind klare Negativkriterien für die Planung.
Die wirtschaftlichen Interessen eines Einzelnen dürfen nicht höher bewertet werden als die Interessen vieler Bürger. Neben der Gefährdung als Erholungsgebiet sprechen auch Aspekte der sanften wirtschaftlichen Entwicklung gegen den Solarpark. So verdienen bereits einige Bewohner Geld mit touristischen Gästen, andere planen die Durchführung von naturnahen Seminaren und Workshops. Diese Pläne würden durch eine Einkesselung bzw. teilweisen Zerstörung eines der wichtigsten Biotope der Gegend erschwert.
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Das Problem
Direkt am Vitzerod, angrenzend an Tambach-Dietharz, in dem hinzugezogene und hier aufgewachsene Menschen friedlich zusammen leben, wird gerade ein gigantischer 16 Hektar ( ca. 22 Fußballfelder) großer Solarpark, inmitten eines Landschaftsschutzgebietes, im Unesco Global Geopark, geplant.
Die TZG Ernstroda plant den Solarpark auf einer wunderschönen artenreichen Wiese (Trockenwiese lt. der TZG), welche landwirtschaftlich für diese plötzlich nicht gut nutzbar ist, umgeben von gesetzlich geschützten und wertvollen Biotopen, direkt an angrenzenden Wäldern.
Diese Wiesen sind für viele Tierarten (z.B. gefährdete Amphibien, Vogelarten, Insekten und Rotwild) und auch Menschen, die hier leben und urlauben ein Rückzugsort. Die Wander- und Radwege verlaufen angrenzend und der Blick zum Rennsteig würde komplett verbaut.
Das gesamte Landschaftsbild würde zerstört werden.
Die Gemeindevertretung Georgenthal hat, ohne Rücksprache mit den Bürgern für die Aufstellung des Bebauungsplanes gestimmt und den Weg für die Planung damit freigemacht.
Nun setzt sich eine große Gruppe Bürger und Urlauber dafür ein, diesen Solarpark zu verhindern.
Diese Petition richtet sich an die Gemeindevertretung Georgenthal. Wir fordern, die Aufstellung des Bebauungsplanes rückgängig zu machen und den „Solarpark am Vitzerod“ keinesfalls zu genehmigen. Unsere Kernargumente
Wir sind generell für den Ausbau der Photovoltaik als wichtigen Teil der Energiewende. Allerdings gehören diese vor allem auf Gebäudedächer als Teil einer wichtigen Dezentralisierung der Energieerzeugung. Zusätzlich notwendige Freiflächenanlagen sollten nur auf bereits versiegelten Flächen, Randstreifen entlang der Autobahnen/Landstraßen oder anderen unproblematischen Flächen gebaut werden dürfen. Laut verschiedener Studien würde ein solcher Ausbau für die Energiewende völlig ausreichen!
Trockenwiesen sind äußerst reiche Biotoptypen und gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Das Flurstück 65/81 in Flur 13 "Im Vitzerod" sollte daher gemäß den Planungsrichtlinien der Planungsregion Georgenthal als Gebiet mit „besonders hochwertigem Landschaftsbild“ eingeschätzt und als „Erholungs- und touristisches Schwerpunktgebiet“ eingeordnet werden - das sind klare Negativkriterien für die Planung.
Die wirtschaftlichen Interessen eines Einzelnen dürfen nicht höher bewertet werden als die Interessen vieler Bürger. Neben der Gefährdung als Erholungsgebiet sprechen auch Aspekte der sanften wirtschaftlichen Entwicklung gegen den Solarpark. So verdienen bereits einige Bewohner Geld mit touristischen Gästen, andere planen die Durchführung von naturnahen Seminaren und Workshops. Diese Pläne würden durch eine Einkesselung bzw. teilweisen Zerstörung eines der wichtigsten Biotope der Gegend erschwert.
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Die Entscheidungsträger*innen
Petition am 16. Januar 2023 erstellt