Nein zum Industriegebiet Poppendorf Nord – Gesundheit, Natur und Lebensqualität bewahren!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Margit Schmidt und 14 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Vor den Toren Rostocks ist ein gewaltiges Bauprojekt geplant, das erhebliche negative Folgen für die Menschen, die Landwirtschaft und die Natur mit sich bringen würde:

Der 2. Entwurf des Raumentwicklungsprogramms des Planungsverbandes der Region Rostock RREP  wurde am 23. September 2025 veröffentlicht, siehe www.planungsverband-rostock.de/regionalplanung/neuaufstellung-raumentwicklungsprogramm-ab-2022/

Er beinhaltet einschneidende Veränderungen für das Gebiet in der südlichen Rostocker Heide zwischen Cordshagen, Poppendorf, Vogtshagen, Blankenhagen und Volkenshagen östlich von Rostock:

Laut RREP soll ein 244 Hektar großes Industrie- und Gewerbegebiet und daran anschließend 220 m hohe Windkraftanlagen, welche zusätzlich eine Fläche von 50 Hektar für sich beanspruchen, entstehen. Es soll explizit Großindustrie beherbergen.

Außerdem sind die Errichtung einer Wasserstoffpipeline (mit Anschlussstelle bei Vogtshagen) sowie mehrere straßenbauliche Großmaßnahmen wie die Ortsumgehung (Mönchhagen/ Rövershagen) und die Zuwegung von Poppendorf zum Hafenerweiterungsgebiet vorgesehen.

 

 

Kartenansicht des geplanten Industriegebietes sowie des Winparks; Abstände zu den umgebenden Wohnhäusern; Kopenikus open maps

 

 

Ansicht auf das Planungsgebiet Poppendorf Nord

Die Planungsunterlagen des RREP weisen erhebliche Umwelt-, Gesundheits- und Lebensrisiken im Zusammenhang mit der Überbauung des Gebietes auf und gefährden aus Sicht der angrenzenden Anwohner:innen und befragter Expert:innen den schützenswerten naturnahen Lebensraum!

Unsere Kritik:

1. Gesundheitsbelastungen durch massive Immissions- und Verkehrszunahme

  • Industrie und Gewerbe  führen zu erheblichen Geruchs- sowie Schadstoffemissionen und nächtlicher Lichtbelastung, worauf auch die Gutachten hinweisen.
  • Zulieferverkehr mit LKWs belastet die Straßen, erzeugt Lärm und Abgase und mindert die Sicherheit vor Ort sowie die Wohn- und Lebensqualität signifikant.

Diese dauerhaften Belastungen führen zu Stress und gesundheitlichen Problemen wie beispielsweise Schlafstörungen und Herz-Kreislauf-Belastungen.

2. Bodenversiegelung, Verlust von landwirtschaftlicher Flächen und  Altlastenrisiken:

  • Die geplante Industriefläche umfasst 244 Hektar und bedingt somit großflächige Versiegelung bei gleichzeitigem Verlust fruchtbarer Böden und bringt erhöhte Hochwassergefahren mit sich.
  • Durch historische industrielle Nutzung bestehen bereits potenziell Boden- und Grundwassergefährdungen vor Ort, die vor jeder weiteren Entwicklung berücksichtigt werden müssen.
  • Inwieweit die Böden direkt um das bestehende Düngemittelwerk sowie dem aus DDR-Zeiten angehäuften, angrenzenden Müllberg bei Oberhagen gesundheitliche Risiken für die Menschen der Region darstellen, muss ebenfalls geklärt werden!

3. Schädigung von Flora, Fauna und Biotopen:

  • Die Region liegt im ökologisch sensiblen Einzugsgebiet der Ostseeküste und enthält wertvolle Biotope, Landschaftsstrukturen und Gewässer wie den Twiestelbach, Wallbach und zahlreiche belebte Sölle. 
  • Die RREP Pläne weisen erhebliche Auswirkungen auf seltene und zum Teil geschützte Arten auf und zerstören wichtige natürliche Lebensräume:
  • Knoblauchkröte, Libellen  und Teichmolche werden verdrängt
  • Rotmilane, Schleiereule und Rebhühner verlieren durch die anvisierte Überbauung ihre Habitate und Brutstätten.
  • Kraniche und Gänse werden von ihren Rast- und Futterplätzen vertrieben, der mittig im Dorf ansässige Storch findet keine Nahrung mehr für seine Nestlinge.  Foto: Kraniche rasten im Planungsgebiet

4. Soziale Faktoren:

Die bauliche Umschließung von Vogtshagen zerstückelt nicht nur ein ökologisch wertvolles Gebiet: Auch die Anwohner wären massivst von der Segmentierung betroffen, ihnen bliebe nur eine traurige Insel auf der Industriebrache. Die Grundstücke und Häuser der Anlieger würden in ihrem Wert drastisch gemindert, Lebensqualität und regionaler Erholungswert zunichte gemacht!

Wir wenden uns daher entschieden gegen die im RREP vorgesehene Ausweisung eines großflächigen Industrie- und Gewerbegebiets in Poppendorf Nord.

Unsere Forderungen: 

  • Sofortiger Planungsstopp für das Industriegebiet
  • Vollständige Umwelt- und Gesundheitsprüfungen
  • Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft nördlich von Poppendorf
  • Keine Versiegelung weiterer landwirtschaftlicher Flächen
  • Verpflichtende Bürgerbeteiligung auf Augenhöhe

Wir fordern die zuständigen Behörden auf, die Errichtung des Industrie- und Gewerbegebietes Poppendorf Nord nach §1 BImSchG zu stoppen!

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Stimme den einmaligen Lebensraum von Mensch und Tier am Rande der Rostocker Heide als artenreiche Landschaft zu bewahren!

Das können Sie außerdem tun:

  • Bitte unterschreiben Sie auch die separate Petition gegen den geplanten Windpark (unter www.change.org/stoppt-den-windpark-poppendorf-nord) sowie andere Petitionen gegen die im Rahmen des 2. Entwurfs des Raumentwicklungsprogramms geplanten Maßnahmen, welche die idyllische Landschaft des gesamten Landes Mecklenburg-Vorpommern bedrohen.
  • Bitte sprechen Sie mit Freunden und Bekannten über das Thema und machen Sie auf Initiativen und Petitionen aufmerksam.
    Teilen Sie diese Petition (unter dem Link: https://c.org/Vtn5WngYRy mit möglichst vielen Menschen aus der Region und deutschlandweit.   Jede Stimme zählt!
  • Verfassen Sie eine schriftliche Stellungnahme (Vorlage zum Download erhältlich unter: https://tinyurl.com/industriegebiet-stoppen-18184) und schicken Sie sie am besten per Post oder alternativ per E-Mail (beteiligung@afrlrr.mv-regierung.de) an den Planungsverband.
    Wichtig: Ihre schriftliche Stellungnahme muss bis spätestens 8. Dezember 2025 beim Planungsverband Region Rostock, Doberaner Straße 114 in 18057 Rostock (https://www.planungsverband-rostock.de) eingegangen sein.

Weitere Infos & Dokumente zum Download unter
https://tinyurl.com/industriegebiet-stoppen-18184

Herzlichen Dank im Namen der Bürgerinitiative

Waltraud Names-Bull

 

 

 

 

 

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Waltraud NamesPetitionsstarter*in

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Margit Schmidt und 14 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Vor den Toren Rostocks ist ein gewaltiges Bauprojekt geplant, das erhebliche negative Folgen für die Menschen, die Landwirtschaft und die Natur mit sich bringen würde:

Der 2. Entwurf des Raumentwicklungsprogramms des Planungsverbandes der Region Rostock RREP  wurde am 23. September 2025 veröffentlicht, siehe www.planungsverband-rostock.de/regionalplanung/neuaufstellung-raumentwicklungsprogramm-ab-2022/

Er beinhaltet einschneidende Veränderungen für das Gebiet in der südlichen Rostocker Heide zwischen Cordshagen, Poppendorf, Vogtshagen, Blankenhagen und Volkenshagen östlich von Rostock:

Laut RREP soll ein 244 Hektar großes Industrie- und Gewerbegebiet und daran anschließend 220 m hohe Windkraftanlagen, welche zusätzlich eine Fläche von 50 Hektar für sich beanspruchen, entstehen. Es soll explizit Großindustrie beherbergen.

Außerdem sind die Errichtung einer Wasserstoffpipeline (mit Anschlussstelle bei Vogtshagen) sowie mehrere straßenbauliche Großmaßnahmen wie die Ortsumgehung (Mönchhagen/ Rövershagen) und die Zuwegung von Poppendorf zum Hafenerweiterungsgebiet vorgesehen.

 

 

Kartenansicht des geplanten Industriegebietes sowie des Winparks; Abstände zu den umgebenden Wohnhäusern; Kopenikus open maps

 

 

Ansicht auf das Planungsgebiet Poppendorf Nord

Die Planungsunterlagen des RREP weisen erhebliche Umwelt-, Gesundheits- und Lebensrisiken im Zusammenhang mit der Überbauung des Gebietes auf und gefährden aus Sicht der angrenzenden Anwohner:innen und befragter Expert:innen den schützenswerten naturnahen Lebensraum!

Unsere Kritik:

1. Gesundheitsbelastungen durch massive Immissions- und Verkehrszunahme

  • Industrie und Gewerbe  führen zu erheblichen Geruchs- sowie Schadstoffemissionen und nächtlicher Lichtbelastung, worauf auch die Gutachten hinweisen.
  • Zulieferverkehr mit LKWs belastet die Straßen, erzeugt Lärm und Abgase und mindert die Sicherheit vor Ort sowie die Wohn- und Lebensqualität signifikant.

Diese dauerhaften Belastungen führen zu Stress und gesundheitlichen Problemen wie beispielsweise Schlafstörungen und Herz-Kreislauf-Belastungen.

2. Bodenversiegelung, Verlust von landwirtschaftlicher Flächen und  Altlastenrisiken:

  • Die geplante Industriefläche umfasst 244 Hektar und bedingt somit großflächige Versiegelung bei gleichzeitigem Verlust fruchtbarer Böden und bringt erhöhte Hochwassergefahren mit sich.
  • Durch historische industrielle Nutzung bestehen bereits potenziell Boden- und Grundwassergefährdungen vor Ort, die vor jeder weiteren Entwicklung berücksichtigt werden müssen.
  • Inwieweit die Böden direkt um das bestehende Düngemittelwerk sowie dem aus DDR-Zeiten angehäuften, angrenzenden Müllberg bei Oberhagen gesundheitliche Risiken für die Menschen der Region darstellen, muss ebenfalls geklärt werden!

3. Schädigung von Flora, Fauna und Biotopen:

  • Die Region liegt im ökologisch sensiblen Einzugsgebiet der Ostseeküste und enthält wertvolle Biotope, Landschaftsstrukturen und Gewässer wie den Twiestelbach, Wallbach und zahlreiche belebte Sölle. 
  • Die RREP Pläne weisen erhebliche Auswirkungen auf seltene und zum Teil geschützte Arten auf und zerstören wichtige natürliche Lebensräume:
  • Knoblauchkröte, Libellen  und Teichmolche werden verdrängt
  • Rotmilane, Schleiereule und Rebhühner verlieren durch die anvisierte Überbauung ihre Habitate und Brutstätten.
  • Kraniche und Gänse werden von ihren Rast- und Futterplätzen vertrieben, der mittig im Dorf ansässige Storch findet keine Nahrung mehr für seine Nestlinge.  Foto: Kraniche rasten im Planungsgebiet

4. Soziale Faktoren:

Die bauliche Umschließung von Vogtshagen zerstückelt nicht nur ein ökologisch wertvolles Gebiet: Auch die Anwohner wären massivst von der Segmentierung betroffen, ihnen bliebe nur eine traurige Insel auf der Industriebrache. Die Grundstücke und Häuser der Anlieger würden in ihrem Wert drastisch gemindert, Lebensqualität und regionaler Erholungswert zunichte gemacht!

Wir wenden uns daher entschieden gegen die im RREP vorgesehene Ausweisung eines großflächigen Industrie- und Gewerbegebiets in Poppendorf Nord.

Unsere Forderungen: 

  • Sofortiger Planungsstopp für das Industriegebiet
  • Vollständige Umwelt- und Gesundheitsprüfungen
  • Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft nördlich von Poppendorf
  • Keine Versiegelung weiterer landwirtschaftlicher Flächen
  • Verpflichtende Bürgerbeteiligung auf Augenhöhe

Wir fordern die zuständigen Behörden auf, die Errichtung des Industrie- und Gewerbegebietes Poppendorf Nord nach §1 BImSchG zu stoppen!

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Stimme den einmaligen Lebensraum von Mensch und Tier am Rande der Rostocker Heide als artenreiche Landschaft zu bewahren!

Das können Sie außerdem tun:

  • Bitte unterschreiben Sie auch die separate Petition gegen den geplanten Windpark (unter www.change.org/stoppt-den-windpark-poppendorf-nord) sowie andere Petitionen gegen die im Rahmen des 2. Entwurfs des Raumentwicklungsprogramms geplanten Maßnahmen, welche die idyllische Landschaft des gesamten Landes Mecklenburg-Vorpommern bedrohen.
  • Bitte sprechen Sie mit Freunden und Bekannten über das Thema und machen Sie auf Initiativen und Petitionen aufmerksam.
    Teilen Sie diese Petition (unter dem Link: https://c.org/Vtn5WngYRy mit möglichst vielen Menschen aus der Region und deutschlandweit.   Jede Stimme zählt!
  • Verfassen Sie eine schriftliche Stellungnahme (Vorlage zum Download erhältlich unter: https://tinyurl.com/industriegebiet-stoppen-18184) und schicken Sie sie am besten per Post oder alternativ per E-Mail (beteiligung@afrlrr.mv-regierung.de) an den Planungsverband.
    Wichtig: Ihre schriftliche Stellungnahme muss bis spätestens 8. Dezember 2025 beim Planungsverband Region Rostock, Doberaner Straße 114 in 18057 Rostock (https://www.planungsverband-rostock.de) eingegangen sein.

Weitere Infos & Dokumente zum Download unter
https://tinyurl.com/industriegebiet-stoppen-18184

Herzlichen Dank im Namen der Bürgerinitiative

Waltraud Names-Bull

 

 

 

 

 

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Die Entscheidungsträger*innen

Planungsverband Region Rostock
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