Nein, zum Edeka auf Markersdorfer landwirtschaftlichen Nutzflächen!

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Steigern wir das auf 1000 Unterschriften!
Petitionen mit mehr als 1000 Unterstützer*innen verbessern ihre Erfolgswahrscheinlichkeit um den Faktor 5!

Das Problem

Ich, eine stolze Bewohnerin und direkte Nachbarin des Bauvorhabens an der B6/Ecke Kirchstraße in unserem Markersdorf, starte diese Petition aus tiefer Sehnsucht, unsere liebliche Landschaft und die mit herzblut arbeitenden lokalen Geschäfte zu bewahren. Ich bin tief verbunden mit unserem Dorf.  Ich schätze und liebe die Geselligkeit der Menschen die ich täglich hier vor unserer Haustür antreffe. Und das zeichnet uns aus und macht mich froh. 

Es ist geplant, unsere landwirtschaftlichen Nutzflächen für ein Versorgungszentrum (Edeka, Getränkemarkt, Arztpraxis, Apotheke, Hebammenpraxis und Kosmetikstudio) zu versiegeln. Dieses Projekt bedroht nicht nur die kleine Ökonomie unserer Gemeinde, sondern auch unsere Umwelt.

Unser Dorf leidet bereits unter einem sehr hohem Verkehrsaufkommen, durch eine Vielzahl von Pendler und dem gelegentlichen Umleitungsverkehr vom  Autobahntunnel Königshain. Ein Versorgungszentrum an der Ecke B6/ Kirchstraße würde die Verkehrslage noch mehr zu spitzen. 

Edeka und Getränkemarkt werden es unseren lokalen Geschäften schwer machen und ich möchte nicht, dass dieses Risiko eingegangen wird. Rauschwalde und auch Reichenbach sind ca. 5km vom geplanten Standort entfernt, wo Supermärkte vorhanden sind. Die lokalen Geschäfte haben sich sehr gut integriert. Besucher des Kunstcafe´s sind begeistert von der tollen Landschaft und dem Blick auf die Landeskrone. Die Geschäfte sind sehr liebevoll und individuell eingerichtet und werden evtl.  Probleme bekommen mit ihren Preisen und Angeboten mitzuhalten. 

Auch unser Dorfmuseum liegt mir am Herzen,  schon viele Jahre gehört es zu unserem Dorfleben mit dazu. Es werden dort Feste gefeiert, auf den Feldern nebenan gab es mal Vorführungen der alten Landmaschinen, sollen diese Vorführungen neben einem Supermarkt stattfinden?

Ich finde, dass das nicht zu unserem historischen und bäuerlichen Dorf passt und das Dorfmuseum verliert dadurch seinen Charme und Charakter. 

Unsere landwirtschaftlichen Nutzflächen sind Heimat für viele Pflanzen- und Tierarten. Ihr Verschwinden würde bedeuten, dass der Lebensraum dieser Arten zerstört und die Biodiversität in unserer Region drastisch reduziert wird. Viele schützenswerte Tiere gibt es fast täglich auf diesem Ackerland zu beobachten.  Darüber hinaus würde die Versiegelung des Bodens die Wasseraufnahme des Bodens beeinträchtigen und somit ernsthafte Wassermanagementprobleme verursachen. Wenn das Wasser vom Boden nicht aufgenommen werden kann, führt dies zu einem erhöhten Oberflächenabfluss und es kommt dadurch zu Überschwemmungen und Erosion.

Eine Versiegelung dieser landwirtschaftlichen Fläche, ist der Verlust von wertvollem Ackerland, was für die Nahrungsmittelproduktion überaus wichtig ist. Wir wollen unsere regionalen Bauern behalten, sie unterstützen und ihre Produkte gern vor Ort einkaufen. 

Ich finde das Gesundheitszentrum ist eine gute Idee, aber diese kann gern in einem leerstehendem Gebäude des Dorfs umgesetzt werden, die Möglichkeiten sind gegeben. 

Es ist an der Zeit, dass wir den Fortschritt in Frage stellen, der unsere Lebensweise und die Umwelt aufs Spiel setzt.

Wir, die Bewohner von Markersdorf, sind überzeugt, dass es Möglichkeiten gibt, die Versorgung unserer Gemeinde zu verbessern, ohne unsere Landwirtschaftsflächen zu zerstören und unsere Umwelt zu gefährden. Deshalb rufen wir alle, die unsere Liebe zur Natur und zum lokalen Handel teilen, dazu auf, diese Petition zu unterzeichnen. Lassen Sie uns gemeinsam zeigen, dass wir  diese Zerstörung unseres Dorfes nicht tolerieren werden. Bitte unterzeichnen Sie diese Petition, für Markersdorf. Denken Sie auch daran, die E-Mail für die Unterschrift zu bestätigen. Danke sehr.

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Paula NeumannPetitionsstarter*in

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