Nach Missbrauchsskandal in Gelnhausen: Treten Sie zurück, Herr Bürgermeister!


Nach Missbrauchsskandal in Gelnhausen: Treten Sie zurück, Herr Bürgermeister!
Das Problem
Wir fordern den sofortigen Rücktritt von Christian Litzinger, dem Bürgermeister von Gelnhausen!
WAS IST PASSIERT?
Nach den mutmaßlichen sexuellen Übergriffen auf acht deutsche Mädchen im Freibad Gelnhausen gerät nun das Personal in die Kritik. Und der Bürgermeister verniedlicht die Übergriffe. Acht deutsche Mädchen zwischen elf und 16 Jahren sollen am vergangenen Sonntag im Freibad Gelnhausen (Hessen) Opfer sexueller Belästigung geworden sein. Vier Männer – laut Polizei syrische Staatsbürger im Alter zwischen 18 und 28 Jahren – sollen sie gegen ihren Willen im Strudelbereich des Bades berührt, bedrängt und deren Aufforderungen, damit aufzuhören, ignoriert haben. Drei der mutmaßlichen Täter wurden festgenommen und mit Hausverbot belegt. Die Polizei prüft, ob es weitere Betroffene gibt.
Während die Ermittlungen laufen, rückt jedoch nun das Verhalten des Freibadpersonals in den Fokus: Die Mutter eines der betroffenen Mädchen hat den Bademeistern laut Informationen der „Bild“-Zeitung schweres Versagen vorgeworfen: Erste Hilferufe seien ignoriert, die Situation heruntergespielt worden.
„Macht euch bemerkbar, wenn was ist“: Mädchen nach Übergriffen zurück ins Wasser geschickt!
Die Kritik wiegt schwer – und sie bekommt nun zusätzliche Brisanz: Ein Beitrag der "hessenschau" scheint die Vorwürfe der Mutter zu bestätigen.
„Die ersten Mädchen kommen bereits gegen Mittag, wenden sich in ihrer Not an die Schwimmmeister“, heißt es hier. Doch das Personal nimmt die Situation offenbar nicht ernst – zumindest nicht ernst genug.
Eine Aussage von Badeleiter Nils Tischer wirft ein beunruhigendes Licht auf das Verhalten der Aufsicht: „Da wir nicht genau sehen konnten, was passiert ist, haben wir sie erstmal wieder ins Wasser geschickt – mit dem Hinweis: Macht euch bitte bemerkbar, wenn was ist. Laut und stark in der Gruppe“, so Tischer im Interview mit der "hessenschau“.
Eine Aussage, die aufhorchen lässt. Denn damit wurde den Mädchen genau das empfohlen, was sie bereits getan hatten: sich an das Personal zu wenden und auf das Problem aufmerksam zu machen. Statt sie zu schützen und einzuschreiten, wurden sie aber offenbar einfach zurück ins Becken geschickt – mit der Aufforderung, sich beim nächsten Mal noch deutlicher bemerkbar zu machen.
Auch nachdem das Aufsichtspersonal beobachtet habe, wie die Männer weiter versuchten, die Mädchen „nass zu machen in irgendeiner Form“, wurden diese laut Tischer lediglich verwarnt: „Wir haben sie aus dem Wasser geholt, mit denen gesprochen, dass sie das bitte zu unterlassen haben, ansonsten müssen wir sie des Hauses verweisen.“
Erst als am späten Nachmittag eine weitere Gruppe von Mädchen gemeinsam mit einer Mutter das Personal alarmierte – eines der Mädchen habe dabei laut Badeleiter Tischer „stark geweint“ –, wurde schließlich die Polizei verständigt.
DER GRUND UNSERER PETITION:
Bürgermeister: "Bei hohen Temperaturen liegen die Gemüter manchmal blank"
Doch während die Betroffenen offenbar vorbildlich reagierten, passierte auf Seiten des Freibads zunächst – nichts. Die Täter blieben trotz mehrfacher Hinweise stundenlang im Bad.
Am Sonntag ging es weiter mit den erstaunlichen Aussagen der Verantwortlichen zu diesem Fall:
Der Bürgermeister von Gelnhausen verstieg sich im Interview mit "Welt" zu der Einschätzung: "Immer bei hohen Temperaturen liegen die Gemüter manchmal blank." Sprich: Alles nicht so wild, bei hohen Temperaturen kann das ja mal passieren. Weiter versprach er auch: "Unser Personal ist entsprechend geschult, wir werden weiter sensibilisieren."
ZUM STATEMENT DES BÜRGERMEISTERS:
WIR FORDERN DESWEGEN:
- Eine lückenlose Aufklärung der Vorwürfe hinsichtlich der personellen Fehleinschätzung und des daraus resultierenden Fehlverhaltens! Daraus sind dann personelle Konsequenzen zu ziehen!
- Den sofortigen Rücktritt von Christian Litzinger, Bürgermeister von Gelnhausen. Nach seiner unsäglichen Äußerung, dass die Hitze für den sexuellen Missbrauch verantwortlich sei, ist dieser untragbar.
- Volle Solidarität und Unterstützung für die Opfer dieser Übergriffe, sowie Schutz vor weiteren Übergriffen und auch präventive Maßnahmen, damit die Opfer nicht eingeschüchtert werden.
- Harte strafrechtliche Konsequenzen inklusiver Prüfung, ob die Voraussetzungen vorliegen die syrischen Tatverdächtigen unmittelbar abzuschieben.
Kinder und Jugendliche brauchen unseren besonderen Schutz. Sie brauchen Stimmen, die sich vor sie stellen und sexuelle Übergriffe nicht damit legitimieren wollen, dass die Hitze Schuld sei. Da fehlt es dem Bürgermeister an Rückgrat und Haltung! Aus diesem Grund fordern wir den sofortigen Rücktritt.
Bitte teilen und unterschreiben!
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Das Problem
Wir fordern den sofortigen Rücktritt von Christian Litzinger, dem Bürgermeister von Gelnhausen!
WAS IST PASSIERT?
Nach den mutmaßlichen sexuellen Übergriffen auf acht deutsche Mädchen im Freibad Gelnhausen gerät nun das Personal in die Kritik. Und der Bürgermeister verniedlicht die Übergriffe. Acht deutsche Mädchen zwischen elf und 16 Jahren sollen am vergangenen Sonntag im Freibad Gelnhausen (Hessen) Opfer sexueller Belästigung geworden sein. Vier Männer – laut Polizei syrische Staatsbürger im Alter zwischen 18 und 28 Jahren – sollen sie gegen ihren Willen im Strudelbereich des Bades berührt, bedrängt und deren Aufforderungen, damit aufzuhören, ignoriert haben. Drei der mutmaßlichen Täter wurden festgenommen und mit Hausverbot belegt. Die Polizei prüft, ob es weitere Betroffene gibt.
Während die Ermittlungen laufen, rückt jedoch nun das Verhalten des Freibadpersonals in den Fokus: Die Mutter eines der betroffenen Mädchen hat den Bademeistern laut Informationen der „Bild“-Zeitung schweres Versagen vorgeworfen: Erste Hilferufe seien ignoriert, die Situation heruntergespielt worden.
„Macht euch bemerkbar, wenn was ist“: Mädchen nach Übergriffen zurück ins Wasser geschickt!
Die Kritik wiegt schwer – und sie bekommt nun zusätzliche Brisanz: Ein Beitrag der "hessenschau" scheint die Vorwürfe der Mutter zu bestätigen.
„Die ersten Mädchen kommen bereits gegen Mittag, wenden sich in ihrer Not an die Schwimmmeister“, heißt es hier. Doch das Personal nimmt die Situation offenbar nicht ernst – zumindest nicht ernst genug.
Eine Aussage von Badeleiter Nils Tischer wirft ein beunruhigendes Licht auf das Verhalten der Aufsicht: „Da wir nicht genau sehen konnten, was passiert ist, haben wir sie erstmal wieder ins Wasser geschickt – mit dem Hinweis: Macht euch bitte bemerkbar, wenn was ist. Laut und stark in der Gruppe“, so Tischer im Interview mit der "hessenschau“.
Eine Aussage, die aufhorchen lässt. Denn damit wurde den Mädchen genau das empfohlen, was sie bereits getan hatten: sich an das Personal zu wenden und auf das Problem aufmerksam zu machen. Statt sie zu schützen und einzuschreiten, wurden sie aber offenbar einfach zurück ins Becken geschickt – mit der Aufforderung, sich beim nächsten Mal noch deutlicher bemerkbar zu machen.
Auch nachdem das Aufsichtspersonal beobachtet habe, wie die Männer weiter versuchten, die Mädchen „nass zu machen in irgendeiner Form“, wurden diese laut Tischer lediglich verwarnt: „Wir haben sie aus dem Wasser geholt, mit denen gesprochen, dass sie das bitte zu unterlassen haben, ansonsten müssen wir sie des Hauses verweisen.“
Erst als am späten Nachmittag eine weitere Gruppe von Mädchen gemeinsam mit einer Mutter das Personal alarmierte – eines der Mädchen habe dabei laut Badeleiter Tischer „stark geweint“ –, wurde schließlich die Polizei verständigt.
DER GRUND UNSERER PETITION:
Bürgermeister: "Bei hohen Temperaturen liegen die Gemüter manchmal blank"
Doch während die Betroffenen offenbar vorbildlich reagierten, passierte auf Seiten des Freibads zunächst – nichts. Die Täter blieben trotz mehrfacher Hinweise stundenlang im Bad.
Am Sonntag ging es weiter mit den erstaunlichen Aussagen der Verantwortlichen zu diesem Fall:
Der Bürgermeister von Gelnhausen verstieg sich im Interview mit "Welt" zu der Einschätzung: "Immer bei hohen Temperaturen liegen die Gemüter manchmal blank." Sprich: Alles nicht so wild, bei hohen Temperaturen kann das ja mal passieren. Weiter versprach er auch: "Unser Personal ist entsprechend geschult, wir werden weiter sensibilisieren."
ZUM STATEMENT DES BÜRGERMEISTERS:
WIR FORDERN DESWEGEN:
- Eine lückenlose Aufklärung der Vorwürfe hinsichtlich der personellen Fehleinschätzung und des daraus resultierenden Fehlverhaltens! Daraus sind dann personelle Konsequenzen zu ziehen!
- Den sofortigen Rücktritt von Christian Litzinger, Bürgermeister von Gelnhausen. Nach seiner unsäglichen Äußerung, dass die Hitze für den sexuellen Missbrauch verantwortlich sei, ist dieser untragbar.
- Volle Solidarität und Unterstützung für die Opfer dieser Übergriffe, sowie Schutz vor weiteren Übergriffen und auch präventive Maßnahmen, damit die Opfer nicht eingeschüchtert werden.
- Harte strafrechtliche Konsequenzen inklusiver Prüfung, ob die Voraussetzungen vorliegen die syrischen Tatverdächtigen unmittelbar abzuschieben.
Kinder und Jugendliche brauchen unseren besonderen Schutz. Sie brauchen Stimmen, die sich vor sie stellen und sexuelle Übergriffe nicht damit legitimieren wollen, dass die Hitze Schuld sei. Da fehlt es dem Bürgermeister an Rückgrat und Haltung! Aus diesem Grund fordern wir den sofortigen Rücktritt.
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Petition am 30. Juni 2025 erstellt