Musikunterricht in Gefahr - Stadt Lünen streicht Musikschulstellen

Das Problem

Die Musikschule Lünen steht vor einem gravierenden Einschnitt.

Im Rahmen des städtischen Haushaltssicherungskonzepts plant die Verwaltung, drei volle Musikstellen zu streichen. 

Diese verteilen sich auf eine bedeutende Anzahl engagierter Lehrkräfte, von denen viele seit Jahren an der Musikschule unterrichten - auch direkt an Lüner Schulen im Rahmen bewährter Kooperationen. 

Die betroffenen Stellen wurden 2024 befristet, jedoch mit Aussicht auf Entfristung geschaffen, um langjährig tätige Honorarkräfte gemäß dem sogenannten "Herrenberg-Urteil" (Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, 2020) in feste Anstellungsverhältnisse zu überführen. Das Urteil verpflichtet Kommunen, regelmäßig eingesetzte Honorarkräfte sozialversicherungspflichtig anzustellen. An der Qualität der Arbeit und dem Aufgabenbereich der Lehrkräfte hat sich dadurch nichts geändert. Nun sollen diese Stellen wieder gestrichen werden - obwohl sie für die Fortbildung des Unterrichts in Umfang und Qualität dringend benötigt werden.  

Die Folgen wären dramatisch

  • Streichung von Instrumentalunterricht in zentralen Fächern.                 (Einzel- und Gruppenunterricht)
  • Zwangsweise Beendigung bestehender Unterrichtsverhältnisse mit zahlreichen Schülerinnen und Schüler
  • Wegfall von Orchestern, Ensembles und den erfolgreichen Musikprojekten
  • Einstellung langjähriger und umfangreicher Kooperationen mit Lüner Grundschulen und weiterführenden Schulen 
  • Zerschlagung des Erfolgsmodells "Musikschule für alle", das Kindern und Jugendlichen - unabhängig von Ihrer Herkunft - den Zugang zu musikalischer Bildung ermöglicht
  • Verlust bewährter pädagogischer Strukturen und Arbeitsverhältnisse 
  • Schwächung des kulturellen Bildungsauftrags der Stadt - mit weitreichenden Folgen für Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe
  • 20% der Musikschularbeit wäre davon betroffen

Wir fordern: 

  • den Erhalt der drei Musikstellen 
  • die uneingeschränkte Fortführung der Schulkooperation 
  • den Schutz des ganzheitlichen Konzepts "Musikschule für alle" 
  • eine klare politische Entscheidung für kulturelle Bildung in Lünen 

    Unterstützen Sie unsere Petition.

        Stadtschulpflegschaft Lünen 

 

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Interessengemeinschaft Stadtschulpflegschaft LünenPetitionsstarter*inWir die Stadtschulpflegschaft Lünen verbinden Eltern, Schulen und Verwaltung für eine bessere Bildung in Lünen. Engagierte Zusammenarbeit für Alle.

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Das Problem

Die Musikschule Lünen steht vor einem gravierenden Einschnitt.

Im Rahmen des städtischen Haushaltssicherungskonzepts plant die Verwaltung, drei volle Musikstellen zu streichen. 

Diese verteilen sich auf eine bedeutende Anzahl engagierter Lehrkräfte, von denen viele seit Jahren an der Musikschule unterrichten - auch direkt an Lüner Schulen im Rahmen bewährter Kooperationen. 

Die betroffenen Stellen wurden 2024 befristet, jedoch mit Aussicht auf Entfristung geschaffen, um langjährig tätige Honorarkräfte gemäß dem sogenannten "Herrenberg-Urteil" (Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, 2020) in feste Anstellungsverhältnisse zu überführen. Das Urteil verpflichtet Kommunen, regelmäßig eingesetzte Honorarkräfte sozialversicherungspflichtig anzustellen. An der Qualität der Arbeit und dem Aufgabenbereich der Lehrkräfte hat sich dadurch nichts geändert. Nun sollen diese Stellen wieder gestrichen werden - obwohl sie für die Fortbildung des Unterrichts in Umfang und Qualität dringend benötigt werden.  

Die Folgen wären dramatisch

  • Streichung von Instrumentalunterricht in zentralen Fächern.                 (Einzel- und Gruppenunterricht)
  • Zwangsweise Beendigung bestehender Unterrichtsverhältnisse mit zahlreichen Schülerinnen und Schüler
  • Wegfall von Orchestern, Ensembles und den erfolgreichen Musikprojekten
  • Einstellung langjähriger und umfangreicher Kooperationen mit Lüner Grundschulen und weiterführenden Schulen 
  • Zerschlagung des Erfolgsmodells "Musikschule für alle", das Kindern und Jugendlichen - unabhängig von Ihrer Herkunft - den Zugang zu musikalischer Bildung ermöglicht
  • Verlust bewährter pädagogischer Strukturen und Arbeitsverhältnisse 
  • Schwächung des kulturellen Bildungsauftrags der Stadt - mit weitreichenden Folgen für Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe
  • 20% der Musikschularbeit wäre davon betroffen

Wir fordern: 

  • den Erhalt der drei Musikstellen 
  • die uneingeschränkte Fortführung der Schulkooperation 
  • den Schutz des ganzheitlichen Konzepts "Musikschule für alle" 
  • eine klare politische Entscheidung für kulturelle Bildung in Lünen 

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