Petition Closed

+++ UPDATE +++

8. Februar 2013

Unfassbare neue Abschusspläne: Nun will die Klasing'sche Stiftung auf ihrem Besitz auch alle Rehe radikal abschießen lassen!

Zum 1. April soll es zu einem entsprechenden lukrativen Vertrag mit einem Förster kommen, um den Wald zu Gunsten einer profitablen Holzvermarktung 'wildfrei' zu bekommen.

Bitte protestieren Sie für den Erhalt der Tiere im Wald - denn ein Wald ist mehr als eine Holzplantage!

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Ich möchte mit dieser Petition so viele Menschen wie möglich mobilisieren, um eine kleine friedliche, seit beinahe 50 Jahren im Teutoburger Wald ansässige Wildschafherde (zwölf Tiere) vor dem drohenden Tod zu bewahren.

Wie der Bielefelder Presse zu entnehmen war, ist der Klage eines Teils der Waldeigner, der Klasing'schen Familienstiftung, auf Totalabschuss der Tiere vor dem Mindener Verwaltungsgericht nun stattgegeben worden. Die Begründung: Baumschäden, welche die Tiere verursachten, griffen in die Eigentumsrechte der Eigner ein. 

Der Presse ist ebenfalls zu entnehmen, dass das angeblich zu große Ausmaß der Schäden nicht belegt ist, da vor Gericht weder unabhängige Gutachter, die den Schaden weitaus geringer beziffern, noch die Mehrzahl der den Fortbestand der Herde befürwortenden Waldeigner gehört worden seien.

Wie auch immer, Tiere stellen einen Wert an sich dar und gehören untrennbar zu einem Wald dazu. Sie dürfen, nur weil ihr Leben Spuren hinterlässt, nicht einfach zum Abschuss frei gegeben werden. Heutzutage sollte niemand so viel Macht besitzen dürfen, dass allein seine finanziellen Interessen über Leben und Tod entscheiden können. Wie eine aktuelle Umfrage in der lokalen Presse zeigt, sind über 85% der Bürgerinnen und Bürger der gleichen Meinung.

Als Lehrerin leite ich, so oft es mir möglich ist, Tierschutz-AGs, in denen ich meinen Schülerinnen und Schülern Respekt im Umgang mit Tieren vermitteln möchte. Da ich den Gedanken verabscheue, dass Profitmaximierung schwerer wiegen soll als das Recht von Lebewesen auf Leben, verspürte ich einen starken Drang, etwas gegen dieses Unrecht tun zu müssen. Ich kann nicht hinnehmen, dass vor dem Gesetz Eigentumsrechte über §1 des Tierschutzgesetzes gestellt werden, der „aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf" fordert, „dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen".

Als der Abschuss zum ersten Mal drohte (Herbst 2010), schrieben viele Bürgerinnen und Bürger, so auch ich, Protestmails an das Umweltministerium NRW. Seinerzeit konnte der Abschuss schon einmal abgewendet werden.

Die "Neue Westfälische" berichtete am 01.02.: „Die Stadt will das Mufflon-Urteil des Verwaltungsgerichts Minden nicht hinnehmen. Zeitnah werde sie einen Antrag auf Zulassung einer Berufung gegen das Urteil beim Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster stellen, kündigte jetzt Umweltdezernentin Anja Ritschel an. Sie hat dafür einen Monat Zeit". Uns bleibt nur noch bis spätestens Anfang März Zeit, die Entscheidungsträger auf unsere Forderungen aufmerksam zu machen.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, die Tötung der Mufflonherde zu verhindern.

 

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Bisherige Reaktionen:

Der BUND NRW e.V.:

„Der BUND sieht einen Totalabschuss der Mufflons als sehr kritisch an, ein Abschuss ist naturschutzfachlich nicht begründbar, sondern bestenfalls forstwirtschaftlich (wie offenbar im vorliegenden Fall)."

Letter to
Landesbetrieb Wald und Holz NRW Christoph Grüner
Verwaltungsgericht Minden Vizepräsident Dr. Hans Jörg Korte, Richterin Bärbel Brinkmann
Dezernat für Umwelt und Klimaschutz Bielefeld Anja Ritschel
and 3 others
Untere Jagdbehörde Bielefeld Jürgen Kley
Oberverwaltungsgericht Münster Dr. Michael Bertrams, Dr. Ulrich Lau
Diplom Forstwirt Clemens Freiherr von Spiegel
Bitte lassen Sie die Mufflons im Teutoburger Wald leben!

+++UPDATE+++

Aufgrund der aktuellen Entwicklung, derzufolge bald auch alle Rehe abgeschossen werden sollen, möchten wir unser Anliegen nun auch ausdrücklich auf diese Tiere ausdehnen!


Ich möchte mit meiner Petition auf Change.org so viele Menschen wie möglich mobilisieren, um die kleine friedliche, seit beinahe 50 Jahren im Teutoburger Wald ansässige Wildschafherde (12 Tiere) vor dem drohenden Totalabschuss zu bewahren.
Wie der Bielefelder Presse zu entnehmen war, ist der diesbezüglichen Klage eines Teils der Waldeigner, der Klasing'schen Familienstiftung, vor dem Mindener Verwaltungsgericht stattgegeben worden, mit der Begründung, die Baumschäden, die die Tiere verursachten, griffen in die Eigentumsrechte der Eigner ein.
Der Presse ist ebenfalls zu entnehmen, dass das angeblich zu große Ausmaß der Schäden jedoch nicht belegt ist, da vor Gericht weder unabhängige Gutachter, die den Schaden weitaus geringer beziffern als die Kläger Glauben machen wollen, noch die übrigen, einheitlich den Fortbestand der Herde befürwortenden Waldeigner gehört worden seien.
Wie auch immer, Tiere stellen einen Wert an sich dar und gehören untrennbar zu einem Wald dazu; sie dürfen, nur weil ihr Leben Spuren hinterlässt, die den Profit einer kleinen Gruppe von Geschäftsmännern schmälern, nicht einfach zum Abschuss frei gegeben werden. Heutzutage sollte niemand so viel Macht besitzen dürfen, dass allein seine finanziellen Interessen über Leben und Tod entscheiden können. Wie eine aktuelle Umfrage in der lokalen Presse zeigt, sind über 85% der Bürgerinnen und Bürger der gleichen Meinung.
Schließlich fordert auch § 1 des Tierschutzgesetzes, das vor Gericht doch nicht außer Acht gelassen werden dürfte, "aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen".
Oder um es mit Albert Schweitzer zu sagen: Ethik ist ins Grenzenlose erweiterte Verantwortung gegen alles, was lebt.
In diesem Sinne möchten wir, die Unterzeichner, Sie, die (potentiellen) Entscheidungsträger, dazu aufzufordern alles zu tun, um die Tötung der Mufflonherde zu verhindern.