#MuensterKlimawahl2020: Für konkrete Maßnahmen zur Klimaneutralität in Münster

#MuensterKlimawahl2020: Für konkrete Maßnahmen zur Klimaneutralität in Münster

Das Problem

Klimaschutz beginnt in den Städten und in Münster haben wir jetzt bald die Wahl. Wir von Fridays for Future Münster haben schon die größte Demo in der Geschichte Münsters organisiert und zwei Ratsbeschlüsse für mehr Klimaschutz angestoßen. Nun machen wir die Kommunalwahl am 13.09.2020 zur Klimawahl! Wir fordern den Rat der Stadt Münster auf, dass sowohl das Ziel "Klimaneutralität für Münster bis 2030" als auch konkrete Maßnahmen zur Erreichung dieses Zieles in den Koalitionsvertrag des nächsten Stadtrats aufgenommen werden. Konkrete Maßnahmen sind z.B.:

Im Bereich Energie:

  • 100% Erneuerbare Energien ab 2030
  • Jedes Jahr zusätzliche 10% des Erneuerbare-Energien-Potenzials ausschöpfen
  • Pro Jahr: 5% energetische Sanierungsrate für Altgebäude

Im Bereich Verkehr:

  • Schrittweise Einführung der autofreien Innenstadt bis 2030
  • Einführung eines Metrobus-Systems bis 2025
  • Wende zu einer Fahrradstadt, die den Namen verdient

Im Bereich Landnutzung:

  • Ein neuer Baum pro Einwohner*in und Jahr

Diese Maßnahmen sind Vorschläge, wie Handlungen zum Erreichen der Klimaneutraltität bis 2030 aussehen können, sie sind ein Teilschritt in die nötige  Richtung, um bis 2030 wirklich klimaneutral zu sein, sind jedoch ergänzende Maßnahmen unbedingt notwendig!

Wir sind Schüler*innen, Student*innen und engagierte Menschen jeden Alters und engagieren uns zusammen für mehr Klimaschutz. Bitte helft mit!

Eure Ortsgruppe FFF Münster

avatar of the starter
Fridays For Future MünsterPetitionsstarter*inWir streiken für mehr Klimaschutz und sind Teil der weltweiten Fridays-For-Future-Bewegung. Die Klimakrise ist längst eine reale Bedrohung für unsere Zukunft. Wir sind Schüler*innen, Student*innen und engagierte Menschen jeden Alters.
Diese Petition hat 7.694 Unterschriften erreicht

Das Problem

Klimaschutz beginnt in den Städten und in Münster haben wir jetzt bald die Wahl. Wir von Fridays for Future Münster haben schon die größte Demo in der Geschichte Münsters organisiert und zwei Ratsbeschlüsse für mehr Klimaschutz angestoßen. Nun machen wir die Kommunalwahl am 13.09.2020 zur Klimawahl! Wir fordern den Rat der Stadt Münster auf, dass sowohl das Ziel "Klimaneutralität für Münster bis 2030" als auch konkrete Maßnahmen zur Erreichung dieses Zieles in den Koalitionsvertrag des nächsten Stadtrats aufgenommen werden. Konkrete Maßnahmen sind z.B.:

Im Bereich Energie:

  • 100% Erneuerbare Energien ab 2030
  • Jedes Jahr zusätzliche 10% des Erneuerbare-Energien-Potenzials ausschöpfen
  • Pro Jahr: 5% energetische Sanierungsrate für Altgebäude

Im Bereich Verkehr:

  • Schrittweise Einführung der autofreien Innenstadt bis 2030
  • Einführung eines Metrobus-Systems bis 2025
  • Wende zu einer Fahrradstadt, die den Namen verdient

Im Bereich Landnutzung:

  • Ein neuer Baum pro Einwohner*in und Jahr

Diese Maßnahmen sind Vorschläge, wie Handlungen zum Erreichen der Klimaneutraltität bis 2030 aussehen können, sie sind ein Teilschritt in die nötige  Richtung, um bis 2030 wirklich klimaneutral zu sein, sind jedoch ergänzende Maßnahmen unbedingt notwendig!

Wir sind Schüler*innen, Student*innen und engagierte Menschen jeden Alters und engagieren uns zusammen für mehr Klimaschutz. Bitte helft mit!

Eure Ortsgruppe FFF Münster

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Fridays For Future MünsterPetitionsstarter*inWir streiken für mehr Klimaschutz und sind Teil der weltweiten Fridays-For-Future-Bewegung. Die Klimakrise ist längst eine reale Bedrohung für unsere Zukunft. Wir sind Schüler*innen, Student*innen und engagierte Menschen jeden Alters.

Die Entscheidungsträger*innen

Markus Lewe
Oberbürgermeister, CDU, Münster
Beantwortet
Münster ist als nachhaltigste Großstadt ausgezeichnet. Europaweit sind wir im Klimaschutz vorn. Bis 2030 will Münster klimaneutral werden. Trotz stark steigender Einwohnerzahl haben wir die CO2-Emissionen seit 1990 um knapp 25 Prozent reduziert. Klimaneutralität geht nur mit den Münsteranern, mit technischem Fortschritt und mit mehr Tempo. Konkret zählen dazu Thermofotografie, Altbausanierungen, dezentrale Ökokraftwerke, Forschungs- und Wirtschaftszentrum für Energiespeicherung- und Umwandlung, Frischluftschneisen in Neubaugebieten, neue Mobilität, die Autos in der Innenstadt unnötig macht, drastische Verbesserungen im Fahrradverkehr. Entwicklung der Münsterland S-Bahn, Umbau der Busflotte auf Strom und Wasserstoff, Aufbau von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern insbesondere von städtischen Gebäuden. Umbau der Stadtverwaltung hin zu einer interdisziplinären Klimaschutzverwaltung mit entsprechendem CO2 -Controlling. Ökoprofitberatung von Unternehmen zur CO2-Reduzierung mit marktwirtschaftlichen Anreizen. Förderung regionaler Lebensmittelproduktion. Gesunde nachhaltige Ernährung als Thema für Kitas und Schulen Klimaschutz darf man nicht apokalyptisch sehen, sondern auch als große Chance.
Peter Todeskino
Oberbürgermeister-Kandidat der Grünen Münster
Beantwortet
Wir unterstützen diese Petition und freuen uns, dass bereits so viele unterzeichnet haben! Klimaschutz benötigt volle Aufmerksamkeit und jede*n Unterstützer*in. Wir rufen daher dazu auf, sich der Petition anzuschließen. Klimaschutz erfordert zudem entschlossenes Handeln. Die GRÜNEN Münster haben daher alle Forderungen ins Kommunalwahlprogramm aufgenommen. Das Programm ist Grundlage für unsere Koalitionsverhandlungen und unser Regierungshandeln in der nächsten Ratsperiode. So reden wir nicht nur vom Klimaschutz, sondern setzen ihn auch zielgerichtet um: Wir machen Münster zur Stromproduzentin! Dabei setzen wir auf Energiegenossenschaften, die Windenergie- und Solaranlagen finanzieren, bauen und betreiben. Strom aus eigener Produktion, Contracting und Beteiligung – ein Zukunftsmodell, um spätestens bis 2030 gemeinsam mit unseren Stadtwerken 100 % Ökostrom in Münster zu verwenden. Wir machen Münster bis 2030 klimaneutral! Der Schutz des Weltklimas ist die Schicksalsaufgabe der heute lebenden Generationen. „Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt“. Angesichts der für alle spürbaren Klimaveränderungen ist unser GRÜNER Wahlspruch von 1983 aktueller denn je und verpflichtet uns, Münster bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu machen. Damit ist es für uns selbstverständlich, dass wir Münsters „Masterplan 100 % Klimaschutz“, der Klimaneutralität erst bis 2050 vorsieht, nachschärfen. https://muenster-machen.de/energie/ Wir machen klimaneutrales und lebensfreundliches Wohnen möglich, indem wir - die städtischen Gebäudeleitlinien weiterentwickeln und Passiv- oder Plusenergiehäuser für alle Neubauten fordern. - die Standards in energetische Planungsleitlinien einbringen und in Bebauungsplänen festsetzen. - die Förderung von Dachbegrünungen für ein besseres Stadtklima erhöhen. - nachhaltige, lebendige, generationsübergreifende und inklusive Quartiere der kurzen Wege schaffen. https://muenster-machen.de/wohnen/ Wir machen die Verkehrswende! Zu einer menschengerechten Stadt gehört eine ökologische, sichere Mobilität, die sich jeder leisten kann – und die unser (Stadt-)Klima besser macht. Wir setzen uns für eine gerechte Verteilung der Verkehrsflächen ein, für eine Stärkung des ÖPNV, für fußgängergerechte Wege und ein gut ausgebautes Radnetz. Autoprojekte wie den vierspurigen Ausbau der B51 nach Telgte, den Bau der Nordumgehung in Roxel oder der Ausbau der Eschstraße in Wolbeck lehnen wir entschieden ab. Wir machen den Verkehr der Zukunft: Mit geteilten, emissionsarmen Autos, einer S-Bahn für das Münsterland und Fahrradstraßen, die bis ins Zentrum führen. Wir entschleunigen unsere zunehmend dichter werdende Stadt. Unser Ziel: Münsters Altstadt autofrei und Münster wieder zur Fahrradhauptstadt machen. https://muenster-machen.de/verkehr/ Wir machen die Altstadt bis 2025 autofrei und fußgänger*innengerecht, indem wir - innerstädtische Parkhäuser umnutzen und Mobilitäts- und Cityhubs einrichten. - Sonderzufahrtsberechtigungen für mobilitätseingeschränkte Menschen sowie spezielle Parkplätze bieten. - Anlieferzonen für Gewerbe einrichten. - die Anzahl an Querungsmöglichkeiten und Zebrastreifen für Fußgänger*innen erhöhen. - mehr fußgängerfreundliche Ampelschaltungen einrichten. https://muenster-machen.de/wp-content/uploads/gruene2020-OB-autofrei.pdf Alle unsere detaillierten Pläne findet Ihr unter: https://muenster-machen.de/wp-content/uploads/Gruene2020_Kommunalwahlprogramm.pdf Fotocredits Grüne: KK21/Paul Metzdorf
DIE LINKE. Kreisverband Münster
Beantwortet
Als LINKE unterstützen wir das Anliegen der Petition voll und ganz! Unabhängig davon, ob es nach der Wahl eine feste Koalition oder wechselnde Mehrheiten und sachbezogene Diskussionen geben wird: Wir fordern, dass konkrete Maßnahmen getroffen werden, mit denen die Klimaneutralität bis 2030 sicher erreicht wird. Klimaschutz und Klimaneutralität sind für uns eine klare rote Haltelinie in unserem Handeln. Als LINKE werden wir keinen Anträgen zustimmen, die dieses Ziel gefährden oder ihm zuwider laufen. Unsere LINKE Ratsfraktion hat daher auch schon in der letzten Ratssitzung (gemeinsam mit der Ratsgruppe Piraten/ÖDP) den von vielen Klimagruppen erarbeiteten Klimaentscheid eingebracht und zur Abstimmung gestellt. Dieser wurde schlussendlich auch mit den Stimmen von SPD und Grünen angenommen. Da beide Fraktionen noch vor der Ratssitzung nicht dazu bereit waren, diesen Antrag gemeinsam mit uns zu stellen, sind wir uns sicher, dass der viele Druck von der Bewegung im Vorfeld der Sitzung einen unerlässlichen Teil dazu beigetragen hat, dass der Antrag beschlossen wurde und einige Fraktionen ihre Haltung dazu nochmal überdacht haben. Als LINKE steht für uns daher fest: Um unsere Klimaziele zu erreichen brauchen wir auch weiterhin eine starke Klimabewegung auf der Straße und viele Menschen, die diesen wichtigen Forderungen Nachdruck verleihen. Wir werden diese Bewegung auch weiterhin unterstützen, sowohl auf der Straße als auch indem wir mit unseren LINKEN Fraktionen den entsprechenden Druck in den Parlamenten auf allen Ebenen aufbauen. Für uns steht aber auch fest: Wir brauchen nicht nur einen ökologischen Wandel, wir brauchen einen sozial-ökologischen Wandel! Neben den richtigen und wichtigen Maßnahmen, die in der Petition bereits erwähnt werden, setzen wir uns daher u.a. auch für einen kostenlosen Nahverkehr und bessere Arbeitsbedingungen für die dort arbeitenden Menschen ein. Wir müssen soziale und ökologische Infrastruktur aufbauen, fangen wir endlich damit an! DIE LINKE. Münster & Ulrich Thoden
Michael Krapp
OB-Kandidat der ödp
Beantwortet
Herzlichen Dank für Euer riesengroßes Engagement, das wir dringend brauchen, damit sich die münsteraner Politik endlich zu einer kompromisslosen Klimapolitik entschließt. Eure Forderungen unterstützen wir in vollem Umfang. Bereits in der Vergangenheit haben wir uns im Rat der Stadt für eine zügige Umsetzung eingesetzt - leider noch ohne Erfolg. Der von uns eingebrachte Antrag des Klimaentscheids Münster geht aber schon einmal in die richtige Richtung - und wurde in der letzten Ratssitzung von einer Mehrheit verabschiedet. Es gibt noch viel, viel zu tun. Der Anfang ist gemacht. Feste Koalitionen ergeben für uns in der Kommunalpolitik wenig Sinn, weil Sachpolitik für die Bürger*innen gemacht werden soll. Eine Zusammenarbeit mit anderen Kollegen kommt für uns nur bei Sachentscheidungen mit echten Klimaschutzanstrengungen in Frage. Kompromisse, die zu Lasten des Klimas gehen, lehnen wir rundweg ab. Foto: Die Bildrechte liegen beim Kreisverband Münster der ÖDP. Fotograf ist Ralf Emmerich.
SPD Münster
Ratspartei
Beantwortet
Münster hat die Wahl: Unsere Stadt muss bis 2030 wirklich klimaneutral werden! Dafür setze ich auf eine echte Verkehrswende für Münster, eine umfassende Sanierung von Gebäuden und den Ausbau regenerativer Energien. Wenn unsere Stadt autoarm werden soll, braucht es leistungsfähige Alternativen zum motorisierten Individualverkehr für eine echte Verkehrswende. Dazu gehört der öffentliche Nahverkehr genauso wie der Radverkehr. Der Nahverkehr in Münster muss daher attraktiver werden. Mein Ziel ist es, dass Bus und Bahn in unserer Stadt bis 2025 das günstigste und schnellste Verkehrsmittel neben dem Fahrrad sind. Dafür will ich Busvorrangspuren auf allen Hauptachsen schaffen. Das Ein-Euro-Ticket soll die bisherige Tarifstruktur ablösen: Ein Euro soll die spontane Fahrt mit dem Bus kosten, genauso wie das Abo-Ticket am Tag und nicht erst ab 8 Uhr, damit alle Bürgerinnen und Bürger von günstigen Tickets profitieren können. Die Bahnnetze in Münster sollen ausgebaut und neue Haltepunkte geschaffen werden, um ein zügigeres Durchkommen zu ermöglichen. Zudem will ich jährlich 20 Millionen Euro durch Umschichtung von Mitteln im Haushalt bereitstellen, um sichere, beleuchtete Radwege sowie mehr Abstellplätze für Fahrräder in unserer Stadt zu bauen. Auf Projekte wie den 4-spurigen Ausbau des Kolde-Rings soll dafür verzichtet werden. Münsters Gebäude müssen in den kommenden Jahren umfassend saniert werden, um CO2-Ausstoß einzusparen. Dabei müssen wir bei den städtischen Gebäuden mit gutem Beispiel vorangehen und insbesondere mehr Mittel in den Wärmeschutz an Schulen und Kitas investieren. Für den Bau neuer Gebäude haben wir bereits einen guten Kompromiss im Rat gefunden, der neue Standards zugunsten von mehr Klimaschutz setzt. Die Nutzung von Kohle- und Atomstrom muss endlich für Münster tabu sein. Stattdessen setze ich beim Stadtwerke-Kraftwerk am Hafen auf den Einsatz von grünem Wasserstoff statt klimaschädlichem Erdgas zur Erzeugung von Strom und Fernwärme. Um den weiteren Energiebedarf in unserer Stadt zu decken, sollen neue Flächen für Windkraft erschlossen werden. Zudem will ich den Ausbau von Photovoltaik auf Privat- wie Gewerbegebäuden weiter fördern. Ziel ist die 100% CO2-freie Versorgung mit Energie in Münster. Der Bund setzt die Rahmenbedingungen und bietet Fördermittel an, um z. B. mehr Mittel in den Ausbau des Nahverkehrs investieren zu können. Ich will mich dafür einsetzen, dass diese Fördergelder auch hierher fließen, um Münster 2030 wirklich klimaneutral zu machen und die notwendigen Maßnahmen, die Teil einer Strategie des Rates sein müssen, umzusetzen. Fotocredit SPD Münster

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