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Herr Ministerpräsident Torsten Albig: Herr Minister Dr. Robert Habeck: Bitte verweigern Sie Zirkussen mit Tierdarbietungen die Auftrittsgenehmigung!

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Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Albig,
sehr geehrter Herr Minister Dr. Robert Habeck,

durchschnittlich zwei mal im Jahr gastiert in Schleswig-Holstein ein Zirkus, dessen Programm im erheblichen Maße in der Zurschaustellung von Tieren und Tierdressuren besteht. Die Unterhaltung der Zuschauer ist mit großen Qualen für die Tiere verbunden.

Als einige, wenige Beispiele füge ich an:

- Gehorsamserzwingung bei Elefanten mittels des sogen. Elefantenstocks (leicht gebogenes, spitzes Gerät), der dem Tier
bei Ungehorsam mit Schwung ans Bein geschlagen wird und große Schmerzen verursacht,

- Unterwerfen von Raubkatzen durch Elektroschocker und Peitschen,

Weitere Qual entsteht bei allen Tiergattungen durch nicht artgerechte Unterbringung auf zu engem Raum und ohne geeignete soziale Kontakte. Seehunde beispielsweise sind Langstreckenschwimmer und -taucher, Raubkatzen benötigen große Reviere ebenso wie Elefanten und Kamele. Auch bei sogenannten Haustieren wie Pferden und Hunden wird im Zirkus der natürliche Bewegungsdrang unterdrückt und sie werden stattdessen zu unnatürlichen Darbietungen gezwungen.

Gefahr für Menschen lauert in den sogenannten Tierschauen, die gern von Zirkussen durchgeführt werden. Hier soll es schon häufig zu Bißverletzungen bei Kindern gekommen sein. Es wäre unverständlich, wenn in diesem Bundesland, welches überaus drastisch die Halter von sogenannten Kampfhunde mit Auflagen und hohen Steuern belegt, die Haltung und Zurschaustellung von Tieren, teilweise Raubtieren erlauben würde, die - streßbedingt durch quälerische Dressur und nicht artgerechte Haltung - weitaus gefährlicher sein können.

Durchschnittlich 50 Transporte in jedem Jahr zum Teil, unnatürliche Unterbringung und Haltung sowie physische und psychische Gewalt stellen Tierquälerei in Reinkultur dar. Dies hat auch der Bundesrat erkannt und Bundesregierung schon zweimal (2003 und 2011) dazu aufgefordert deshalb einbundesweites Wildtierverbot zu verabschieden.

Bitte folgen Sie diesen Feststellungen und verbieten Sie den Auftritt von Tierzirkussen in Schleswig-Holstein.

Die Unterzeichner



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