

TAZ BERICHTET ÜBER SEEHUNDPROBLEMATIK
Vor einer Woche konnte unsere Sprecherin und Mitbegründerin Bettina Jung ein langes Telefoninterview mit einem Journalisten der TAZ führen. Noch nie wurde über die Problematik der Seehunde so allumfassend berichtet, wie in diesem Artikel, der daraus entstanden ist.
Wir danken herzlich dafür und hoffen, dass Umweltminister Jan Philipp Albrecht und Joschka Knuth, bei denen seit Wochen und Monaten die Bitte vorliegt, uns zu einem Gesprächstermin zu empfangen, reagieren.
Aus dem Artikel:
Eine ihrer Sprecherinnen und Initiatorin der Petition ist die Tierheilpraktikerin Bettina Jung, Mitgründerin der Initiative „Ethia – Leben in die Politik!“ Von ihr erfuhr ich: Das Töten der durch die FFH-Richtlinie geschützten Robben geschieht ohne Einbeziehen eines Tierarztes. Es reicht, wenn der Seehundjäger sagt, das Tier sei unheilbar krank gewiesen. Er entscheidet über Leben und Tod des Seehundes. Kein Gedanke, dass man auch ein krankes Tier mit Geduld und Kenntnis gesundpflegen kann, dass gerade bei verlassenen Heulern nur ihre Austrocknung und der Nahrungsmangel ausgeglichen werden müssen, dass bei Lungenwürmern häufig eine Wurmkur hilft.
Einem Tierarzt oder den Mitarbeitern einer Wildtierstation ist es nur 24 Stunden lang erlaubt, eine Erstversorgung vorzunehmen. „Für kein anderes Wildtier gibt es eine derartige Regelung,“ heißt es in einem „Factsheet“ der Richtlinienkritiker: „Das Land Schleswig-Holstein hat die komplette Verantwortung der Jägerschaft übergeben und als ‚Kontrollinstanz‘ das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der Tierärztlichen Hochschule Hannover eingesetzt.“
hier gehts zum Artikel: https://taz.de/!5619732/?goMobile2=1565568000000&fbclid=IwAR3XJ_GMllojJlk5h6qH-qJ7LL6mhz9bMpjK_xvJkdGiz3tKt4U-OVWJ5KY - mit Bettina Jung