Petition updateMinister Habeck, Minister Albrecht, beweisen Sie sich JETZT! Stoppen Sie die Seehundjäger!Robert Habeck in Bremen - konfrontiert mit seinem
Bettina JungWenzendorf, Germany
Sep 16, 2017
***Wir konfrontieren den GRÜNEN Umweltminister Dr. Robert Habeck am 15.09. auf einer Wahlkampfveranstaltung in Bremen erneut mit seinem tierschutzwidrigen Seehundmanagement*** oder: Robert Habecks Märchen vom geschützten Seehund in Schleswig-Holstein change.org/seehunde Habeck stellt zu Beginn seiner Ausführungen die rhetorische Frage in die Runde: "Sabbeln oder antworten?" ... und entscheidet sich für ersteres. Der Buchautor und Umweltpolitiker schafft es erneut, jeder Frage auszuweichen und trotzdem minutenlang sein jahrelang mit denselben Worten verteidigtes Seehundemanagement zu "rezitieren". Dabei impliziert er beim Zuhörer (seinem Wahlvolk) die fixe Idee, ETHIA würde sich im Wahlkampf befinden. Wir bitten herzlich darum, uns mitzuteilen, sollten wir momentan auf irgendeinem Wahlzettel dieses Landes erscheinen. Dies nämlich ist nicht der Fall und Herrn Dr. Habeck eindeutig bekannt. Wir profitieren mit unserem Engagement nicht, sondern sind ausschließlich an der Beendigung des Leids der Seehunde interessiert. Desweiteren stellt er in seiner epischen Rede die Behauptung auf, es habe "viele, viele Gespräche und Kommunikationen" mit uns bisher gegeben. Fakt ist: es war unsere 3. Zusammenkunft. Die erste - im Rahmen der Petitionsübergabe - kam nur zustande, weil UnterstützerInnen massenhaft Mails (unsere wurden zuvor konsequent ignoriert) an ihn schrieben und ihn drängten, uns endlich einen Übergabetermin für die Petition zu nennen. In diesem zeigte er sich völlig resistent gegenüber unseren Kritikpunkten und keinesfalls an einem echten Dialog interessiert. Allerdings hinterließ er uns die Ansage, er habe keinerlei Anlass, über sein bisheriges Vorgehen nachzudenken, es sei denn, aus den Reihen der Tierärztlichen Hochschule kämen kritische Stimmen - diese Voraussetzungen sehen wir mit der Aussage des Tierschutzbeauftragten der TiHo nun erfüllt. Beide weiteren Zusammentreffen (Pressekonferenz mit Seehundjägern in Tönning und das jetzige) sind nur durch unseren Einsatz entstanden und können kaum als "Gespräche" oder "Kommunikation" gewertet werden. Kernaussagen Habeck in Tönning: "Also, ich mache hier keinen Dialog mit ETHIA...", Kernaussage in Bremen: "Sie gehen mir auf den Keks!" Habeck sagt in Bremen weiter, wir setzten falsche Behauptungen in die Welt. Keine unserer Ausführungen beinhaltet eine falsche Aussage. Außerdem haben wir nie von einer "Seehundjagd" gesprochen. Wir haben sogar auf den internationalen Schutzstatus hingewiesen, den er selbst zu Beginn seiner Ausführungen erneut wiederholt. Mit einer solchen Polemik ist wohl nur das "Wahlvolk" beeindruckbar... Habeck thematisiert unser "Mitfilmen". Das tun wir natürlich, um uns selbst abzusichern, eben keine falschen Aussagen zu zitieren und Geschehenes belegen zu können. Trotzdem setzen wir nach seinen Worten "immer falsche Behauptungen" in die Welt?! Zur Mail des Tierschutzbeauftragten (die wir ihm in Gänze weitergeleitet haben) sagt Robert Habeck, unsere Aussagen stimmten nicht.... wie kann eine weitergeleitete Mail "nicht stimmen"?! Genauso wenig kann ein Zitat nicht "nicht stimmen". Das diese Aussage nicht passt, wird aus Habecks weiteren Worten klar, in denen er behauptet, die Aussagen seien "widerrufen worden". Dann wären die widerrufenen Aussagen doch trotzdem getätigt worden? Nichts anderes haben wir gesagt. Im Übrigen hat sich Herr Prof. Hackbarth in der Mail - anders als Habeck den Anschein erwecken möchte - nicht zum gesamten Seehundmanagement geäußert, sondern ausschließlich die zitierte Aussage getätigt: "Eine medizinische Indikation kann nur ein Tierarzt stellen". (Wir werden Herrn Prof. Hackbarth natürlich umgehend zu den Aussagen Habecks befragen.) Übrigens liegt es fern unserer Vorstellungskraft, dass eine derartige Tierschutzgröße eine solche Aussage widerruft. Eine "medizinische Indikation" definiert außerdem per se die Involvierung eines Mediziners. Und ohne diese wird eben vom Seehundjäger erschossen. Wir können uns ebenfalls nicht vorstellen, dass Minister Habeck uns nicht umgehend eine Richtigstellung "um die Ohren hauen würde"... die Mail an ihn ist seit mehreren Wochen unbeantwortet. Und so zieht sich der Monolog Habecks weiter und die Zuhörer in ihren Bann (von denen im Anschluss doch einige unsere Flyer zur zusätzlichen Information mitnahmen). Kein Wort zu den Maßen an getöteten Tieren und dem Bruchteil aufgenommener. Kein Wort dazu, dass eben nicht "Natur Natur seingelassen wird", wie in Dänemark, wo niemand erschießt oder aufpäppelt. Kein Wort zu den Erfolgen in der Niederlande, wo jeder Seehund tierärztliche Versorgung erhält. Kein Wort, dazu, dass in beiden Ländern KEINE Seehunde erschossen werden..... Fazit: nichts Neues - und schon gar nicht etwas, was uns Hoffnung auf Tier- Umwelt- und Naturschutz in Bezug auf Robert Habecks Seehundmanagement machen könnte. Es bleibt uns seine banale Aussage, dass wir ihm auf "den Keks" gehen. Herr Minister Dr. Habeck - seien Sie versichert, dass wir diese Aussage so nicht zurück geben können, da wir doch deutlich fundierter und leidenschaftlicher als Sie es tun, das Thema bearbeiten und so Ihre Worte die Tiefe unseres Entsetzens über Ihre Seehund-Politik nicht widerspiegeln! (bju) #ETHIA #Seehunde #Seehundjäger #GRÜNEPolitik #RobertHabeck
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